Waiblingen

Ordnungsamt zieht nach Kontrollen Bilanz: Das war an Silvester in Waiblingen los

Ornungsdienst
Wenig zu tun hatten Mitarbeiter der städtischen Polizeibehörde in der Silvesternacht. Die meisten Bürger hielten sich an die Regeln. © Gabriel Habermann

Maximal zehn Personen, Alkohol- und Abbrennverbot in bestimmten Bereichen – trotz Corona-Verordnung fiel der Silvesterabend für die Beamten des Waiblinger Ordnungsamts ruhig aus.

„Es war tatsächlich überraschend wenig los“, sagt Oliver Conradt. Der Leiter der Abteilung Ordnungswesen der Stadt Waiblingen war selbst einer der Kontrolleure am Silvesterabend. Zunächst hätten seine Kollegen und er geschaut, welche Gastronomen ihre Lokale an Silvester überhaupt öffneten. Denn nach der aktuellen Corona-Verordnung des Landes galt an Silvester eine Sperrstunde von 1 Uhr nachts an. „Nur die Hälfte der Restaurants in der Altstadt war überhaupt geöffnet“, sagt Conradt. Selbst die Gastronomieketten, wie Subway und Burger King, hätten ihre Filialen in der Silvesternacht nicht geöffnet.

Zudem veröffentlichte das Ordnungsamt bereits vor den Weihnachtsfeiertagen Verbotszonen im Stadtgebiet. So galt in bestimmten Bereichen ein Abbrenn-, Ansammlungs- und Alkoholverbot. Unter anderem am Danziger Platz und am Alten Postplatz, aber auch rund um den Aussichtsturm des Fitnessparks Hohenacker. „In der Altstadt gilt generell ein Abbrennverbot für Feuerwerk“, erklärt Oliver Conradt. Zu groß sei die Gefahr, dass die umliegenden Fachwerkhäuser sich entzünden würden.

Nur wenige Personen in Verbotszonen angetroffen

Doch der Abend verlief ruhig für die Ordnungsbeamten der städtischen Polizeibehörde. In den Verbotszonen seien nur wenige Personen unterwegs gewesen, erzählt er. Am Elsbeth-und-Hermann-Zeller-Platz, unweit der Waiblinger Michaelskirche, seien vereinzelt Personen gesichtet worden, heißt es in der Zusammenfassung des Abends, doch von Gruppenbildung hätte nicht ausgegangen werden können.

Am Alten Postplatz, wo in der Vergangenheit schon häufiger erhöhter Alkoholkonsum verzeichnet wurde und der deshalb schon häufiger aufgrund der Hinterlassenschaften in den Schlagzeilen stand, wurde an diesem Silvester lediglich eine Person auf das Alkoholverbot aufmerksam gemacht. Sonst sei es zu keinen Vorfällen gekommen. „Die Person hat jedoch verständnisvoll reagiert“, sagt Conradt, der selbst bei der Kontrolle mit dabei war.

Kaum Menschen in den Verbotszonen

In den Verbotszonen hätten sich bei den Kontrollen kaum Menschen befunden. „Ich vermute, da viele Restaurants geschlossen hatten, haben sich die Leute darauf eingestellt“, sagt er. Sowohl in der Stadt selbst als auch in diesen Zonen sei es zu keinen großen Ansammlungen gekommen.

Für etwas Abwechslung sorgten jedoch drei Jugendliche: Auf dem Bolzplatz am Rötepark war zuvor ein Feuerlöscher entleert worden. Die Jugendlichen versicherten jedoch glaubhaft, dass dieser bereits dort stand, als sie ankamen und es nicht gewesen seien. Den Löscher nahmen die Beamten daraufhin mit. Für die Jugendlichen war die Sache damit erledigt.

„Insgesamt bin ich zufrieden“, zieht der Ordnungsamtsleiter Oliver Conradt ein Resümee. An diesem Silvesterabend habe das Ordnungsamt keine Verstöße geahndet oder Bußgelder ausgestellt.

Maximal zehn Personen, Alkohol- und Abbrennverbot in bestimmten Bereichen – trotz Corona-Verordnung fiel der Silvesterabend für die Beamten des Waiblinger Ordnungsamts ruhig aus.

„Es war tatsächlich überraschend wenig los“, sagt Oliver Conradt. Der Leiter der Abteilung Ordnungswesen der Stadt Waiblingen war selbst einer der Kontrolleure am Silvesterabend. Zunächst hätten seine Kollegen und er geschaut, welche Gastronomen ihre Lokale an Silvester überhaupt öffneten. Denn nach der

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