Waiblingen

Impfzentrum im Remspark Waiblingen: Angebot bis Ende Februar sichergestellt

Impfzentrum Remspark
Das Impfzentrum im Remspark ist nach wie vor gefragt. © Alexandra Palmizi

An den Spitzentagen wie in der Woche nach Weihnachten boomte die Nachfrage im Impfzentrum im Remspark regelrecht. Von bis zu 1000 Menschen ist die Rede, die sich pro Tag haben gegen das Coronavirus immunisieren lassen, gibt Apotheker Patrick Pfeifer von der Central-Apotheke Auskunft. Aktuell sind es noch zwischen 200 und 300 Impfungen am Tag. Pfeifer geht davon aus, dass mit den neuen Änderungen die Nachfrage in den kommenden Tagen wieder steigt. Zu den Änderungen zählt etwa, dass Genesene nur noch drei Monate nach Feststellung einer Ansteckung mit dem Coronavirus ihren Genesenenstatus behalten. Außerdem hat die Bundesregierung am Wochenende beschlossen, dass Personen, die mit dem Vakzin von Johnson&Johnson geimpft wurden, erst dann als vollständig geimpft gelten, wenn sie eine Auffrischimpfung durch einen mRNA-Impfstoff erhalten haben. Geboostert ist dieser Personenkreis demnach erst nach einer weiteren Auffrischimpfung.

Mit Neuerungen steigt die Nachfrage

Bereits am Dienstag habe es Nachfragen vom Impffreudigen zu den Neuerungen gegeben, die sich deshalb haben impfen lassen, berichtet Patrick Pfeifer im Gespräch mit der Lokalredaktion Waiblingen.

Generell hänge die Nachfrage von den verschiedenen Vorgaben ab, meint Pfeifer. Nachdem publik wurde, dass man nur als geboosterte Person entsprechende Vorteile im Sinne der 2G-plus-Regel hat, außer die Zweitimpfung liegt weniger als drei Monate zurück, hätten mehr Menschen das Impfangebot im Waiblinger Remspark wahrgenommen. „Das haben wir extrem gemerkt“, sagt Patrick Pfeifer.

„Es ist insgesamt ein schöner Erfolg“, ergänzt Wirtschaftsförderer Marc Funk im Gespräch mit der Lokalredaktion Waiblingen. Das Impfzentrum ist am Dienstag, 7. Dezember, an den Start gegangen. Auf die Beine gestellt wurde es von der Stadt Waiblingen, welche die Räume der ehemaligen McPaper-Filiale im Remspark angemietet hat, der Waiblinger Ärzteschaft, der Central-Apotheke sowie der Remspark-Apotheke. Geimpft wird mit und ohne Termin in der Zeit von 8 Uhr morgens bis 20.30 Uhr abends an den Tagen, an denen der Remspark geöffnet ist: montags bis samstags.

Insgesamt sei die Nachfrage sehr gut, so Funk. Besonders werde gerade das spontane Impfangebot ohne Termin von Interessierten wahrgenommen, berichtet Pfeifer. Die weit ausgedehnten Öffnungszeiten würden im Moment dafür sorgen, dass lange Warteschlangen meistens ausblieben.

Welcher Impfstoff wird geimpft?

Alle Personen, die älter als 30 Jahre alt sind, erhalten gemäß der allgemeinen Empfehlung das Vakzin von Moderna, jüngere Personen unter 30 Jahren erhalten den Wirkstoff von Biontech-Pfizer. Ebenso können sich Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren immunisieren lassen. Was das Impfzentrum im Remspark nach wie vor nicht anbietet, ist ein Impfstoff für Kinder unter zwölf. Das Vakzin von Johnson&Johnson werde für Erwachsene ebenso angeboten, allerdings sei hier die Nachfrage deutlich zurückgegangen, so Pfeifer.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Weiterhin können Interessierte vorab Unterlagen auf der Internetseite der Stadt unter www.waiblingen.de herunterladen, welche für die Impfung benötigt werden. „Das beschleunigt den Ablauf vor Ort“, betont Patrick Pfeifer. Die Unterlagen sollten bereits zu Hause ausgedruckt und ausgefüllt werden. Auch ein digitaler Impfpass könne auf diese Weise angefordert werden. Außerdem sollte man eine FFP2-Maske, den Personalausweis, die Versichertenkarte, den Impfpass sowie einen Kugelschreiber mitbringen, schreibt die Stadt Waiblingen in einer Pressemitteilung.

Wer sich mit Termin impfen lassen möchte, ruft das Impfzentrum im Remspark über das Buchungsportal des Rems-Murr-Kreises auf unter www.rems-murr-kreis.de.

Angebot bis Ende Februar

Die Räume im Remspark sind bis Ende März angemietet. Aktuell ist das Impfangebot bis Ende Februar sichergestellt, erklärt Marc Funk. Das hätten Apotheken und die Stadt mit der engagierten Waiblinger Ärzteschaft erst vor wenigen Tagen abgestimmt.

Laut Bundesregierung steht wahrscheinlich ab 21. Februar der erste Totimpfstoff zur Verfügung. Apotheker Patrick Pfeifer rechnet damit, dass auch hier die Nachfrage nach einer Impfung wieder deutlich mehr werden könnte. Mit Sicherheit gebe es einige, die auf die Zulassung des ersten Totimpfstoffes nur gewartet hätten, vermutet er.

An den Spitzentagen wie in der Woche nach Weihnachten boomte die Nachfrage im Impfzentrum im Remspark regelrecht. Von bis zu 1000 Menschen ist die Rede, die sich pro Tag haben gegen das Coronavirus immunisieren lassen, gibt Apotheker Patrick Pfeifer von der Central-Apotheke Auskunft. Aktuell sind es noch zwischen 200 und 300 Impfungen am Tag. Pfeifer geht davon aus, dass mit den neuen Änderungen die Nachfrage in den kommenden Tagen wieder steigt. Zu den Änderungen zählt etwa, dass Genesene

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