Waiblingen

Neuer Mobilfunk-Mast bei Neustadt: Runder Tisch mit Mobilfunk-Initiativen

Mobilfunk
Solch einen Stahlgittermast will die Deutsche Funkturm, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom, in der Nähe des Erbachhofs bei Neustadt errichten. © DFMG Deutsche Funkturm GmbH

Wegen des geplanten 35 Meter hohen Mobilfunk-Masts, den die Deutsche Funkturm GmbH in diesem Jahr in der Nähe des Erbachhofs bei Neustadt auf einem Privatgrundstück aufstellen will, hat die Stadt Waiblingen nun zu einem sogenannten Runden Tisch eingeladen. Beteiligt werden hier die verschiedenen lokalen Mobilfunkinitiativen – und zwar im Rahmen einer Online-Sitzung, die am 24. März stattfinden soll.

„An dem Runden Tisch wird ein Vertreter der Deutschen Telekom teilnehmen“

Auch ein Firmenvertreter soll dabei sein. „An dem Runden Tisch wird ein Vertreter der Deutschen Telekom teilnehmen, in deren Auftrag wir den Mobilfunkmast bauen werden“, teilt Benedikt Albers, Pressesprecher der Deutschen Funkturm, mit. Im Rahmen dieses Runden Tisches werde es ausreichend Raum für die Fragen und Bedenken der Bürgerinitiative geben.

33.000 Funkstandorte betreibt die Deutsche Funkturm GmbH in Deutschland

Aktuell betreibt die DFMG Deutsche Funkturm GmbH in Deutschland mehr als 33.000 Funkstandorte. Jeder dieser Standorte und jeder neu geplante Standort wie der in Waiblingen-Neustadt unterliegt laut dem Pressesprecher einer Genehmigungspflicht der Bundesnetzagentur (BNetzA). Hierbei übernehme diese unter anderem die Aufgabe, elektromagnetische Felder von Funkanlagen auf der Grundlage der gesetzlichen Grenzwerte zu überwachen. „Das deutsche Genehmigungsverfahren für den Mobilfunk ist weltweit eine der umfassendsten Methoden zum Schutz vor elektromagnetischen Feldern.“ Nach der Fertigstellung des Standorts werde die Einhaltung der Grenzwerte fortlaufend durch die Bundesnetzagentur überprüft.

Die Deutsche Funkturm betreibt im Moment circa sieben

Die Deutsche Funkturm plant wie 2021 angekündigt den Bau des Mastes im Laufe des Jahres. In welchem Monat genau die Arbeiten beginnen, kann Benedikt Albers noch nicht sagen. „Der genaue Zeitplan hängt unter anderem von der Dauer des Baugenehmigungsverfahrens ab.“ Das Unternehmen betreibt in Waiblingen nach eigenen Angaben circa sieben Standorte. Geplant ist, den Stahlgittermast einzugrünen.

Mobilfunkinitiative Löwenzahn aus Neustadt ist beim Runden Tisch mit dabei

Heidrun Rilling-Mayer von der Neustädter Mobilfunkinitiative Löwenzahn begrüßt die Einladung zum Runden Tisch natürlich, aber sie sieht beim Thema Mobilfunk grundsätzlich wenig Handlungsspielraum, wenn es um die Wahl des Standorts geht. Die Initiative aus Neustadt wurde Anfang der 2000er Jahre gegründet und hat heute 20 Mitstreiter.

Heidrun Rilling-Mayer ist nun gespannt, welche Zahlen bei der Online-Sitzung von Seiten des Mobilfunkunternehmens präsentiert werden. Sie erwartet eine Hochrechnung der Mobilfunkstrahlen-Belastung, die von dem neuen Stahlgittermast beim Erbachhof ausgeht. Erst wenn diese vorliege, könne sie eine Aussage dazu treffen, ob der gewählte Standort gut liegt oder nicht.

Heidrun Rilling-Mayer ist natürlich klar, dass auf Handys heutzutage kaum einer verzichten will. Darum geht es ihr darum, Standorte zu finden, die möglicht verträglich sind. „Natürlich ist es grundsätzlich gut, wenn die Masten außerhalb der Wohngebiete stehen.“ Das ist bei dem Standort, den die Deutsche Funkturm beim Erbachof auserkoren hat, der Fall – aber daraus kann aus Sicht von Heidrun Rilling-Mayer noch nicht der Schluss gezogen werden, dass der Standort unbedenklich ist.

Wegen des geplanten 35 Meter hohen Mobilfunk-Masts, den die Deutsche Funkturm GmbH in diesem Jahr in der Nähe des Erbachhofs bei Neustadt auf einem Privatgrundstück aufstellen will, hat die Stadt Waiblingen nun zu einem sogenannten Runden Tisch eingeladen. Beteiligt werden hier die verschiedenen lokalen Mobilfunkinitiativen – und zwar im Rahmen einer Online-Sitzung, die am 24. März stattfinden soll.

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„An dem Runden Tisch wird ein Vertreter der Deutschen Telekom

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