Waiblingen

Pizza, Pasta und Eis: Aus der Gelateria Dana in Waiblingen wird eine Trattoria

Gelateria Dana
Ab Januar will Georgios Malamas der „Trattoria Gelateria Dana“ zu neuem alten Glanz verhelfen. © Gabriel Habermann

Neues Jahr, neuer Look und ein neues Konzept: Aus dem Eiscafé am Hochwachtturm wird schon bald die „Trattoria Gelateria Dana“. Und wie der neue Name verrät, wird es in dem Eiscafé bald nicht nur mehr selbst gemachtes Eis geben. Auf dem Menü stehen künftig „Pizza, Pasta und Salate“, verkündet Georgios Malamas. Der 27-Jährige ist der Sohn von Dana Sotiriadou, die das Eiscafé seit 2009 führt und ihm ihren Namen leiht.

Im Jahr 2020 hat Sotiriadou das Eiscafé ihrem Sohn Georgios übergeben. „Jemand muss es ja übernehmen“, scherzt sie, schlägt dann aber einen ernsten Ton an. „Man gibt das, was man liebt, nicht so gerne her.“ Und so behält Georgios Malamas den ursprünglichen Namen der Gelateria bei, um das Werk seiner Mutter zu würdigen. Schließlich sei der Name des Eiscafés bei den Kunden bekannt. „Die Kinder sagen zum Beispiel: Wir wollen zur Dana“, erzählt der 27-Jährige, der auch den Kiosk im Korber Freibad betreibt. Die „Trattoria Gelateria Dana“ will er als zusätzliches Standbein etablieren, um auch die Wintermonate überbrücken zu können. „Es ist keine Frage: Corona hat sich in den letzten zwei Jahren auf das Geschäft ausgewirkt.“

Die Eröffnung der Trattoria und Gelateria ist für den 10. Januar geplant

Noch fehlt der Name im Schaufenster des kleinen Restaurants in der Waiblinger Altstadt. „Die Aufkleber und Tischkarten werden noch geliefert“, sagt Georgios Malamas. In der „Trattoria Gelateria Dana“ laufen bereits die letzten Vorbereitungen, bis der nagelneue Pizzaofen und die neu umgebaute Küche in Betrieb genommen werden können. „Die Eröffnung ist am 10. Januar geplant“, sagt Malamas.

Überzeugen will der junge Gastronom mit bodenständiger italienischer Küche und dem typischen Trattoria-Charme. Das spiegelt sich auch bei der Einrichtung wider: Weg sind die modernen, weißen Möbel aus dem Eiscafé, stattdessen ist der Gastraum nun in warme, gedeckte Farben getaucht. Rustikale Holztheken, dunkles Mobiliar und indirekte Beleuchtung sollen den Gast zum Verweilen einladen. Weil es im Gastraum platzbedingt nicht so viele Tische gibt, will Georgios Malamas einen Abholservice integrieren. „Ein Lieferservice ist auch in Planung“, sagt er.

Georgios Malamas über die Pandemie: "Prognosen habe ich längst aufgegeben"

Wie genau das Angebot aussehen soll, will der Inhaber in den kommenden Wochen entscheiden, wenn die Trattoria ihre Feuertaufe bestanden hat. Geöffnet habe das „Dana’s“ dann von zehn bis 21 oder 22 Uhr - je nachdem, wie die Gäste das erweiterte Angebot in der Altstadt annehmen. „Wir müssen auch noch die Corona-Verordnung und die Ausgangssperre für die Gastro miteinplanen“, sagt Malamas. „Prognosen habe ich längst aufgegeben.“

Tatkräftige Unterstützung erhält der Gastronom in der Anfangszeit von seiner Mutter Dana Sotiriadou und Stiefvater Steffen Hehr. Malamas ist wichtig: Obwohl es ein neues Konzept gibt, sollen die Gäste sehen, „dass dieselbe Familie dahintersteht“. Auch in der Küche setzt der Gastronom auf traditionelle Familienrezepte: Gemeinsam mit seinem Cousin Dimitrios Konstantinidis hat er die Rezeptur für den Pizzateig entwickelt. Die Pizza soll einen Durchmesser von 33 Zentimeter haben – und auch in einer veganen Variante zu bestellen sein.

Zwei Pizzaöfen für ein Restaurant, oder doch nur einer?

Im Sommer gibt es dann wieder das selbst gemachte Eis, welches Malamas Tante in Schorndorf herstellt. Wenn es im Winter Eisspezialitäten gebe, „dann vermutlich als Dessert“, sagt Malamas. Gerade hat er die letzte Weinlieferung vor der Eröffnung im Restaurant entgegengenommen – „italienischer Wein und regionaler Wein aus Fellbach“. Und obwohl die Umbauarbeiten „super verlaufen“ sind, bleibt der Trattoria ein Andenken erhalten: ein nagelneuer Gas-Pizzaofen.

Weil die Stromleitungen in dem denkmalgeschützten Gebäude für einen Elektro-Pizzaofen mit hohem Verbrauch nicht ausreichen, schafft sich der Familienbetrieb einen gasbetriebenen Pizzaofen an. „Sonst würde im ganzen Haus die Elektrik ausfallen“, so Georgios Malamas. Der Haken: Für diesen Ofen müsste ein Abluftanschluss an der Außenwand angebracht werden – das ist aber an dem denkmalgeschützten Haus nicht möglich.

Deshalb hat die Trattoria nun doch einen Elektro-Pizzaofen, der kleiner ist und ein Pizzafach hat. Und weil der andere Ofen nicht mehr zurückgegeben werden konnte, ist dieser nun eingelagert. „Den werden wir weiter verkaufen“, sagt Malamas.

Neues Jahr, neuer Look und ein neues Konzept: Aus dem Eiscafé am Hochwachtturm wird schon bald die „Trattoria Gelateria Dana“. Und wie der neue Name verrät, wird es in dem Eiscafé bald nicht nur mehr selbst gemachtes Eis geben. Auf dem Menü stehen künftig „Pizza, Pasta und Salate“, verkündet Georgios Malamas. Der 27-Jährige ist der Sohn von Dana Sotiriadou, die das Eiscafé seit 2009 führt und ihm ihren Namen leiht.

Im Jahr 2020 hat Sotiriadou das Eiscafé ihrem Sohn Georgios übergeben.

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