Waiblingen

Hohe Nachfrage nach Kleingärten: Warum Waiblingen keine neuen anlegt

Kleingarten Schafhofäcker Waiblingen Gartenfreunde
Die Kleingartenanlage "Schafhofäcker" in Waiblingen. © Gabriel Habermann

Seit Jahren suchen viele Menschen einen Kleingarten in Waiblingen. Ihre Warteliste hat die Stadt deshalb bereits aufgelöst: Es tat sich einfach zu wenig. Braucht Waiblingen also neue, zusätzliche Kleingärten? Theoretisch könnte die Stadt einen Bebauungsplan mit ausgewiesenen Gartenhausgebieten aufstellen. „In der Praxis spricht jedoch eine ganze Reihe von Aspekten gegen ein solches Vorhaben“, so die Verwaltung.

Denn: „Ein großer Teil des städtischen Außenbereichs liegt in Schutzgebieten wie regionalen Grünzügen, Biotopverbünden oder Landschaftsschutzgebieten, die eine solche Planung ausschließen. Des Weiteren müssten verkehrliche Aspekte berücksichtigt werden, da Kleingartenanlagen auch regelmäßig für ein höheres Verkehrsaufkommen sorgen.“

Und weiter: „Die freie Landschaft ist primär Lebensraum für Wildtiere und Pflanzen sowie Fläche für die Landwirtschaft. Ihr kommt auch eine Erholungsfunktion für die Allgemeinheit zu. Weitere Nutzungsmöglichkeiten zu eröffnen, würde dieser Zielsetzung widersprechen.“

Die Stadt selbst hat circa 175 Parzellen, weitere der Verein Gartenfreunde.

Seit Jahren suchen viele Menschen einen Kleingarten in Waiblingen. Ihre Warteliste hat die Stadt deshalb bereits aufgelöst: Es tat sich einfach zu wenig. Braucht Waiblingen also neue, zusätzliche Kleingärten? Theoretisch könnte die Stadt einen Bebauungsplan mit ausgewiesenen Gartenhausgebieten aufstellen. „In der Praxis spricht jedoch eine ganze Reihe von Aspekten gegen ein solches Vorhaben“, so die Verwaltung.

Denn: „Ein großer Teil des städtischen Außenbereichs liegt in

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