Waiblingen

Kein Telefon und Internet: Neue Bewohner des Waiblinger Krankenhausareals ärgern sich

ex KKH Areal
Auf dem Krankenhaus-Areal wird noch an vielen Stellen gebaut. © Gabriel Habermann

Eigentlich hatte sich Caroline Kummler den Umzug anders vorgestellt. Die Waiblingerin ist mit Mann und Tochter vor kurzem in das neue Wohngebiet auf dem Areal des früheren Krankenhauses gezogen, in dem sie vor 38 Jahren geboren wurde. Nun nennt die Familie hier ein Reihenhaus ihr Eigen, welches das Siedlungswerk gebaut hat.

Doch wird der Einzug der Familie ins neue Heim von einem Problem überschattet: Es gibt noch keinen funktionsfähigen Telefon-, Internet- und TV-Anschluss. „So stellt man sich den Umzug nicht vor“, sagt Caroline Kummler. Ihre Anrufe bei der Telekom laufen meist ins Leere.

Von Handwerkern und Nachbarn erfährt sie: Dies sei kein Einzelfall in der Alfred-Leikam-Straße, die durch das neue Wohngebiet führt. Ganze Wohneinheiten im Neubaugebiet seien von dem Problem mit den fehlenden Telekom-Anschlüssen betroffen.

Übergangslösung soll Abhilfe schaffen

Daher seien die meisten Anwohner auf eine mobile Lösung angewiesen, so Kummler. Eine solche Übergangslösung bekommt die Waiblingerin auch in einem Schreiben der Telekom angeboten. Zwar übernehme der jeweilige Bauträger, in diesem Fall das Siedlungswerk, die Kosten für die mobile Lösung, so Caroline Kummler, dennoch sei dies auf Dauer keine Lösung. „Mein Mann und ich arbeiten beide zu 100 Prozent im Home-Office.“ Darum ist das Paar auf einen funktionierenden Internet- und Telefonanschluss angewiesen. Caroline Kummler hat Zweifel, dass die Übergangslösung dafür ausreicht.

Zudem muss auch dafür ein Vertrag abgeschlossen werden. „Diesen muss ich nach einem Monat wieder kündigen können“, sagt Kummler. Schließlich übernimmt das Siedlungswerk nach Aussage der Waiblingerin die Kosten für die mobile Lösung nur so lange, bis der normale Anschluss funktioniert. So könnten unerwartete Kosten auf die Bewohner zukommen, fürchtet Kummler.

Telekom entschuldigt sich

Auf Anfrage unserer Redaktion will sich das Siedlungswerk nicht zum Sachverhalt äußern und verweist an die Telekom. „Diese kann zur Problematik sicherlich bessere Auskunft geben“, heißt es seitens des Bauträgers. Die Telekom entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten. „Die Grundversorgung sprich Erschließung des Neubaugebietes wurde am 11. Oktober abgeschlossen“, teilt ein Sprecher der Telekom schriftlich mit.

Die Hausanschlüsse müssten aber zunächst geplant und gebaut werden. Das betrifft weite Teile der Alfred-Leikam-Straße. Dazu seien Tiefbaumaßnahmen notwendig. Doch bevor diese umgesetzt werden können, bedarf es zusätzlich aufgrund der Lage des Neubaugebiets einer Baugenehmigung der örtlichen Behörden. „Wir rechnen damit, dass die Anschlüsse Mitte, spätestens Ende Dezember buchbar sind“, sagt der Sprecher. Eine Voraussetzung dafür sei allerdings, dass die Bewohner die Anschlüsse bei der Serviceabteilung der Telekom buchen.

Eigentlich hatte sich Caroline Kummler den Umzug anders vorgestellt. Die Waiblingerin ist mit Mann und Tochter vor kurzem in das neue Wohngebiet auf dem Areal des früheren Krankenhauses gezogen, in dem sie vor 38 Jahren geboren wurde. Nun nennt die Familie hier ein Reihenhaus ihr Eigen, welches das Siedlungswerk gebaut hat.

Doch wird der Einzug der Familie ins neue Heim von einem Problem überschattet: Es gibt noch keinen funktionsfähigen Telefon-, Internet- und TV-Anschluss. „So

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