Waiblingen

OB-Wahl und Wahl des Ersten Bürgermeisters in Waiblingen: Das ist der Fahrplan

Urlaubsrückkehrer Hesky
Oberbürgermeister Andreas Hesky tritt bei der nächsten Waiblinger OB-Wahl im Februar 2022 nicht mehr an. © ZVW/Alexandra Palmizi

Wer Nachfolger des nicht mehr antretenden Waiblinger Oberbürgermeisters Andreas Hesky wird, bestimmen die Bürger am Sonntag, 6. Februar 2022. Sollte ein zweiter Wahlgang nötig sein, würde dieser am 20. Februar 2022 stattfinden – und da würde dann für den Sieger eine einfache Mehrheit der Stimmen reichen. Im ersten Wahlgang müssen es mehr als 50 Prozent sein.

OB-Wahl: Bewerbervorstellungen sollen im Januar 2022 stattfinden

Das Ende der Bewerbungsfrist für das OB-Amt ist am 10. Januar 2022 um 18 Uhr, die Stelle selbst wird Ende November offiziell ausgeschrieben. Die öffentlichen Bewerbervorstellungen wird die Stadt im Januar 2022 veranstalten, einmal im Bürgerzentrum und einmal in der Gemeindehalle in Hohenacker. Die genauen Termine stehen aber noch nicht fest.

Wahl des Ersten Bürgermeisters: Entscheidung fällt am 20. Dezember

Die Stelle des Ersten Bürgermeisters der Stadt wird bereits Anfang Oktober ausgeschrieben. Schließlich findet die Wahl durch den Gemeinderat auch früher statt als die Oberbürgermeister-Wahl, nämlich am Montag, 20. Dezember. Die Bewerbungsfrist endet am Montag, 8. November. Amtsinhaberin Christiane Dürr denkt darüber nach, bei der Wahl im Gemeinderat im Dezember wieder für das Amt anzutreten. Ihren Entschluss will sie aber erst nach den Sommerferien verkünden. Sollte Christiane Dürr nicht mehr antreten, würde ihre jetzige Amtszeit mit Ablauf des 16. März 2022 enden.

Andreas Hesky kandidiert nach 16 Jahren nicht mehr

Oberbürgermeister Andreas Hesky hat bereits Anfang Juli mitgeteilt, dass er nach 16 Jahren als Stadtoberhaupt von Waiblingen nicht mehr als OB kandidiert. Der Rückzug, sagte Hesky damals, habe rein persönliche Gründe. Schon länger habe er diesen Schritt erwogen und die Entscheidung letztlich gemeinsam mit seiner Familie getroffen. Einen besonderen Anlass gebe es nicht. Heskys letzter Amtstag wird der 12. März 2022 sein.

In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bildung, Soziales und Verwaltung (BSV) wollte Stadträtin Iris Förster wissen, warum im Text für die offizielle Ausschreibung der Stelle des Oberbürgermeisters nicht erwähnt wird, dass der Amtsinhaber nicht mehr antritt. Oberbürgermeister Andreas Hesky antwortete daraufhin, dass dies „völlig ungebührlich“ wäre. Früher, sagt er, sei dieser Satz noch wichtig gewesen, weil Bewerber ihre Kandidatur davon abhängig gemacht hätten, ob dieser Satz drinsteht oder nicht. Mittlerweile sei es egal, da die Bewerber sich über andere Quellen informieren würden. Dadurch, dass es Suchmaschinen gibt, kann jeder Bewerber über Medienberichte im Internet herausfinden, ob ein Amtsinhaber wieder antritt.

Satz zur Kandidatur des Amtsinhabers wird in der Ausschreibung weggelassen

In Waiblingen, sagt Hesky, habe man sich schon länger darauf verständigt, diesen Satz zum Amtsinhaber aus Prinzip wegzulassen – auch um nicht ständig neue Debatten darüber zu führen: „Dann bekommen wir wieder diese Diskussion: Ist der Satz sinnvoll?“

Wer Nachfolger des nicht mehr antretenden Waiblinger Oberbürgermeisters Andreas Hesky wird, bestimmen die Bürger am Sonntag, 6. Februar 2022. Sollte ein zweiter Wahlgang nötig sein, würde dieser am 20. Februar 2022 stattfinden – und da würde dann für den Sieger eine einfache Mehrheit der Stimmen reichen. Im ersten Wahlgang müssen es mehr als 50 Prozent sein.

OB-Wahl: Bewerbervorstellungen sollen im Januar 2022 stattfinden

Das Ende der Bewerbungsfrist für das OB-Amt ist am 10.

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