Waiblingen

"Mindead" und drei weitere Metal-Bands spielen am Samstag in Waiblingen

RMM Konzert
Der Bühnenaufbau für das Metal-Festival „Silence can wait“ ist in vollem Gange: Joachim und Tobias Lorenz sowie Benjamin Butsch (von links) vom Verein Rock and Metal Maniacs legen Hand an. © Gabriel Habermann

Mit vier Bands - sowohl Newcomer als auch Bands mit Rang und Namen - veranstaltet der Winnender Verein „Rock and Metal Maniacs“ am Samstag, 10. Juli, das Festival „Silence can wait“ auf dem Außengelände von ML-14, der Messelounge in der Düsseldorfer Straße in Waiblingen.

Von 18 Uhr an werden demnach die Bands Mindead, Victim of myself, Team Tot und Tsantsa auftreten. Während die Gruppe Mindead in der Szene einen hohen Bekanntheitsgrad genießt und laut Veranstalter bereits bei einigen größeren Festivals aufgetreten ist, ist die Band Tsantsa ein absoluter Newcomer und wird am Samstag ihren ersten Livegig geben. Die dritte Band Victim of myself hat etwas, aber ebenso noch relativ wenig Bühnenerfahrung. Für Team Tot, die vierte Band in der Runde, haben die Veranstalter extra noch einen Slot im Programm eingebaut, nachdem diese beim Veranstalter angefragt hatten. Ursprünglich plante der Verein den Festivalabend lediglich mit drei Bands. Team Tot sei in der Szene ebenfalls recht bekannt, so Joachim Lorenz vom Verein „Rock and Metal Maniacs“, kurz RMM.

Veranstalter ist der Winnender Verein "Rock and Metal Maniacs"

Der Verein „Rock and Metal Maniacs“ wurde unter anderem von Joachim Lorenz, seinem Bruder Tobias Lorenz (beide aus Hanweiler) und dem Vorsitzenden Benjamin Butsch aus Winnenden 2018 gegründet. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, jungen Bands eine Plattform zu bieten, eine Konzertbühne, auf der sie sich präsentieren können. Dazu gehört etwa auch, dass der Verein als Veranstalter mit Hilfe von Sponsorengeldern allen Bands „eine faire Gage bezahlt“, betont Joachim Lorenz. Anfang 2019 organisierte der Verein noch ein Clubkonzert in Winnenden, dann gingen die Rollläden runter, die Kultur- und Konzertszene wurde aufgrund eines möglicherweise hohen Ansteckungsrisikos komplett heruntergefahren. Dennoch blieben die Macher optimistisch. „Wir haben ja im vergangenen Sommer gesehen, was möglich ist“, sagt Lorenz. Im Januar fingen sie also an, Pläne für ein Live-Konzert zu schmieden, fassten mehrere Termine ins Auge, an denen der Abend stattfinden könnte – dabei stets der Gedanke im Hinterkopf, dass das Festival verschoben werden müsste. „Die Leute brennen dafür“, sagt Lorenz. „Wir hatten einfach alle Lust! Lieber hätten wir in Kauf genommen, den Abend abzusagen, wie am Ende dasitzen und sagen zu müssen: Wir hätten es machen können!“, betont er. Von den Bands bekamen sie von Anfang an großen Zuspruch.

Hälfte der Karten bereits verkauft

Ursprünglich hatten die Macher mit festen Sitzplätzen an Bierbänken geplant. Jetzt lässt die aktuelle Corona-Verordnung auch ein Stehkonzert mit wenigen Sitzplätzen zu. Besucher müssen eine Maske tragen, wie es ab einer Zahl von mehr als 200 Personen vorgeschrieben ist. Das Konzertgelände lässt 300 Besucher zu. Ungefähr die Hälfte an Tickets sind bereits im Vorverkauf über den Ladentisch gegangen. Es wird eine Abendkasse geben.

3 G als Voraussetzung für Konzertbesuch

Trotz all der Lockerheit, die man mit einem Stehplatz beim Konzert assoziiert, gelten strenge Hygiene-Vorschriften. Von allen Besuchern werden die Daten erfasst mit Hilfe der Corona-Warn-App oder auf Papier für eine mögliche Kontaktnachverfolgung. Für das Konzert gilt die Auflage 3 G. Aufs Gelände darf man nur mit einem tagesaktuellen, negativen Schnelltestergebnis, einem Impf- oder Genesenennachweis. Außerdem müssen Hygiene-Abstände eingehalten werden. Demnach darf man vor der Bühne auch nicht moshen, wie in der Szene der Tanzstil genannt wird, bei dem vor der Bühne ein Kreis entsteht, in welchem Zuschauer wild tanzen und ihren Gefühlen freien Lauf lassen.

Mit vier Bands - sowohl Newcomer als auch Bands mit Rang und Namen - veranstaltet der Winnender Verein „Rock and Metal Maniacs“ am Samstag, 10. Juli, das Festival „Silence can wait“ auf dem Außengelände von ML-14, der Messelounge in der Düsseldorfer Straße in Waiblingen.

Von 18 Uhr an werden demnach die Bands Mindead, Victim of myself, Team Tot und Tsantsa auftreten. Während die Gruppe Mindead in der Szene einen hohen Bekanntheitsgrad genießt und laut Veranstalter bereits bei einigen

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