Waiblingen

Nach Abriss: Diakonie-Neubau in der Waiblinger Silcherstraße soll im Mai starten

Diakonie-Neubau
Projektkoordinatorin Nathalie Ellinger (v.l.) und die seitherigen Bewohner  schauen regelmäßig vor Ort in der Silcherstraße vorbei, um den Fortschritt der Baumaßnahmen zu beobachten. © Diakonie Stetten

In der Silcherstraße in Waiblingen starten die Bauarbeiten für den Ersatzbau des dortigen Wohnangebots für Menschen mit Behinderung. Das teilt die Diakonie Stetten in einer Pressemitteilung mit. Bereits seit Ende März wird das Bestandsgebäude abgerissen. Die Arbeiten für den Neubau können voraussichtlich im Mai beginnen, so die Diakonie Stetten.

Die Bewohner, die vorübergehend in Interimswohnungen umgezogen sind, werden voraussichtlich ab Herbst 2023 wieder in die Silcherstraße zurückziehen. Die Planungen für den Neubau haben schon im Jahr 2019 begonnen. Damals habe sich herausgestellt, dass die Bestandsgebäude an der Silcherstraße nicht mehr den geltenden Brandschutzbestimmungen genügen und ein Umbau nicht infrage kommt, heißt es in der Pressemitteilung.

24 Wohnplätze für Menschen mit Behinderung

Der Neubau wird künftig 24 Wohnplätze bieten, die sich auf drei Wohnungen mit je sechs Plätzen und sechs zusätzliche Einzelappartements verteilen. In den neuen Räumlichkeiten solle der Alltag der Bewohner so selbstständig wie möglich gestaltet werden, so die Diakonie. Mit Unterstützung der Mitarbeitenden können sich die Bewohner an der täglichen Haushaltsführung beteiligen, wie zum Beispiel beim Wäschewaschen, Einkaufen und Kochen. Das gesamte Wohnangebot wird barrierefrei sein und ist auch für Personen geeignet, die einen erhöhten Unterstützungs- oder Pflegebedarf haben.

Für die Übergangszeit bis zur Fertigstellung des Ersatzbaus konnte die Diakonie Stetten zudem Interimswohnungen in Kernen-Stetten und in Waiblingen-Bittenfeld anmieten. Die Wohnungen in einem ehemaligen Hotel in Bittenfeld habe zuvor schon das Berufsbildungswerk (BBW) Waiblingen genutzt als Teil des Internatswohnens für junge Menschen mit Förderbedarf, heißt es in der Mitteilung.

Ein Teil der insgesamt 35 Menschen mit Behinderung, die schon viele Jahre in den Reihenhäusern in der Silcherstraße leben, habe bereits die Chance für ein noch selbstständigeres Wohnen genutzt, so die Diakonie Stetten. Sie seien in kleine ambulant betreute Wohngemeinschaften umgezogen.

Bewohner beobachten den Baufortschritt

„Die Vorfreude ist jetzt schon groß“, berichtet Bernd Schäfer, der mit seinen Mitbewohnern den Baufortschritt vor Ort regelmäßig beobachtet. „Ich bin schon sehr gespannt, wie das neue Haus mal aussehen wird.“ Die Baumaßnahme wird durch Zuschüsse aus Landesmitteln finanziell gefördert und von den zuständigen Behörden unterstützt.

Heike Gennat, Leiterin des Geschäftsbereichs Leben Wohnen Regional der Diakonie Stetten, freut sich, dass der Ersatzbau auf einem guten Weg ist: „Beim Thema Brandschutz gibt es für uns keine Kompromisse, weil es um die Sicherheit der Menschen geht. Deshalb haben wir uns für den Neubau entschieden und sind sehr froh, dass das Bauprojekt allseits unterstützt wird, insbesondere auch von der Heimaufsicht und der Sozialplanung im Rems-Murr-Kreis.“

Man hoffe auf einen planmäßigen Verlauf der Baumaßnahmen. „Auch weil wir wissen, dass die Menschen mit Behinderung so bald wie möglich wieder in ihr neues Zuhause an vertrautem Ort einziehen wollen“, so Gennat in der Mitteilung.

In der Silcherstraße in Waiblingen starten die Bauarbeiten für den Ersatzbau des dortigen Wohnangebots für Menschen mit Behinderung. Das teilt die Diakonie Stetten in einer Pressemitteilung mit. Bereits seit Ende März wird das Bestandsgebäude abgerissen. Die Arbeiten für den Neubau können voraussichtlich im Mai beginnen, so die Diakonie Stetten.

Die Bewohner, die vorübergehend in Interimswohnungen umgezogen sind, werden voraussichtlich ab Herbst 2023 wieder in die Silcherstraße

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