Waiblingen

Hundebadetag im Stettener Freibad

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Badespaß für Hunde im Stettener Bädle. © Palmizi / ZVW
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Badespaß für Hunde im Stettener Bädle. © Palmizi / ZVW

Kernen-Stetten. „Mach’ langsam“ und weitere Anweisungen der Hundehalter sind beim dritten Hundebadetag buchstäblich für die Katz’. Für sie gibt’s beim Hundebadetag nur „Alles Geben“. 35 Hunde sind komplett absorbiert vom Wasser und von den vielen anderen Hunden, mit denen sie vergnügt toben und spielen können.

„So eine Freude, die haben Spaß, das sieht man“, sagen zwei Zaungäste, die „nur zum Zuschauen und Kuchenessen“ ins Bädle gekommen sind. „Einen Hund haben wir altershalber seit einigen Jahren nicht mehr, aber wir schauen ihnen gerne zu“, erzählt das Paar, das von einem Bänkchen aus die tollkühnen Paraden der vierbeinigen Schwimmer verfolgt. Da sind die unermüdlich nach dem Ball paddelnde Labradorin „Finya“, die Sprungkünstlerin „Sunny“ und der einjährige Magyar Vizsla „Bo“, den das Wasser kalt lässt. Er hat nur noch Augen für die 16 Monate alte Schäferhund-Schnauzer-Hündin „Emily“. Der Hundebadetag ist auch eine „Partnerbörse“. „Es ist gut für ihn, er kann auch das soziale Verhalten hier lernen“, sagt Svenja Thanner aus Kleinheppach über ihren „Bo“, der auch dann keine Anstalten macht, zu den anderen ins Wasser zu springen, als sein zweites „Frauchen“, Jane Thanner, ins 15 Grad kalte Becken springt und ihren Hund anzulocken versucht. Als sie sieht, dass es vergebene Liebesmüh’ ist, ihn vom Liebeswerben abzubringen, verlässt sie das Wasser, das „arschkalt“ sei, wie sie unverhohlen bibbernd zugibt. Die Badefreudigen unter den Hunden hingegen haben ein dickes Fell; die Temperatur juckt sie nicht, wenn es darum geht, ihrem Spielzeug hinterherzuschwimmen. Klitschnass kommen sie zurück ans Ufer und fordern, manches Mal begleitet von einem Freuden-Beller, Frauchen und Herrchen auf, wieder zu werfen. Zwischendurch geschieht, was geschehen muss: „Achtung, einmal nasser Hund“, ruft es aus einer Ecke, als sich ein Vierbeiner ausschüttelt und die Hosenbeine in der näheren Umgebung nass macht.

Dackel liebt Schwimmen über alles

Die Füße im Trockenen und die Hosenbeine gut geschützt haben Sabine und Lea Hettich aus Stetten. Sie stehen mit Gummistiefeln am Beckenrand und werfen ihrem fleißigen Dackel den Kong ins Wasser. „Er liebt Schwimmen über alles“, sagen sie über „Pablo“, der sein Spielzeug gegen einen mehr als doppelt so hohen Briard eisern zu verteidigen weiß. Zweimal knurrt der mutige Kerl, so dass der Große das Weite sucht. „Wir haben einen zweiten Hund, einen großen, dadurch ist Pablo unerschrocken“, erklären die Besitzer das taffe Verhalten des Kleinen, der mit seinen kurzen Beinchen sogar selbstständig aus dem Becken klettern kann. Größere Hunde brauchen dafür Ausstiegshilfe.

VfB-Spiel sausen lassen für den Hundebadetag

Ihre beiden Beagles seien, was Wasser angeht, nicht auf einer Wellenlänge, erzählt Tamara Diebel, die Erste Vorsitzende des Bädlesvereins. „Die eine geht nicht mal bei Regen vor die Tür, die andere ist völlig verrückt nach Schwimmen“, schildert sie die verschiedenen aquatischen Vorlieben, die beim Hundebadetag stundenlang zu beobachten sind. Wie beim Menschen gibt es jene, die nur über die Stufen ins Becken gehen, und jene, die von jeder Seite aus reinspringen. Einige tapsen nur mit den Beinen rein, andere können es kaum erwarten, bis Frauchen endlich den Ball oder das Frisbee wirft und sie der „Beute“ hinterherjagen können. Die vierjährige „Sunny“ von Anja und Oliver Sievers springt am liebsten mit Bauchklatscher vom Startblock. Beim Hundeschwimmtag in Korb sei sie vom Ein-Meter-Brett „gehupft“, berichten die Besitzer. Vor zwei Jahren hätten sie sie schon mal zum Baden ausgeführt, was bei der Hundedame offenbar gut in Erinnerung ist. „Als sie die vielen Hunde gesehen hat, hat sie mich an der Leine hier reingezogen“, so Anja Sievers. Extra aus Stuttgart sind sie mit der „wasserverrückten“ schwarzen Flatcoated-Retriever-Hündin nach Stetten gefahren, und haben ein großes Opfer gebracht. „Ich hab’ das VfB-Spiel sausen lassen, trotz Dauerkarte“, betont Oliver Sievers. Das muss wahre Hundeliebe sein.

Hunde sind entspannt beim Spielen und Toben

Wasserscheue Anstalten macht „Kira“, wenn auch nur ziemlich exakt zwei Sekunden lang. „Wenn sie erst mal drin ist, gibt es kein Halten mehr“, sagt Yvonne Bruckert aus Waiblingen über ihre dreijährige Border-Collie-Hündin, die beim Gassigehen in „jeden Brunnen und jede Pfütze“ reinspringen muss. „Sie kriegt auch nach stundenlangem Spaziergang nie genug, aber nach dem Badetag ist sie dann mal ausgepowert zu erleben“, sagt sie mitfühlend lachend über ihre lebhafte „Wasserratte“. Die Gelegenheit, den Hund einfach so baden zu lassen, begeistert sie. „Am Abend haben wir einen total entspannten Hund, dass es eine Freude ist.“ Die Hunde sind bereits entspannt beim Spielen und Toben, das ohne Zickereien abläuft. „Ich erlebe die Hunde hier viel ruhiger, als wenn man sich manchmal beim Spazierengehen trifft“, staunt auch „Hundemama“ Tamara Diebel.


Eine saubere Sache

Mitglieder des Bädlesvereins, die ihren Arbeitsdienst noch nicht geleistet hatten, haben selbst gebackene Kuchen verkauft und die restlichen Getränke abverkauft.

Das Wasser bleibt nach dem Hundebadetag noch einige Tage lang bewegt. Die Haare sammeln sich in den Filtern, die noch geleert werden, bevor das Bädle winterfest gemacht wird.