Waiblingen

Neue Fördergelder für Integrations- und Flüchtlingsbeauftragte im Kreis

Geldkoffer mit Euroscheinen
Insgesamt 5,6 Millionen Euro verteilt das Land an die Kommunen © Christine Tantschinez

Waiblingen/Stuttgart. Das baden-württembergische Sozial- und Integrationsministerium hat am Donnerstag mehr Geld für die Betreuung von Flüchtlingen in den Kommunen in Aussicht gestellt. Zu den 108 neu geförderten Gemeinden gehören auch Leutenbach, Winterbach, Urbach, Remshalden und Kirchberg/Murr

161 Anträge wurden bereits in der ersten Förderrunde 2016 bewillgt. Nun hat die Landesregierung eine zweite außerplanmäßige Tranche in Aussicht gestellt. Insgesamt 5,6 Millionen Euro sollen für Integrations- und Flüchtlingsbeauftrage in 108 weiteren Kommunen bereit gestellt werden. Damit lassen sich entweder neue Stellen planen oder vorhandene aufstocken. Die nächste reguläre Föderrunde war ursprünglich erst für das kommende Jahr geplant.

Die beiden Landtagsabgeordneten Willi Halder (Grüne) und Siegfried Lorek (CDU) begrüßen in einer Pressemeldung die Förderzusage für Leutenbach und weitere Kommunen im Rems-Murr-Kreis: „Damit erkennt das Land den unschätzbar großen Anteil der Helferinnen und Helfer bei der Integrationsarbeit an und fördert sie in ihrer Arbeit“.

Auch Petra Häffner (Grüne), Landtagsabgeordente aus Schorndorf, und Abgeordnetenkollege Claus Paal (CDU) aus Winterbach freuen sich über baldige hauptamtliche Flüchtlingsbeauftragte in den Gemeinden.

"Was die Integrationsarbeit angeht, sind wir hier im Kreis gut aufgestellt“, geben Häffner und Paal ebenfalls in einer Pressemeldung bekannt. Die Förderung der Integrationsbeauftragten in den Kommunen sähen beide als wichtige Ergänzung zur Integrationsarbeit des Landkreises und zum ebenfalls großen Engagement einzelner Wirtschaftsbetriebe. Paal: „Als Land werden wir die Kommunen nicht auf den Kosten für die Flüchtlingsintegration sitzen lassen. Dies ist eine gesamtstaatliche Aufgabe.“