Waiblingen

Radstaffeln zur Gartenschau: Man kommt sich näher

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Ankunft von Teilnehmern der Staffelfahrt von Remseck in Waiblingen. © Palmizi / ZVW
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Unendlich nah – Selfie-Wand in Waiblingen: Schönberger übergibt dem Waiblinger Oberbürgermeister Andreas Hesky den „Staffel-Stab“. © Graefe / ZVW
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Gartenschau-Rad-Staffel Neckarstrand, Am Remsufer/Fellbacher Str. Aktionstag mit Rad-Staffel-Fahrt als Werbung für Remstal Gartenschau 2019. Beginn in Remseck, um 7.30 Uhr wird OB Dirk Schönberger wird das erste „Remstal Gartenschau-Selfie“ knipsen. Denn an diesem Tag werden in allen Kommunen Selfie-Wände für die Remstal Gartenschau 2019 aufgestellt. die Rad-Staffel-Aktion: Gruppen aus den 16 Gartenschau-Kommunen radeln durch den Rems-Murr-Kreis bis Plüderhausen. Foto: Alexandra Palmizi © Graefe / ZVW
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Remseck/Waiblingen. In Unendlichkeit verbunden? Mit Radstaffeln von Remseck und Essingen aus brachten Radler-Teams die 16 Kommunen der Remstal-Gartenschau 2019 zusammen. Der „Staffel-Stab“ bestand je aus einem Teil einer liegenden Acht. In der Mitte, in Plüderhausen, wurden sie zueinandergeführt, und unterwegs in jeder Gemeinde Selfie-Wände mit „Unendlich“-Marketing-Sprüchen eingeweiht. In diesem Artikel finden sie ein Video der Radstaffeln und ein Bild der Selfie-Wand in Schorndorf.

Video: Radstaffel zur Gartenschau 2019. 

Mittsommer. Der längste Tag des Jahres hat begonnen und er wird auch bald zum gefühlt heißesten seit Menschengedenken. Um 7.45 Uhr ist es noch angenehm kühl in der Natur von Remseck, genauer von Neckarrems, dort wo die Rems in den Neckar mündet, oberhalb des Neckarstrandes. „Schön hier, oder!? Viele kennen Remseck nur vom Durchfahren und verbinden unsere Stadt mit Stau und Autoverkehr.“ Oberbürgermeister Dirk Schönberger freut sich, dass er als Beginner der Radstaffel von der Rems-Mündung aus dem einen oder anderen Teilnehmer von auswärts so nebenbei auch diese andere, idyllische Seite von Remseck zeigen kann.

Selfie vor den Selfie-Wänden 

Die nach und nach eintrudelnden, rund 25 Radfahrer sind Privatleute, Gemeindevertreter und Macher der Remstal-Gartenschau 2019. Sie bekommen, Gartenschau-Poloshirts zum Anziehen, Unendlich-Brezeln in Form einer liegenden Acht zur Stärkung, und nach dem einen oder anderen Selfie vor der ersten enthüllten ständigen Selfie-Wand (#remstalselfie) geht es unendlich relaxt los. „Es wird überwiegend flach bis Plüderhausen. Die einzige wirkliche Challenge wird der Weg hoch auf den Kleinheppacher Kopf sein, wo die Gemeinde Korb ihre Selfie-Wand aufgestellt hat. Aber man wird oben mit fantastischen Blicken belohnt“, sagt Manfred Beier, Bauamtschef in Schorndorf, Prokurist der Remstal-Gartenschau 2019 GmbH, begeisterter Rennradfahrer und Führer der Radstaffel. Beier hatte die Strecke in Teilen am Vortag schon einmal abgefahren.

Radfahrt von Remseck nach Waiblingen ist zu empfehlen 

„Entdecke den unendlichen Garten“ stand auf einem Gartenschau-Plakat auf dem Balkon über dem Neckarstrand geschrieben. Tatsächlich ist die Radfahrt entlang der Rems von Remseck nach Waiblingen absolut zu empfehlen. Ruhig, schattig und baumreich. Vogelzwitschern, Insektensummen, der eigene Atem und die Pedalgeräusche. Wie sich später erweisen wird, die eigentlich schönste Etappe dieses Vormittags.

"Staffel-Stab" wird in Gemeinden weitergegeben

Heraus aus dem Garten der Natur kommt die gut gelaunte Radler-Kolonne beim Stihl-Werk. Etwas weiter, im Park in der Waiblinger Talaue, wartet schon die Abordnung um Oberbürgermeister Andreas Hesky, um von Dirk Schönberger den „Staffel-Stab“ entgegenzunehmen, vor der eigenen Selfie-Wand mit „Unendlich nah“-Aufschrift. Kurze Pause im Baumschatten, Brezeln, Kaffee und Kaltgetränke. Ein Teil der in Remseck Aufgebrochenen kehrt zurück, ein Teil schließt sich den Waiblingern an, und es geht weiter nach Fellbach. Ähnliche Prozedere – äh nein, nur in Fellbach gab’s nichts zu trinken – in den Folge-Gemeinden Kernen, Weinstadt, Korb ...

Kleinheppacher Kopf: Die meisten quälen sich hoch

Der Kleinheppacher Kopf gerät in praller Mittagshitze tatsächlich für so manchen zum unüberwindlichen Hindernis. Einige warten unten im Ort. Die meisten quälen sich nach oben, werden aber tatsächlich mit fantastischen Weitblicken belohnt und mit einem reichlichen Vesper.

„Unendlich verschwitzt“ witzelt der Weinstädter Bürgermeister Michael Scharmann vor der Selfie-Wand in Remshalden.

Einige halten von Remseck aus durch

Irgendwann an diesem heißen Tag haben es aber alle Hartgesottenen geschafft, die mehrere Etappen, einige sogar von Remseck aus, durchgehalten haben. Am Plüderhäuser Badesee treffen sie auf die Radler aus der Richtung Essingen. Die „Staffel-Stäbe“ werden zur Unendlichkeits-Acht vereint, Rems-Mündung und Rems-Quelle finden zueinander.

Insgesamt rund 250 Teilnehmer haben bei der Radstaffel zur Bewerbung der Remstal- Gartenschau 2019 mitgemacht.

Selfie-Wand in Schorndorf

In der Gemeinde Schorndorf hat der Graffiti-Künstler Frederik Merkt die Selfie-Wand gestaltet. Vor der Holzwand können Gartenschau-Fans noch bis zur SchoWo Selbstporträts mit dem Handy schießen und sich unter #remstalselfie vernetzen.

Andere Unendlichs

Es gibt natürlich noch weitere Selfie-Wände. Urbach ist „unendlich natürlich“, Schorndorf ist „unendlich erfinderisch“, hat eine Graffiti-Selfie-Wand, und Plüderhausen ist „unendlich beliebt“. Essingen ist „unendlich quirlig“, Mögglingen „unendlich pfiffig“, Böbingen „unendlich offen“, Schwäbisch Gmünd „unendlich glücklich“ und Lorch ist „unendlich liebevoll“.