Waiblingen

Maskenpflicht an Grundschulen: So läuft es in Waiblingen an der Zacherschule

Zacherschule
An Grundschulen wie der Zacherschule in Waiblingen herrscht jetzt Maskenpflicht. Unser Bild zeigt Viertklässler am Montagmorgen. © Gabriel Habermann

Nur 30 von rund 300 Kindern sind am Montag, 22. März 2021, ohne Maske in die Zacherschule in Waiblingen gekommen. Wegen Corona herrscht seit diesem Tag an allen Grundschulen in Baden-Württemberg Maskenpflicht für die Schüler. Laut Rektor Matthias Kleiner verlief die Umsetzung am ersten Tag besser, als er erwartet hatte.

Von den 30 Kindern, die ohne Maske gekommen seien, hätten alle eine OP-Maske von der Schule erhalten und auch aufgesetzt. Verweigert habe die Maske niemand. Und jener Schüler, der nur mit einer Stoffmaske in den Unterricht gekommen sei, habe bereitwillig die Stoffmaske gegen eine OP-Maske getauscht.

Nur wenige Kinder der Zacherschule kommen nicht in den Unterricht

Matthias Kleiner hatte eigentlich schon damit gerechnet, dass es Fälle gibt, bei denen Eltern das Tragen einer Maske nicht erlauben und ihre Kinder trotzdem zur Schule schicken. „Das war bei uns aber nicht der Fall.“ Vielleicht liegt es indes auch daran, dass jene Eltern, die medizinische Masken für ihre Kinder ablehnen, diese gar nicht erst in die Schule schicken. Etwa fünf Prozent der 320 Schüler besuchen mittlerweile nicht mehr den Präsenzunterricht, sondern nehmen am Fernlernunterricht teil. Es gab allerdings schon vor Einführung der Maskenpflicht einige Kinder an der Zacherschule, die nicht in den Präsenzunterricht gingen.

Der Maskenvorrat reicht laut Rektor Matthias Kleiner mehrere Wochen

Von der Stadt Waiblingen hat Matthias Kleiner sehr viele OP-Masken erhalten, die nach seiner Aussage für viele Wochen reichen. In Fällen, in denen Lehrern auffällt, dass Kinder tagelang dieselbe verknitterte Maske tragen, können die Lehrer dann dem Schüler ohne Probleme eine neue OP-Maske geben. Jeder Lehrer hat laut dem Rektor der Zacherschule so viele Masken, dass er jedem Schüler pro Tag eine neue geben könnte.

Die Kinder sind aber nicht verpflichtet, die Masken der Lehrer zu nehmen. Sie können auch selbst jeden Tag mit einer eigenen, neuen medizinischen Maske kommen. Genaue Anweisungen, wie oft die Schüler ihre Maske wechseln müssen, hat die Schule vom Kultusministerium bislang noch nicht erhalten.

FFP2-Masken: Vereinzelte Klagen über Kopfweh und Übelkeit

FFP2-Masken verteilt Rektor Matthias Kleiner an der Zacherschule bewusst nicht an Schüler. Bei diesen habe es in der Vergangenheit immer Situationen gegeben, in denen manchen Kindern übel geworden sei oder in denen sich diese über Kopfschmerzen beklagt hätten. Bei einer OP-Maske sei dies nie passiert. Klar ist indes auch: Schocker-Meldungen, wonach ein Kind in der Nähe von Schweinfurt in Bayern an einer CO2-Vergiftung durch eine Maske gestorben sein soll, haben sich als Falschmeldungen erwiesen.

Rektor überlegt, maskenfreie Zone zum Erholen auf dem Parkplatz einzurichten

Die Schüler müssen die Maske auf dem Schulgelände ständig tragen, nicht nur im Unterricht. Auch auf dem Pausenhof ist die Maske Pflicht, sofern nicht gerade das Pausenbrot gegessen wird. Rektor Matthias Kleiner überlegt deshalb gerade, ob nicht auf dem Parkplatz an der Schule eine Zone geschaffen werden könnte, an der Schüler sich ohne Maske aufhalten dürfen – natürlich unter Einhaltung des nötigen Abstands.

„Das sind so Gedankenspiele“, sagt der Schulleiter der Zacherschule. Schließlich sei es für die Kinder anstrengend, mehrere Stunden lang die Maske nicht abnehmen zu dürfen.

Nur 30 von rund 300 Kindern sind am Montag, 22. März 2021, ohne Maske in die Zacherschule in Waiblingen gekommen. Wegen Corona herrscht seit diesem Tag an allen Grundschulen in Baden-Württemberg Maskenpflicht für die Schüler. Laut Rektor Matthias Kleiner verlief die Umsetzung am ersten Tag besser, als er erwartet hatte.

Von den 30 Kindern, die ohne Maske gekommen seien, hätten alle eine OP-Maske von der Schule erhalten und auch aufgesetzt. Verweigert habe die Maske niemand. Und jener

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