Waiblingen

Show, Spektakel, Sportholzfällen

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Am Samstag haben die Timbersports-Weltmeisterschaften in der Porsche-Arena in Stuttgart begonnen. Die deutsche Mannschaft landete auf Platz 6. Foto: Alexandra Palmizi © ZVW
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Am Samstag haben die Timbersports-Weltmeisterschaften in der Porsche-Arena in Stuttgart begonnen. Die deutsche Mannschaft landete auf Platz 6. Foto: Alexandra Palmizi © ZVW
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Am Samstag haben die Timbersports-Weltmeisterschaften in der Porsche-Arena in Stuttgart begonnen. Die deutsche Mannschaft landete auf Platz 6. Foto: Alexandra Palmizi © Martin Winterling
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Am Samstag haben die Timbersports-Weltmeisterschaften in der Porsche-Arena in Stuttgart begonnen. Die deutsche Mannschaft landete auf Platz 6. Foto: Alexandra Palmizi © Martin Winterling
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Am Samstag haben die Timbersports-Weltmeisterschaften in der Porsche-Arena in Stuttgart begonnen. Die deutsche Mannschaft landete auf Platz 6. Foto: Alexandra Palmizi © Martin Winterling
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Am Samstag haben die Timbersports-Weltmeisterschaften in der Porsche-Arena in Stuttgart begonnen. Die deutsche Mannschaft landete auf Platz 6. Foto: Alexandra Palmizi © Martin Winterling
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Am Samstag haben die Timbersports-Weltmeisterschaften in der Porsche-Arena in Stuttgart begonnen. Die deutsche Mannschaft landete auf Platz 6. Foto: Alexandra Palmizi © Martin Winterling

Stuttgart/Waiblingen.
Mit dem Mannschaftswettbewerb haben am Samstagabend die Stihl-Timbersports-Weltmeisterschaften in der Porsche-Arena in Stuttgart begonnen. Australien hat seinen Weltmeistertitel mit Weltrekord verteidigt. Doch über den sportlichen Wettbewerb hinaus ist Sportholzfällen eine tolle Schau und ein riesiges Spektakel.

Ganz vorne rechts hatten sich die Fans aus Ungarn einen guten Platz gesichert. Die ungarische Mannschaft stand zwar auf verlorenem Posten. Das klare Ausscheiden ihrer Mannschaft gegen Norwegen in der ersten Runde hielt die zwei Dutzend Anhänger keineswegs ab, weiterzufeiern, was Fahnen, Stimmen – und das Megafon hergaben.

Beim Mannschaftswettbewerb handelt es sich um einen Staffelwettbewerb mit Säge und Axt. Vier Sportler, vier Disziplinen: Stock Saw, Block Chop, Single Buck und Standing Block Chop folgen aufeinander. Sobald die erste Scheibe fällt, folgt der zweite Sportler mit der Axt und durchtrennt mit wuchtigen Schlägen den Stamm. Bei der dritten Disziplin, einer zwei Meter langen Einhandsäge, trennt sich die Streu vom Weizen. An der Single Buck zeigen sich die Könner im Sportholzfällen.

Pech für die deutsche Mannschaft, dass sie schon im Viertelfinale auf den Favoriten Australien traf. Das Achtelfinale gegen Spanien gewann das deutsche Team noch klar mit einer allerdings eher mäßigen Zeit von 1:09,40. Ins Viertelfinale gingen Robert Ebner, Dirk Braun, Danny Mahr und Stephan Odwarka aber als klare Außenseiter. Schließlich legte nicht nur Australien, sondern auch die USA, Kanada und Neuseeland Zeiten deutlich unter einer Minute vor. Für die deutsche Mannschaft sprang am Ende Platz 6 heraus.

In den Einzelwettbewerb am Samstagabend geht Dirk Braun, Weltrekordhalter in der Formel 1 des Sportholzfällens, der Hot Saw, ebenfalls als Außenseiter.

Sportholzfällen ist Schau und Spektakel, laute Rockmusik und dröhnende Bässe, lodernde Flammen und heißes Bühnenfeuerwerk. Keine Zeit zum Durchatmen. Und während in den Pausen eine Crew im Halbdunkel der Bühne das Kleinholz wegputzt und neue Holzstämme aufstellt, hält ein Moderator das Publikum bei Laune, funkeln Scheinwerfer durch die Arena und wummern die Bässe.

Michael Schneider, Stihl-Mitarbeiter in Waiblingen, ist begeistert. Er hatte gleich zu Verkaufsstart zwei Karten für sich und einen Freund ergattert. „Man musste schnell sein!“ Denn die Weltmeisterschaften waren im Nu ausverkauft. Im nächsten Jahr ist die WM nicht mehr vor der Haustür der 3500 Stihl-Beschäftigten in Waiblingen. Die besten Sportholzfäller treffen sich dann in Norwegen.


Das Ausscheiden der deutschen Mannschaft im Viertelfinale gegen Australien ist keine Schande. Im Finale haben die Australier gegen Kanada mit einem neuen Weltrekord ihren Weltmeistertitel verteidigt. Nachdem sie im Halbfinale mit 49,91 einen neuen Rekord aufstellten, waren sie im Finale nochmals mehr als drei Sekunden schneller: 46,65 Sekunden.
@ Den Einzelwettbewerb bei den Timbersports-Weltmeisterschaften gibt’s heute von 19 Uhr an bei uns im Livestream: www.zvw.de/live.