Waiblingen

"Hoffentlich plagt ihn das schlechte Gewissen": Landfrauen Hegnach sauer auf Rosendieb

Landfrauenbank Hegnach Rosendiebstahl
Auf beiden Seiten der Bank waren je drei junge Rosensträucher gesetzt worden. Pro Seite wurde ein Strauch herausgezogen. © Cornelia Olp

Die Landfrauen Hegnach sind wütend: Vor einigen Tagen hat jemand zwei erst kurz zuvor gepflanzte Rosensträucher gestohlen. „Ich hab mich saumäßig geärgert“, sagt die Ortsvereinsvorsitzende Cornelia Olp. „Man tut was für die Allgemeinheit, dass es schön ist, und dann passiert so was.“ Sie und ihre Hegnacher Landfrauen seien enttäuscht und frustriert.

Erst vor zwei Wochen, am Freitag, 25. Oktober, hatten sie die sechs Rosensträucher angepflanzt. Und zwar neben einer ihrer ebenfalls noch recht neuen Aussichtsbänke zwischen Waiblingen und Hegnach. Auf dieser sitzen immer wieder Spaziergänger und genießen den Blick auf den Korber Kopf. Mit den je drei Rosensträuchern zur Seite wollten die Landfrauen den Ort noch schöner machen.

Wohl kein Vandalismus

Nun sind nur noch vier der sechs Sträucher übrig. Am Sonntag, 24. Oktober, seien noch alle dagewesen, weiß Olp von einer Landfrau, die an dem Tag vor Ort war. Am Montag, 25. Oktober, waren dann zwei verschwunden. Irgendwann zwischen Sonntag und Montag muss der Dieb oder die Diebin also zugeschlagen haben, so die Annahme der Hegnacher Landfrauen.

Laut Cornelia Olp wurden die von einem Stadtgärtner professionell eingesetzten Sträucher säuberlich herausgezogen. Dass es sich um einen Vandalismus-Akt handeln könnte, hält die Landfrauen-Chefin für unwahrscheinlich. „Das war wohl eher ein Rosenliebhaber, der sie für seinen Garten haben wollte.“ Bei den Rosen handelt es sich um eine Sonderzüchtung, die ein Hamburger Züchter extra zum 75-jährigen Bestehen der Landfrauen in Baden-Württemberg hervorgebracht hat. Das Jubiläum wird kommendes Jahr begangen. Bienenfreundlich sollen die Rosen aus dem hohen Norden sein, so die Landfrauen.

Kein Ersatz für die geklauten Rosen, und keine Anzeige

Ersetzen wollen sie die zwei gestohlenen Sträucher vorerst nicht. Sie hoffen, dass die Übriggebliebenen zum Jubiläum kommendes Jahr doppelt so kräftig blühen. Dann womöglich nicht nur an der Landfrauen-Bank, sondern auch in einem unbekannten Garten - dem des Rosendiebes. „Ich hoffe, dass denjenigen das schlechte Gewissen plagt, wenn er die Rosen anschaut“, sagt Cornelia Olp. Anzeige erstattet haben die Landfrauen Hegnach laut ihrer Vorsitzenden nicht - dass der Rosen-Diebstahl polizeilich aufgeklärt werden könnte, halten sie für wenig wahrscheinlich.

Die Landfrauen Hegnach sind wütend: Vor einigen Tagen hat jemand zwei erst kurz zuvor gepflanzte Rosensträucher gestohlen. „Ich hab mich saumäßig geärgert“, sagt die Ortsvereinsvorsitzende Cornelia Olp. „Man tut was für die Allgemeinheit, dass es schön ist, und dann passiert so was.“ Sie und ihre Hegnacher Landfrauen seien enttäuscht und frustriert.

Erst vor zwei Wochen, am Freitag, 25. Oktober, hatten sie die sechs Rosensträucher angepflanzt. Und zwar neben einer ihrer ebenfalls noch

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