Waiblingen

So feiert Waiblingen Fasching - Aktion mit vielen Leserfotos

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Mitglieder der Waiblinger Karneval-Gesellschaft feiern ohne Häs, dafür in unterschiedlichster Kostümierung bei einem gemeinsamen Essen Fasching. © Marc Büttner

Für die faschingsbegeisterte Patricia Schnelle ist es nun schon das zweite Jahr ohne Umzüge und Veranstaltungen rund um den Kinderfasching. Dabei liebt sie es, sich zu verkleiden, berichtet Mutter Nicole Hofmann-Schnelle. Die Achtjährige tanzt normalerweise als Gardemädchen mit Gleichaltrigen. Da sämtliche Auftritte ausfallen, hat Patricia mit ihrer kleinen Schwester, der zweijährigen Nathalie, zu Hause Fasching gefeiert – mit vielen Luftballons und lustiger Musik. Patricia hat sich als Prinzessin verkleidet, Schwester Nathalie als Hexe. Mama Nicole ist dabei dieser Schnappschuss gelungen, den sie auf einen Aufruf der Lokalredaktion Waiblingen hin an die Zeitung geschickt hat.

In dem Aufruf wurden Leser aufgefordert, ihre Faschingsbilder an die Redaktion zu schicken – in einem Jahr, in welchem sämtliche Feierlichkeiten, nun schon zum zweiten Mal, der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen sind. Die Stimmung in der Stadt ist durch den Krieg in der Ukraine getrübt. Dennoch lassen sich ein paar Faschingsfreunde die Lust am Verkleiden nicht nehmen. Besonders für Kinder ist die fünfte Jahreszeit eine ganz besondere.

Als Squaw zur Faschingsfeier in den Kindergarten

Für die Faschingsfeier im Kindergarten hat sich Rebeka als Squaw verkleidet. Passend dazu reitet sie auf ihrem Plüsch-Schaukelpferdchen durch die Prärie ihres Kinderzimmers und lächelt vergnügt.

Für Oliver und Heike Haas ist der Fasching in diesem Jahr erneut anders verlaufen als sonst. Die beiden sind normalerweise mit den Salathengsten unterwegs und als solche Hästräger. Da in diesem Jahr wieder sämtliche Veranstaltungen ausgefallen sind, haben sie sich mit anderen von der Waiblinger Karneval-Gesellschaft zum gemeinsamen Essen im Herzstück in Hegnach zum Faschingsmenü getroffen. Oli und Heike Haas haben sich hierfür extra ein Kostüm besorgt, da sie zuvor keines außer dem Häs der Salathengste besessen haben. „Es war ein lustiger Abend und hat wirklich gutgetan“, sagt Heike Haas.

Ebenfalls mit von der Partie war Sabine Schrage, die sich bei der Waiblinger Karneval-Gesellschaft um die Öffentlichkeitsarbeit kümmert. Besonderes Highlight sei die komödiantische Einlage von Herzstück-Chef Marc Büttner als trauernde Witwe gewesen, „über die wir Tränen gelacht haben“, sagt sie.

Er habe jeden Gang persönlich angesagt und habe hierzu jeweils ein anderes Kostüm getragen. Heidi Fischer (Elferrätin der Waiblinger Karneval-Gesellschaft) sowie Jörg Knöllinger (Präsident der Waiblinger Karneval-Gesellschaft) bestätigen die Eindrücke ihrer Vereinskollegen. „Wir haben den Faschingsabend sehr genossen“, schreibt Jörg Knöllinger.

Als Hexe und Schneewittchen mit Bart in Quarantäne

Marion und Michael Kaiser befinden sich derzeit aufgrund einer Corona-Infektion in Quarantäne. Dabei sind sie leidenschaftliche Narren und an diesen Tagen immer unterwegs, wie sie in ihrer E-Mail schreiben. Kennengelernt haben sie sich vor acht Jahren am „Schmotzige Donnerstag“, weshalb sie sich auch diesmal verkleidet haben als Schneewittchen und die böse Hexe, „um die närrischen Nebenwirkungen der häuslichen Quarantäne richtig auszuleben“.

Für die faschingsbegeisterte Patricia Schnelle ist es nun schon das zweite Jahr ohne Umzüge und Veranstaltungen rund um den Kinderfasching. Dabei liebt sie es, sich zu verkleiden, berichtet Mutter Nicole Hofmann-Schnelle. Die Achtjährige tanzt normalerweise als Gardemädchen mit Gleichaltrigen. Da sämtliche Auftritte ausfallen, hat Patricia mit ihrer kleinen Schwester, der zweijährigen Nathalie, zu Hause Fasching gefeiert – mit vielen Luftballons und lustiger Musik. Patricia hat sich als

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