Waiblingen

So startet an diesem Montag der Präsenzunterricht für Fünft- und Sechstklässler an der Salier-Realschule Waiblingen

Schulleiter der Salier-Realschule Mario Comite
Schulleiter der Salier-Realschule Mario Comite. © Jutta Pöschko-Kopp

Die Salier-Realschule hat sich eine neue Unterrichtsform überlegt, damit von heute an wieder der Präsenzunterricht für Fünft- und Sechstklässler angeboten werden kann. Wie vom Land angeordnet, gibt es keinen Wechselunterricht. Unterrichtet werden sämtliche Fächer vor Ort in einem besonderen System. Nur Religionsunterricht findet aufgrund der gemischten Gruppen in katholischer oder evangelischer Religion weiterhin vor dem Bildschirm statt. Schulleiter Mario Comite sieht dem Tag entspannt entgegen. Das Konzept steht.

Fachlehrer unterrichten gleichzeitig in zwei Räumen

Alle fünfte und sechste Klassen wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Hiervon gibt es jeweils vier an der Zahl, die Rede ist also von acht Klassen. Der Fachlehrer wird von heute an zwischen zwei Klassenräumen hin und her springen. Als zusätzliches Aufsichtspersonal werden etwa Sportlehrer hinzugezogen, da Sportunterricht im Moment nicht stattfindet. Somit sitzt jedes Kind an seinem eigenen Tisch. „Nur so können wir gewährleisten, dass der Infektionsschutz gegeben ist“, sagt Comite.

Die Klassenteilung könne nur erfolgen, da die Klassen sieben bis neun weiterhin online unterrichtet werden. Sonst würden die Unterrichtsräume an der Schule nicht ausreichen.

Nur Vormittagsunterricht

Den Stundenplan hat die Schule so organisiert, dass die Klassen im Präsenzunterricht ausschließlich am Vormittag unterrichtet werden. Gebe es zusätzlich Nachmittagsunterricht, bestünde die Möglichkeit, dass sich Klassen oder Gruppen in der Mittagspause mischen könnten. Kontaktminimierung kann so besser gewährleistet werden, so Comite.

Warten auf die Schnelltests

Um die Ansteckungsgefahr weiter so gering wie möglich zu halten, wartet die Salier-Realschule wie alle anderen Waiblinger Schulen auf die von der Stadt bestellten Schnelltests. Schulleiter Mario Comite geht davon aus, dass diese in dieser Woche noch an der Schule eintreffen werden und unter Anleitung der Lehrer mit den Schülern zu Beginn des Unterrichts durchgeführt werden können. „Natürlich mit der Einverständniserklärung der Eltern!“, betont er. Will jemand an der Testung nicht teilnehmen, darf er genauso in die Schule kommen. „Kein Kind wird ausgeschlossen“, sagt Mario Comite. 

Die Mehrzahl der Schüler nimmt am Unterricht teil

Um 7.40 Uhr ist an diesem Montagmorgen (15. März) der Präsenzunterricht für die Fünft- und Sechstklässler gestartet. Von insgesamt acht Klassen, die von heute an wieder in die Schule kommen dürfen, erwartet Mario Comite, dass nur in einer Klasse Schüler fehlen werden, weil Eltern diese vom Unterricht abgemeldet haben. Die Schüler bekommen zusätzlich Aufgaben über die Schulplattform Moodle gestellt. Schulleiter Mario Comite kann die Entscheidung der Eltern nachvollziehen, betont aber: „Ein adäquater Ersatz für den Präsenzunterricht ist das nicht!“ Streaming aus dem Klassenraum heraus, wird es aus Datenschutzgründen vorerst nicht geben.

Die Salier-Realschule hat sich eine neue Unterrichtsform überlegt, damit von heute an wieder der Präsenzunterricht für Fünft- und Sechstklässler angeboten werden kann. Wie vom Land angeordnet, gibt es keinen Wechselunterricht. Unterrichtet werden sämtliche Fächer vor Ort in einem besonderen System. Nur Religionsunterricht findet aufgrund der gemischten Gruppen in katholischer oder evangelischer Religion weiterhin vor dem Bildschirm statt. Schulleiter Mario Comite sieht dem Tag entspannt

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