Waiblingen

Mobilfunk: Mast bei Waiblingen-Neustadt genehmigt - weiterer Standort möglich

5G Mobilfunk
Jeder neue Mobilfunk-Standort in Deutschland muss von der Bundesnetzagentur genehmigt werden – und das trifft auch auf jenen in der Nähe des Erbachhofs bei Waiblingen-Neustadt zu (Symbolfoto). © ZVW/Benjamin Büttner

Nach monatelanger Verzögerung kann nun 2023 der Bau des neuen Mobilfunkmasts bei Waiblingen-Neustadt beginnen. Anfang Dezember 2022 hat die Deutsche Funkturm, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom, die Baugenehmigung für den Standort beim Erbachhof erhalten. Das teilte Pressesprecher Benedikt Albers mit. Loslegen wollte das Unternehmen ursprünglich bereits 2022, nun dauerte alles länger. „Insgesamt hat das Baugenehmigungsverfahren damit 16 Monate in Anspruch genommen. Das ist viel Zeit, aber leider keine Seltenheit bei vergleichbaren Bauvorhaben in Deutschland.“

Die Pläne für den 35 Meter hohen Mobilfunkmast gibt es schon lange

Der 35 Meter hohe Stahlgittermast soll auf einem Privatgrundstück entstehen. Dafür wurde ein Pachtvertrag abgeschlossen. Öffentlich bekannt wurde das Vorhaben in einer Ausschuss-Sitzung des Gemeinderats der Stadt Waiblingen im Dezember 2021. Damals regte SPD-Stadtrat Urs Abelein an, das Vorhaben im Rahmen des „Runden Tischs Mobilfunk“ zu besprechen. Im März 2022 fand zu dem geplanten Mobilfunkmast dann tatsächlich ein Austausch statt, an dem Vertreter der Stadtverwaltung, des Unternehmens und lokaler Gruppen wie der Mobilfunkinitiative Löwenzahn aus Neustadt teilnahmen.

Baugenehmigungsverfahren für die Firma „eine wenig zu kalkulierende Größe“

Was die Dauer des Baugenehmigungsverfahrens angeht, verweist Pressesprecher Benedikt Albers darauf, dass dies in der Planung eine wenig zu kalkulierende Größe sei und in diesem Fall dazu geführt habe, dass der ursprüngliche Zeitplan angepasst werden musste. Die nun vorliegende Baugenehmigung sei die Grundlage der weiteren Planung und der bauvorbereitenden Maßnahmen, die im Laufe des Jahres 2023 umgesetzt werden sollen. „Aktuell gehen wir davon aus, dass wir den Bau bis spätestens Ende 2023 abschließen werden.“

In der Regel schließt die Deutsche Funkturm Anmietverträge für mindestens 15 Jahre mit Optionen für Verlängerungen ab

Teil des Baugenehmigungsverfahrens ist laut Benedikt Albers ein sogenannter landschaftspflegerischer Begleitplan. Dieser legt fest, in welcher Form Ausgleichsmaßnahmen für den Eingriff in die Natur erfolgen, die mit dem Bau des Mobilfunkmasts verbunden sind. „Der geringe Einfluss des Bauwerks auf die Natur wird durch eine neue Bepflanzung im Umfeld des Mastes sowie eine Ausgleichszahlung an die Stiftung Naturschutzfond kompensiert.“ Die Details dazu seien in der Baugenehmigung festgelegt.

Aus Datenschutzgründen und zur Wahrung von Geschäftsgeheimnissen kommuniziert die Deutsche Funkturm nach eigenen Angaben keine Details zu abgeschlossenen Mietverträgen. „In der Regel schließen wir Anmietverträge langfristig mit einer Laufzeit von mindestens 15 Jahren mit Optionen für Verlängerungen ab“, erläutert Sprecher Benedikt Albers. Der neue Mast soll dazu beitragen, die Mobilfunkversorgung in Waiblingen-Neustadt zu verbessern, so dass die Menschen in guter Qualität mobil telefonieren und im Internet surfen können.

Gebaut wird der Mast im Auftrag der Telekom. „In erster Linie werden Telekom-Kunden von unserem Mast profitieren, wir bieten unseren Standort aber auch allen anderen Mobilfunkanbietern an, so dass keine zusätzlichen Masten errichtet werden müssen“, stellt der Pressesprecher klar.

Weiterer Mobilfunkstand am westlichen Rand von Waiblingen-Neustadt wird geprüft

Aktuell prüft die Deutsche Funkturm, ob es am westlichen Rand von Waiblingen-Neustadt eine zusätzliche geeignete Fläche gibt, um durch einen weiteren Mast die Mobilfunkversorgung in diesem Bereich des Ortsteils sowie der näheren Umgebung zu verbessern. „Hier sind wir jedoch noch in einer sehr frühen Phase, so dass noch keine weiteren Details feststehen.“

Nach monatelanger Verzögerung kann nun 2023 der Bau des neuen Mobilfunkmasts bei Waiblingen-Neustadt beginnen. Anfang Dezember 2022 hat die Deutsche Funkturm, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom, die Baugenehmigung für den Standort beim Erbachhof erhalten. Das teilte Pressesprecher Benedikt Albers mit. Loslegen wollte das Unternehmen ursprünglich bereits 2022, nun dauerte alles länger. „Insgesamt hat das Baugenehmigungsverfahren damit 16 Monate in Anspruch genommen. Das ist viel

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