Waiblingen

Neu auf dem Waiblinger Wochenmarkt: Kaffee von Ingo Klutt und Waffeln von Geraldine Bieg

Wochenmarkt
Geraldine Bieg bereitet frische belgische Waffeln zu. © ALEXANDRA PALMIZI

Es duftet süß, nach Vanille und Karamell. Über den Waiblinger Wochenmarkt weht seit neuestem ein verführerischer Duft nach frisch gebackenen Waffeln. Denn seit zwei Wochen ist Geraldine Bieg mit ihrem Stand „Waffelboom“ immer mittwochs auf dem Markt. Sie genießt es, an der frischen Luft zu sein, Kontakt zu Menschen zu haben und mit Kunden und anderen Marktbeschickern ein Schwätzchen zu halten.

Belgische Waffeln mit selbst gemachten Toppings

Für diesen Traum hat sie mitten in der Corona-Pandemie einen sicheren Bürojob in der Medizinbranche an den Nagel gehängt und sich stattdessen einen Wagen und professionelle Waffeleisen angeschafft. Schon seit einigen Wochen steht sie damit von Donnerstag bis Samstag auf dem Parkplatz der Metzgerei Kübler und ist nun mittwochs auch auf dem Wochenmarkt.

Dort backt sie belgische Waffeln nach Originalrezept mit Hefeteig und Hagelzucker. Die Toppings wie Apfelmus oder Beerensahnecreme bereitet Geraldine Bieg ebenso wie den Teig selbst zu. Je nach Saison wechselt das Angebot, zurzeit gibt es zum Beispiel Waffeln mit Vanilleeis, Sahne und Erdbeeren. Bei Kindern besonders beliebt sind die mit Schokolade überzogenen Waffeln am Stiel sowie die Waffelpommes, die mit Beeren- oder Schokosoße gegessen werden.

Von Espresso bis Latte macchiato mit Aroma

Hält man die Nase in die Luft, mischt sich Kaffeeduft unter den Waffelgeruch. Er kommt vom zweiten Neuzugang auf dem Wochenmarkt. Ingo Klutt steht mit seinem kleinen Wagen „Coffeedream“ seit vier Wochen schräg gegenüber des Waffelbooms, direkt vor der Buchhandlung Osiander. Sein Ziel: „Ich will die Kunden glücklich machen.“

Dafür hat er lange am perfekten Kaffee getüftelt. „Die Kombination aus besten Zutaten und optimaler Verarbeitung macht’s“, sagt Klutt. Er setzt auf italienische Kaffeebohnen, auch seine Mahl- und Siebträgermaschine kommt aus dem Mutterland des Kaffees. Zur Zubereitung verwendet er ausschließlich Wasser, das er selbst filtert, bis es einen geringen Härtegrad aufweist. Bei Cappuccino und Latte macchiato kommt es außerdem auf die Milch an, verrät der Kaffeeliebhaber. Er verwendet für besonders cremigen Milchschaum spezielle Barrista-Milch: „Diese Milch hat einen hohen Eiweißgehalt.“ Besonders beliebt bei seinen Kunden ist Latte macchiato. Klutt serviert sie, wie alle anderen Kaffeespezialitäten, klassisch, mit laktosefreier Milch oder mit Hafermilch. Wer mag, kann seine Latte macchiato mit wechselnden Aromen aufpeppen, zurzeit steht beispielsweise After-Eight-Latte auf der Karte. Dafür wird ein Stück Schokolade im heißen Kaffee versenkt und der Kaffee mit etwas Sirup serviert. Wenn es warm ist, ist der kalte Caffè Freddo crema der Renner, erzählt Klutt. Auch koffeinfreie Getränke bietet er an: Tee und Kakao.

Vom Verkaufsleiter zum Marktbeschicker

Auf dem Waiblinger Wochenmarkt brüht er erst seit vier Wochen Kaffee auf. Für den ehemaligen Verkaufsleiter einer Spielzeugfirma ist das Leben als Beschicker aber kein Neuland. Vor vier Jahren schon gab er seinen früheren Job auf und begann, auf Wochenmärkten Feinbrände zu verkaufen. „Der Verdienst ist natürlich nicht vergleichbar, aber ich bin glücklich“, sagt Ingo Klutt. Im vergangenen Jahr sattelte er auf Kaffee um, entwickelte seinen neuen Wagen während der Corona-Pandemie und ist seit September damit unterwegs. Auf insgesamt fünf Wochenmärkten ist der Bad Uracher zurzeit vertreten, in Waiblingen gefällt es ihm besonders gut. Die Atmosphäre in der Altstadt passe zu ihm und seinem Wagen, so dass er sich freuen würde, nicht nur mittwochs, sondern auch samstags zu kommen.

Auch Geraldine Bieg würde gerne in der Zukunft auch samstags ihre Waffeln auf dem Waiblinger Wochenmarkt anbieten. Außerdem soll künftig auch ein mobiler Stand zum Einsatz kommen, der zum Beispiel bei Festen auch in Gebäuden aufgebaut werden kann, sobald dies wieder möglich ist. Geraldine Bieg blickt optimistisch nach vorn: „Ich habe in der schlechtesten Zeit angefangen, da kann es nur noch besser werden.“ Und auf dem Wochenmarkt fühle sie sich jetzt schon rundum wohl.

Es duftet süß, nach Vanille und Karamell. Über den Waiblinger Wochenmarkt weht seit neuestem ein verführerischer Duft nach frisch gebackenen Waffeln. Denn seit zwei Wochen ist Geraldine Bieg mit ihrem Stand „Waffelboom“ immer mittwochs auf dem Markt. Sie genießt es, an der frischen Luft zu sein, Kontakt zu Menschen zu haben und mit Kunden und anderen Marktbeschickern ein Schwätzchen zu halten.

Belgische Waffeln mit selbst gemachten Toppings

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