Waiblingen

Hier können E-Autos in den Ortschaften in Waiblingen künftig betankt werden

E-Ladesäule
In Hegnach steht eine neue E-Ladesäule im Pfefferminzweg. © Alexandra Palmizi

Jede Waiblinger Ortschaft bekommt eine zusätzliche Ladesäule, an welcher E-Autos mit Strom betankt werden können. Im Haushalt der Stadt Waiblingen wurden hierfür 150 000 Euro bereitgestellt. Die tatsächlichen Kosten variieren von Standort zu Standort, teilt die Stadtverwaltung auf Nachfrage mit, weil insbesondere die Anschlusskosten je nach örtlicher Gegebenheit unterschiedlich seien. Da noch nicht alle Arbeiten an allen fünf Standorten abgeschlossen sind, stehe die abschließende Kostenhöhe noch nicht fest. Die E-Ladesäulen werden von den Stadtwerken Waiblingen betrieben.

Wo befinden sich die neuen Ladesäulen?

In Beinstein ist als Standort für die Ladesäule der nördlichste der beiden Parkplätze der Parkreihe hinter der Ortsbücherei, gleich gegenüber dem Backhäusle, vorgesehen, so die Stadtverwaltung.

In Hegnach ist eine neue E-Ladesäule bereits fertig gebaut und steht dort im Pfefferminzweg. Allerdings sei sie noch nicht in Betrieb, da die Einbindung in das Backend noch aussteht und aktuell vorbereitet werde, teilt die Stadtverwaltung mit.

Auch in Hohenacker steht eine neue zweite E-Ladesäule bereits im Ort. Nutzer finden diese in der Erbachstraße auf öffentlichen Parkplätzen. Die Einbindung in das Backend werde auch hier aktuell vorbereitet.

In Bittenfeld soll die neue E-Ladesäule im ersten Quartal 2022 gebaut werden. Als Standort ist der öffentliche Parkplatz Beethovenstraße/Ecke Jakob-Fischer-Weg vorgesehen.

In Neustadt wird eine weitere Ladesäule erst im Zusammenhang mit der Neugestaltung der Ortsmitte umgesetzt, da in Neustadt neben der vorhandenen E-Ladesäule im Bühlweg bereits eine weitere beim Hallenbad-Parkplatz und in Kooperation mit der Firma Stihl zwei Ladesäulen im Bereich der Besucherparkplätze in der Andreas-Stihl-Straße vorhanden sind.

Für die Standortsuche spielen unterschiedliche Faktoren eine Rolle. Eine Leserin regte an, eine weitere E-Ladesäule im Bittenfelder Neubaugebiet Berg-Bürg zu etablieren. Da das Wohngebiet als klimaneutral gilt und viele Eigentümer über eine eigene Wallbox verfügen, wurde das Gebiet in die Standortsuche nicht einbezogen, erklärt die Bittenfelder Ortsvorsteherin Veronika Franco Olias.

Wann die neuen E-Ladesäulen fertig gebaut sind, könne man aktuell noch nicht abschließend beantworten, so die Stadtverwaltung. „Die Auslieferung der Ladesäulen ist, wie bei vielen anderen Produkten, wegen fehlender Bauteile noch nicht abgeschlossen“, heißt es. „Bisher konnten zwei Ladesäulen aus dem Programm aufgebaut werden.“ Seit vergangener Woche steht die Tiefbaufirma wieder zur Verfügung und führt Restarbeiten in Hegnach durch. Im Anschluss soll mit den Standorten in Beinstein und in Bittenfeld begonnen werden.

Ein Liefertermin für die restlichen Ladesäulen stehe allerdings noch nicht fest. Die Stadtwerke bereiten jedoch im Vorfeld bereits die Stromleitungen vor und erstellen das Fundament.

Den Anstoß für die neuen E-Ladesäulen in den Waiblinger Ortschaften machte Hohenacker. Der Ortschaftsrat Hohenacker beantragte für das Haushaltsplanverfahren die Errichtung einer weiteren Ladesäule. Daraufhin hat Oberbürgermeister Andreas Hesky vorgeschlagen, in allen fünf Ortschaften jeweils eine weitere Ladesäule zu errichten, um eine ähnliche Ladeinfrastruktur in jedem Waiblinger Stadtteil zu ermöglichen. Dem Vorhaben stimmte der Gemeinderat zu. Die durchschnittliche Auslastung der vorhandenen Ladeinfrastruktur in den vergangenen sechs Monaten liege laut der Stadt Waiblingen derzeit bei rund 20 000 kWh Abgabe pro Monat.

Jede Waiblinger Ortschaft bekommt eine zusätzliche Ladesäule, an welcher E-Autos mit Strom betankt werden können. Im Haushalt der Stadt Waiblingen wurden hierfür 150 000 Euro bereitgestellt. Die tatsächlichen Kosten variieren von Standort zu Standort, teilt die Stadtverwaltung auf Nachfrage mit, weil insbesondere die Anschlusskosten je nach örtlicher Gegebenheit unterschiedlich seien. Da noch nicht alle Arbeiten an allen fünf Standorten abgeschlossen sind, stehe die abschließende Kostenhöhe

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