Waiblingen

Gewa-Tower: Zwei Investoren im Rennen

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107 Meter misst der Gewa-Tower in Fellbach. © Sarah Utz

Fellbach.
Die Entscheidung über die Zukunft des Gewa-Towers rückt näher. Am 25. April haben die Gläubiger in einer nicht-öffentlichen Versammlung die Wahl. Sie entscheiden über Angebote von Investoren, die weiterbauen wollen. Zwei konkrete Angebote zur Übernahme des Gewa-Towers liegen vor.

Die vorbereitenden Gespräche und Verhandlungen zwischen Investoren, Generalunternehmer Baresel und dem vorläufigen Insolvenzverwalter Ilkin Bananyarli von den Pluta Rechtsanwäten sind abgeschlossen. In einer Versammlung, zu der ausschließlich Anleihegläubiger beziehungsweise ihre Vertreter zugelassen sind, wird Ilkin Bananyarli die beiden Übernahmeangebote vorstellen.

Laut Tagesordnung wird Architekt Jörg Wolf dazu eine Sachverständigeneinschätzung abgeben, während sich die Rödl Treuhand Steuerberatungsgesellschaft als Vertreterin der Anleihegläubiger den Angeboten gegenüber neutral verhalten und keine Empfehlung aussprechen will. Wörtlich ist in der Tagesordnung von zwei „Letters of intent“ die Rede, das sind unverbindliche Absichtserklärung, die bestätigen, dass die Beteiligten in ernsthaften Verhandlungen mit dem Ziel eines Vertragsabschlusse stehen. Solche „Letter of intent“ sind unter anderem vor Unternehmenskäufen und bei Großprojekten üblich.

Unsere bisherige Berichterstattung:

18.11.2016 Gewa meldet Insolvenz an

23.11.2016 Gewa-Tower soll weitergebaut werden

21.12.2016 Gewa-Gläubiger formieren sich

12.1.2017 Gewa-Tower: Zukunft weiter ungewiss

9.2.2017 Gewa-Tower: Das Warten geht weiter

14.3.2017 Gewa-Tower: Neuer Investor steht bereit

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in unserer Mittwochausgabe (12.4.), sowie ab 18.30 Uhr (11.4.) in unserem ePaper.