Waiblingen

Journalistenpreis der Diakonie für Pia Eckstein

Diakone-Preis
Auf der Bühne im Theaterschiff (von links): Kateryna Garkava (Dolmetscherin), Karina und Kristina Chobanian, Pia Eckstein und Claudia Mann. © Peter Schwarz

Der Journalistenpreis der Diakonie ist in diesem Jahr zum 20. Mal vergeben worden. Unsere Redakteurin Pia Eckstein erhielt ihn auf dem Theaterschiff in Bad Cannstatt bereits zum zweiten Mal. 2016 hatte sie in einer Serie über die Probleme der Inklusion am Beispiel eines schwerstbehinderten Jungen geschrieben.

Diesmal war es wieder eine Geschichte aus dem Leben: Pia Eckstein hatte zwei Frauen aus der Ukraine in ihr Haus in Schwaikheim aufgenommen und über die ersten Schritte von Kristina und Karina im neuen Land berichtet. Voll mit Informationen für andere Helferinnen und Helfer über die bürokratischen und emotionalen Hürden, die dabei zu nehmen sind. Unterstützt wurde sie dabei von vielen Menschen aus Schwaikheim, die beispielsweise beim Übersetzen geholfen haben.

Geschrieben sind die Artikel in einer persönlichen Sprache. Ein Zitat: „Ich bin innerhalb kürzester Zeit völlig ausgelaugt. Ich bin hin und her gerissen zwischen: Das sind erwachsene Frauen, die können auch auf sich selbst aufpassen. Und: Ich muss hier helfen. Ich denke: Es ist die Hölle. Und dann schäme ich mich für dieses Gejammer. Denn wenn ich schon denke, dass es die Hölle ist. Dann muss es für die zwei Frauen die höllischste Hölle aller Höllen sein.“

Das Urteil der Jury: „Sie versteht es nach Meinung der Jury, trotz ihrer persönlichen Nähe das Thema aus der notwendigen Distanz zu betrachten.“ Der Autorin sei es gelungen, einen weit entfernten Konflikt in Bezug zur Region zu setzen. In Zeiten der Fassungs- und Sprachlosigkeit habe sie es geschafft, ihre Protagonistinnen zum Sprechen zu bringen.

Auf der Bühne wurde Kristina nach ihren Wünschen gefragt: „Kein Krieg. Die Menschen sollen sich nicht gegenseitig töten.“

Dr. Annette Noller, Chefin der Diakonie Württemberg, freute sich über 1400 Journalistinnen und Journalisten, die sich in den vergangenen 20 Jahren mit weit mehr als insgesamt 2000 Beiträgen für den Preis beworben haben. Urs Keller, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Baden, nannte die Autorinnen und Autoren von Berichten über soziale Themen  „Fürsprecher“ für die Wohlfahrtspflege und von Menschen, die Unterstützung brauchen.

Der Journalistenpreis der Diakonie ist in diesem Jahr zum 20. Mal vergeben worden. Unsere Redakteurin Pia Eckstein erhielt ihn auf dem Theaterschiff in Bad Cannstatt bereits zum zweiten Mal. 2016 hatte sie in einer Serie über die Probleme der Inklusion am Beispiel eines schwerstbehinderten Jungen geschrieben.

Diesmal war es wieder eine Geschichte aus dem Leben: Pia Eckstein hatte zwei Frauen aus der Ukraine in ihr Haus in Schwaikheim aufgenommen und über die ersten Schritte von

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 5,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 71,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper