Waiblingen

Hallenbad Waiblingen spart weiter Energie - Eintrittspreis wird wohl steigen

Hallenbad
Bademeister Carneiro de Campos kontrolliert die Wassertemperatur (Archivfoto). © Alexandra Palmizi

Noch bis 11. September hat das Hallenbad in Waiblingen Sommerpause, gerade werden Wartungs- und Reparaturarbeiten durchgeführt. Um Energie zu sparen, bleibt die Wassertemperatur auch nach der Öffnung auf dem abgesenkten Niveau. Das Außenbecken bleibt außerdem geschlossen, wie die Stadtwerke auf Anfrage mitgeteilt haben. Wie viel Energie, vor allem Erdgas, dadurch gespart wird, sei schwer zu beantworten, so Stadtwerke-Sprecher Michael Sigel.

„Dass durch unsere Maßnahmen Energie gespart wird, steht außer Frage. Es spielen jedoch eine Menge Faktoren eine Rolle, wenn es um den Energieaufwand im Hallenbad geht.“

Sigel nennt als Beispiel: „Je weniger Gäste im Becken sind und je ruhiger das Wasser ist, desto weniger Energie wird gebraucht, um die Temperatur zu halten. Diese Faktoren sind sehr variabel und machen eine konkrete Berechnung schwer. Dazu kommen weitere variable Faktoren wie zum Beispiel die Außentemperatur. Ob eine Energieeinsparung also durch die Temperatursenkung, durch das Gästeaufkommen oder durch andere Faktoren entsteht, lässt sich nicht zuordnen.“ Ein Vergleich des aktuellen Energieverbrauchs mit den Vorjahren sei wegen der coronabedingten Schließzeiten auch nicht sinnvoll.

Schon im Frühjahr hatten die Stadtwerke zum Gas-Sparen die Warmbadetage gestrichen, das Außenbecken des Hallenbads geschlossen und die Wassertemperatur gesenkt: die Sportbecken der Hallenbäder Waiblingen, Neustadt und Hegnach auf 26 Grad Celsius, das Lehrschwimmbecken Waiblingen auf 29,5 Grad, das in Bittenfeld auf 30. Für die Freibäder gilt eine Mindesttemperatur von 20 Grad. Bei diesen Werten wird es laut Sigel erst mal bleiben. Es werde an weiteren Maßnahmen gearbeitet, konkret stehe noch nichts fest.

Eintrittspreiserhöhungen für die Bäder gab es bisher nicht. Auf Anfrage heißt es aber: „Eine zukünftige Anpassung der Eintrittspreise halten wir angesichts des jetzigen Niveaus für wahrscheinlich.“

Noch bis 11. September hat das Hallenbad in Waiblingen Sommerpause, gerade werden Wartungs- und Reparaturarbeiten durchgeführt. Um Energie zu sparen, bleibt die Wassertemperatur auch nach der Öffnung auf dem abgesenkten Niveau. Das Außenbecken bleibt außerdem geschlossen, wie die Stadtwerke auf Anfrage mitgeteilt haben. Wie viel Energie, vor allem Erdgas, dadurch gespart wird, sei schwer zu beantworten, so Stadtwerke-Sprecher Michael Sigel.

„Dass durch unsere Maßnahmen Energie gespart

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