Waiblingen

Noch immer verirren sich Lkw-Fahrer in Korber Wohngebiet

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Im Dezember 2018 hat der Kreis die Abbiegespur ins Wohngebiet Schaltenberg stark verkürzt – um Lastwagen abzuwimmeln. Nun ist die Spur wieder freigegeben. © ZVW/Gabriel Habermann (Archiv)

Korb.
Lastwagenfahrer verirren sich ins Korber Wohngebiet, rangieren dort verzweifelt vorwärts und rückwärts und treiben die Anwohner in den Wahnsinn – ist diese Geschichte nicht allmählich auserzählt? Leider nein. Noch immer beschweren sich Korber über verbotenen Lkw-Verkehr in ihrer Nachbarschaft. Und das, obwohl die Beschilderung auf der Bundesstraße und im Ort aktualisiert wurde und sich Hauptamtsleiterin Adalina Agejew hartnäckig für eine Routenänderung unter anderem bei Google Maps eingesetzt hat. Ortsunkundige Fahrer, die eigentlich ins Gewerbegebiet wollten, waren immer wieder von ihren Navis fehlgeleitet worden.

Immerhin hat sich die Lage mittlerweile etwas entspannt, auch weil verirrte Lkw-Fahrer wenigstens nicht mehr in die Gerhart-Hauptmann-Straße durchkommen, wo sie dann vollends in der Sackgasse steckenbleiben. Das liegt an den Pollern, die die Gemeinde beim Kindergarten in die Straße eingelassen hat.

Abbiegespur wieder freigegeben

Weniger erfolgreich war eine andere Maßnahme. Diese hat die Straßenmeisterei des Landratsamts jetzt rückgängig gemacht: Die Abbiegespur ins Wohngebiet Schaltenberg am Ortseingang aus Richtung Waiblingen ist seit Dienstagfrüh wieder auf voller Länge freigegeben. „Auf ausdrücklichen Wunsch der Gemeinde“, sagte Pressesprecherin Leonie Ries unserer Zeitung.

Im Dezember 2018 hatte das Landratsamt die Spur von der Waiblinger Straße in die Karl-Schick-Straße, also den Hauptzugang von der Bundesstraße ins Wohngebiet, stark verkürzt. So sollte diese für Lastwagenfahrer unattraktiv werden. Doch die Errichtung der Leitschwellen – von Anfang an als „Testmaßnahme“ deklariert – sorgte für Unmut, vor allem bei Autofahrern. Der geschrumpfte Straßenraum provozierte Rückstau in den Hauptverkehrszeiten.

Hinzu kam, wie eingangs erwähnt: Nicht alle Lastwagen-Fahrer ließen sich durch die verkürzte Spur von ihrer Irrfahrt abbringen. Sie bogen einfach einen Abzweig später ab.

Korb.
Lastwagenfahrer verirren sich ins Korber Wohngebiet, rangieren dort verzweifelt vorwärts und rückwärts und treiben die Anwohner in den Wahnsinn – ist diese Geschichte nicht allmählich auserzählt? Leider nein. Noch immer beschweren sich Korber über verbotenen Lkw-Verkehr in ihrer Nachbarschaft. Und das, obwohl die Beschilderung auf der Bundesstraße und im Ort aktualisiert wurde und sich Hauptamtsleiterin Adalina Agejew hartnäckig für eine

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