Waiblingen

Höhenbegrenzer für die Transporter-Falle

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Wer ein Geräusch hört, soll nun noch vor der Unterführung merken, dass das Auto zu hoch ist. © Ramona Adolf

Weinstadt.
Als „Transporter-Falle“ hat die Unterführung Poststraße/Cannonstraße immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Damit soll jetzt Schluss sein. Die Stadt hat für etwa 10 000 Euro* einen Höhenbegrenzer auf der Nordseite intsallieren lassen. Dieser soll Fahrzeugen, die aus der Richtung Großheppach kommen, anzeigen, wenn sie zu hoch für die Unterführung sind.

Mein Auto ist zu hoch

Fährt nun ein Fahrzeug, das mehr als zwei Meter hoch ist, an der Wendemöglichkeit vorbei und durch die Barriere, hört der Fahrer deutlich: Mein Auto ist zu hoch. Aus Sicherheitsgründen hatte die Stadt in der Vergangenheit Höhenbegrenzer vor der Bahnunterführung abgelehnt. Stattdessen wurde in die Beschilderung investiert: Die Warnhinweise sollten jedem Verkehrsteilnehmer ins Auge springen. Trotzdem schnappte die Transporter-Falle immer wieder zu.

*In einer vorangegangenen Fassung des Artikels hatten wir die Planungszahl 15 000 Euro genannt. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.


Eine Auflistung der Ereignisse in und um die Unterführung:

April 2012 blieb der Kleinbus einer 37-Jährigen in der Unterführung hängen.

Oktober 2015: An einem Tag bleiben gleich zwei Fahrzeuge hängen.

18. Juli 2016: Ein Kleintransporter mit Spezialaufbau für Glasscheiben kommt nicht ganz durch. Herunterfallende Teile beschädigen das Auto eines anderen Verkehrsteilnehmers.

23. September 2016: Ein von der Poststraße kommender Krankenwagen passt nicht durch die verflixte Unterführung.

26. September: Ein Lieferwagen ist zu hoch für die Brücke. Genauso wie ein Möbelwagen.

9. Oktober 2016: Ein Sprinter schafft es nicht unter der S-Bahnstrecke hindurch.

21. Oktober 2016: Unterführung bleibt Transporter-Falle

15. Februar 2017: Schon wieder: Sprinter bleibt in Unterführung hängen

8. März 2017: Transporter bleibt in Unterführung hängen

9. Mai 2017: Die Transporter-Falle schnappt wieder zu