Waiblingen

Kommentar zu Oberbürgermeister Hesky: Was er besser macht als Joachim Löw

Urlaubsrückkehrer Hesky
Andreas Heskys Zeit als Oberbürgermeister in Waiblingen wird im März 2022 enden. © ALEXANDRA PALMIZI

Fast auf den Tag genau 16 Jahre, nachdem Andreas Hesky zum Oberbürgermeister gewählt wurde, werden die Waiblinger also über seine Nachfolge entscheiden. Zwei Amtsperioden lang hat er dieses Amt nicht nur ausgeübt, sondern gelebt. Mit enormem Engagement, mit Sachverstand, mit Geschwindigkeit, staunenswertem Überblick über nahezu alle Belange der Stadt – und nicht zuletzt mit Humor.

Heskys sprichwörtliche Omnipräsenz verleitete Komiker Christoph Sonntag einmal zu der Vermutung, er begegne sich abends auf dem Nachhauseweg manchmal selbst – aus unterschiedlichen Richtungen kommend.

Mit seiner Ankündigung, für die OB-Wahl 2022 nicht zu kandidieren, hat er alle überrascht. So sehr verwachsen sind die Person Andreas Hesky und das Amt des Rathauschefs. Gerade deswegen entscheidet er sich nun für den Abschied. Was ihm, das war beim Pressegespräch deutlich zu spüren, alles andere als leicht fällt.

Einfach immer im Dienst

Auf weitere acht Jahre wären diese 80-Stunden-Wochen jedoch kaum auszuhalten, auch von ihm nicht. Wer öfter mit ihm zu tun hat, bekommt leicht das Gefühl, dass dieser Mann einfach IMMER im Dienst ist.

Seine Entscheidung ist – typisch Hesky – durchdacht und vernünftig. Er tut gut daran, in naher Zukunft aufzuhören und sich zurückzuziehen, statt sich auf Dauer zu verbrennen. Das ist gesunder Selbstschutz, kommt zur geeigneten Gelegenheit und verdient Respekt. Anders als zum Beispiel Bundestrainer Joachim Löw, der sein Amt im gleichen Jahr antrat wie der Waiblinger Rathauschef,  verpasst Hesky nicht den Zeitpunkt für seinen Abschied.

Hohe Messlatte für Nachfolger

Politisch muss man nicht immer einer Meinung sein, nicht jede Entscheidung war zu aller Leute Zufriedenheit. Dass er nicht zu jeder Zeit alles für Waiblingen gegeben hätte, kann man Andreas Hesky aber nicht vorwerfen. Die Messlatte für die Nachfolge liegt hoch.

Fast auf den Tag genau 16 Jahre, nachdem Andreas Hesky zum Oberbürgermeister gewählt wurde, werden die Waiblinger also über seine Nachfolge entscheiden. Zwei Amtsperioden lang hat er dieses Amt nicht nur ausgeübt, sondern gelebt. Mit enormem Engagement, mit Sachverstand, mit Geschwindigkeit, staunenswertem Überblick über nahezu alle Belange der Stadt – und nicht zuletzt mit Humor.

Heskys sprichwörtliche Omnipräsenz verleitete Komiker Christoph Sonntag einmal zu der Vermutung, er

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