Waiblingen

Stadtwerke-Baustelle Beinstein: Anwohner ärgern sich über zähes Voranschreiten

Baustelle hausweinberg
Den Stillstand in Beinstein in der Straße Hausweinberg begründen die Stadtwerke mit der kurzfristig hinzugekommenen Maßnahme zur Erneuerung der Straßenbeleuchtung. © Benjamin Büttner

Anwohner der Straße Hausweinberg ärgern sich. Seit Mitte Oktober ist dort eine Baustelle der Stadtwerke. Doch inzwischen scheinen die Arbeiten ins Stocken gekommen zu sein. An vielen Tagen sei weit und breit kein Arbeiter in Sicht.

Die Zugänge zu den Wohnhäusern in der schmalen Seitenstraße im Bereich von Hausnummer 75/2 bis 111 sind durch die Baustelle erschwert. Man müsse die schweren Wocheneinkäufe herbeischleppen, die Postlerin habe Schwierigkeiten, zu den Briefkästen zu gelangen. Alles wäre halb so schlimm, wenn man das Gefühl hätte, dass ein Ende in Sicht sei oder man sehe, dass es vorangehe, so die Anwohner im Gespräch mit der Lokalredaktion Waiblingen. Hinzu komme, dass die Straße verschlammt und damit rutschig sei.

Kurz nachdem die Presseanfrage an die Stadtwerke mit dem Anliegen der Anwohner verschickt wurde, tauchte doch tatsächlich die Kehrmaschine im Hausweinberg auf und säuberte die Straße. „Wenigstens ist das mal besser“, freut sich der Anwohner.

Stadtwerke Waiblingen: Enge Abstimmung mit Tiefbauunternehmen

Die Stadtwerke indes versichern, dass sie aktuell in enger Abstimmung mit dem Tiefbauer seien, um hier schneller voranzukommen. „Wir verstehen, dass die Situation unbefriedigend für die Anwohner ist, und arbeiten daran, Lösungen zu finden, um die Baustelle so schnell wie möglich abschließen zu können“, schreibt Matthias Reuter vom Bereich Service Netze der Stadtwerke Waiblingen in seiner E-Mail.

Begonnen hatte die Maßnahme, wie geplant, am 18. Oktober, das Ende ist für Ende November geplant. „Wir versuchen den Zeitplan zu halten, eine etwaige Verzögerung lässt sich aber leider nicht ausschließen“, erklärt Matthias Reuter.

Die geplante Baumaßnahme umfasse die Erneuerung der in die Jahre gekommenen Gas- und Wasserleitungen. In diesem Zuge sollen neben der Straße auch der Gehweg und die Straßenbeleuchtungskabel saniert werden. Diese Arbeiten seien nachträglich hinzugekommen, da dies in absehbarer Zeit ohnehin fällig gewesen wäre. „Wir wollen die Anwohner damit entlasten“, sagt Jürgen Richter von den Stadtwerken. Andernfalls hätte die Straße in ein paar Jahren erneut aufgerissen werden müssen. „Es tut uns leid, dass sich die Maßnahme hinzieht“, betont Richter. Es sei aber nun mal so, dass, wenn eine Maßnahme zusätzlich spontan dazukomme, es auch zu kurzfristigen Engpässen käme, sei es bei den Mitarbeitern oder sei es beim Material.

Auch wenn Anwohner den Eindruck hätten, dass es nicht vorangehe, gehe es sehr wohl voran, betont Matthias Reuter. Bisher wurden die Gas- und Wasserleitungen inklusive der Hausanschlüsse sowie Leerrohre für weitere Medien verlegt. Offen seien noch die Verkabelung für die Straßenbeleuchtung sowie die Straßenbeleuchtungsmasten und -leuchten. Im Anschluss erfolge die Deckschicht der Straße und des Gehwegs, so Reuter.

Im besagten Gebiet werde von diesem Montag an wie geplant das Gasnetz erweitert. Einige Kunden hätten diesen Wunsch an die Stadtwerke Waiblingen herangetragen und seien deshalb auch bereit, den dafür nötigen Baukostenzuschuss zu bezahlen, meint er. Kunden hätten demnach den Vorteil, dass durch eine höhere Nutzerzahl das Netzentgelt für alle sinke.

Anwohner der Straße Hausweinberg ärgern sich. Seit Mitte Oktober ist dort eine Baustelle der Stadtwerke. Doch inzwischen scheinen die Arbeiten ins Stocken gekommen zu sein. An vielen Tagen sei weit und breit kein Arbeiter in Sicht.

Die Zugänge zu den Wohnhäusern in der schmalen Seitenstraße im Bereich von Hausnummer 75/2 bis 111 sind durch die Baustelle erschwert. Man müsse die schweren Wocheneinkäufe herbeischleppen, die Postlerin habe Schwierigkeiten, zu den Briefkästen zu gelangen.

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