Waiblingen

Rathaus-Vorplatz in Neustadt: Landesamt für Denkmalpflege startet mit Grabung

GrabungNeustadt
Auf dem Vorplatz des 1969 fertiggestellten Rathauses von Neustadt vermutet das Landesamt für Denkmalpflege Spuren zweier Keltern. Für die nun anstehenden Grabungsarbeiten wurde das Areal mit einem Bauzaun gesichert. © ZVW/Gaby Schneider

Auf der Suche nach Spuren zweier alter Keltern hat das Landesamt für Denkmalpflege am Montag seine Arbeiten am Vorplatz des Rathauses von Neustadt gestartet. Das bestätigte die Behörde unserer Redaktion. Laut Ortsvorsteherin Daniela Tiemann hat die Verwaltung das Areal bereits mit einem Bauzaun abgesichert. Für die Autofahrer, die auf der Neustadter Hauptstraße unterwegs sind, ändert sich jedoch nichts, wie die Ortsvorsteherin versichert: „Eine Sperrung ist nicht notwendig.“

Kleiner Bagger kommt zum Einsatz

Alle Geräte, welche das Landesamt für Denkmalpflege wegen der geplanten Grabungen herbringen muss, können auf dem Areal am Rathaus untergebracht werden. Auch ein kleiner Bagger werde zum Einsatz kommen, sagte Daniela Tiemann am Montag. Zunächst mal müsse das Landesamt die Baustelle einrichten, ehe die Grabungen starten könnten.

Rathaus soll im Herbst abgerissen werden

Vorgesehen sind zwei sogenannte Sondageschnitte, bei denen mit dem Bagger circa zwei Meter breite Streifen freigezogen werden sollen. Von der Auswertung dieser Sondagen wird abhängen, ob weitere Grabungen nötig sein werden. Genau das macht in Neustadt einigen Bürgern Sorgen. Wegen der Arbeiten des Landesdenkmalamts könnten sich nämlich der Abriss des Rathauses und damit auch der an dieser Stelle vorgesehene Neubau des Pflegeheims verschieben. Das Rathaus von Neustadt soll eigentlich von diesem Herbst an abgerissen werden, der Baustart für das Pflegeheim ist für den Sommer 2023 vorgesehen. Ortsvorsteherin Daniela Tiemann geht bislang davon aus, dass dieser Zeitplan nicht geändert werden muss. „Wir haben einen gewissen Zeitpuffer, auch für den Abbruch.“

Sorgen der Bürger vor einer Verzögerung

Wenn das Landesamt für Denkmalpflege allerdings einen größeren Fund machen würde, dann weiß Daniela Tiemann natürlich nicht, ob der Zeitplan auch in solch einem Fall noch zu halten wäre. Die Ortsvorsteherin kann verstehen, dass Bürger Sorge haben vor einer Verzögerung beim Abriss des Rathauses – allerdings weist sie darauf hin, dass die Stadt gegenüber dem Landesamt für Denkmalpflege auch in der Pflicht steht.

Daniela Tiemann geht davon aus, dass noch im Juli entscheidende Hinweise vorliegen, wie es mit den Arbeiten des Landesamts weitergeht. „Wir warten jetzt mal die nächsten zwei Wochen ab.“

Auf der Suche nach Spuren zweier alter Keltern hat das Landesamt für Denkmalpflege am Montag seine Arbeiten am Vorplatz des Rathauses von Neustadt gestartet. Das bestätigte die Behörde unserer Redaktion. Laut Ortsvorsteherin Daniela Tiemann hat die Verwaltung das Areal bereits mit einem Bauzaun abgesichert. Für die Autofahrer, die auf der Neustadter Hauptstraße unterwegs sind, ändert sich jedoch nichts, wie die Ortsvorsteherin versichert: „Eine Sperrung ist nicht

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