Waiblingen

Riesiger Andrang: Trecker-Treck in Waiblingen-Bittenfeld so beliebt wie noch nie

Trecker Treck 2022
Beim Trecker-Treck auf dem Böllenbodenhof bei Bittenfeld traten auch dieses Jahr wieder viele Traktoren gegeneinander an - zur Begeisterung der Zuschauer. © Palmizi

Am Sonntag, 21. August, hat auf dem Bittenfelder Böllenbodenhof nach zwei Jahren Corona-Pause das 30. Trecker-Treck-Fest stattgefunden. Veranstalter war das Trecker-Team Bittenfeld. Wie immer fand schon am Samstag eine Bewirtung statt, auf dem Programm standen auch dieses Jahr wieder das beliebte „Tauziehen“ – dabei versuchen die Teilnehmer im Wettbewerb, eine Last von Hand zu bewegen – und natürlich der eigentliche Trecker-Treck, bei dem jeder mit seinem Schlepper mitmachen kann.

Traktoren treten gegeneinander an und ziehen um die Wette

Dieses findet immer sonntags statt und Traktoren verschiedener Gewichtsklassen treten gegeneinander im Ziehen des „Bremswagens“ an. Diese Eigenkonstruktion des Trecker-Teams Bittenfeld ist ein Anhänger, der immer schwerer zu ziehen wird, je weiter ein Schlepper damit zu fahren versucht.

Dieses Jahr konnte sich der Verein vor Teilnehmern und Gästen kaum retten. Es sei so viel los wie noch nie, so Bernd Brudermüller vom Trecker-Team. „6000 bis 8000 Leute“, schätzt er am Sonntagnachmittag. Der Verein sei wirklich überwältigt von diesem tollen Zuspruch. Beim Trecker-Treck haben um die 180 Teilnehmer teilgenommen.

Kritische Stimme: Motorsport bei jetztiger Lage angemessen?

Doch es gab auch eine kritische Anmerkung im Vorfeld der Veranstaltung: Ob so eine Veranstaltung in der jetzigen Situation noch angemessen sei, schrieb Matthias Kramer, Fraktionsvorsitzender der Offenen Grünen Liste in Kernen, unserer Redaktion. Klar, der Trecker-Treck sei eine Motorsportveranstaltung, sagt Bernd Brudermüller.

„Aber man muss die Kirche auch mal im Dorf lassen“, findet er. Immerhin stecke hinter so einem Event eine lange Planungszeit, diese habe schon begonnen, bevor sich die Energiesituation so entwickelt habe, wie es in den vergangenen Monaten der Fall gewesen ist. Das Trecker-Team sei ein kleiner Verein, das jährliche Fest sei bei weitem keine Formel-1- oder Weltmeisterschaft, wo ja regelmäßig viel mehr Energie verschwendet werde. „Und da sagt auch keiner was“, bedauert Brudermüller. „Muss man immer bei den Kleinen anfangen und die Großen interessiert es nicht?“

Für Bernd Brudermüller spricht aber der große Andrang an diesem Wochenende für sich. „Die Leute wollen raus, die wollen Abwechslung.“ Bis nächstes Jahr werde man sehen, wie sich die Lage weiter entwickelt - und dementsprechend planen.

Am Sonntag, 21. August, hat auf dem Bittenfelder Böllenbodenhof nach zwei Jahren Corona-Pause das 30. Trecker-Treck-Fest stattgefunden. Veranstalter war das Trecker-Team Bittenfeld. Wie immer fand schon am Samstag eine Bewirtung statt, auf dem Programm standen auch dieses Jahr wieder das beliebte „Tauziehen“ – dabei versuchen die Teilnehmer im Wettbewerb, eine Last von Hand zu bewegen – und natürlich der eigentliche Trecker-Treck, bei dem jeder mit seinem Schlepper mitmachen

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 5,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 71,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper