Waiblingen

Ostermarkt Waiblingen: Wo die Leute Maske trugen und wo nicht

Verkaufsoffener Sonntag
Plakat des Handelsverbands Baden-Württemberg. © Alexandra Palmizi

Ausgerechnet am Tag des Waiblinger Ostermarkts trat die neue, stark gelockerte Corona-Verordnung in Kraft. Die Maskenpflicht entfiel – nicht nur im Freien, sondern auch in Innenräumen. Das heißt, die Inhaber können ab sofort selbst entscheiden, ob sie per Hausrecht eine Maskenpflicht vorschreiben oder nicht. Und wenn nein, dann können die Kunden selbst entscheiden, ob sie eine Maske tragen wollen. Wie also verhielten sich Kunden und Geschäftsleute beim Waiblinger Ostermarkt?

Im Freien zeigt sich an diesem kühlen, verkaufsoffenen Sonntag in der Waiblinger Innenstadt ein klares Bild: Maskenträger sind eine Minderheit. Auch an den Orten, an denen es etwas enger zugeht wie am Postplatz sowie zwischen Marktgasse und Marktplatz tragen nur wenige eine Maske.

Von Geschäft zu Geschäft verschieden

Etwas anders sieht es in den Innenräumen – sprich in den Geschäften – aus. Theoretisch haben die Inhaber die Möglichkeit, per Hausrecht eine Maskenpflicht anzuordnen. Praktisch macht davon aber niemand Gebrauch. Tenor: Es ließe sich sowieso nicht umsetzen.

In der Praxis zeigt eine kleine Stichprobe der Redaktion aber auch, dass sich von Geschäft zu Geschäft stark unterscheidet, wie viele Menschen Maske tragen. Bei der Buchhandlung Taube oder bei Haushaltswaren Villinger-Zeller sind es quasi alle. Bei der Modekette H&M hingegen shoppt rund ein Drittel ohne Maske, beim Drogeriemarkt Müller etwa die Hälfte.

„Unser Team trägt zum eigenen Schutz und fürs Sicherheitsempfinden freiwillig Maske“, sagt Buchhändler Markus Schneider von der „Taube“. Die Kundschaft nimmt's zum Vorbild und macht's fast zu 100 Prozent ebenso, wobei Schneider auch sagt: „Kein Mensch ist besser oder schlechter, freundlicher oder unfreundlicher, nur weil er eine Maske trägt oder nicht.“ Max Pfund von Villinger-Zeller appelliert per Aushang und auch direkt mündlich ans Verständnis der Kundschaft: Fünf Angestellte brauche der Laden, um zu funktionieren – „wenn zwei wegen Corona ausfallen, haben wir ein Problem“.

Ausgerechnet am Tag des Waiblinger Ostermarkts trat die neue, stark gelockerte Corona-Verordnung in Kraft. Die Maskenpflicht entfiel – nicht nur im Freien, sondern auch in Innenräumen. Das heißt, die Inhaber können ab sofort selbst entscheiden, ob sie per Hausrecht eine Maskenpflicht vorschreiben oder nicht. Und wenn nein, dann können die Kunden selbst entscheiden, ob sie eine Maske tragen wollen. Wie also verhielten sich Kunden und Geschäftsleute beim Waiblinger Ostermarkt?

Im Freien

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