Waiblingen

Stadtwerke Waiblingen: Drei neue Ladestationen für Elektroautos in Betrieb

E-Ladesäulen Bittenfeld
Die neue Ladesäule auf dem öffentlichen Parkplatz am Jakob-Fischer-Weg 4 in Bittenfeld. © ZVW/Benjamin Büttner

Nach der Einweihung der Ladesäule im Pfefferminzweg in Hegnach Mitte Februar haben die Stadtwerke Waiblingen weitere Ladesäulen für Elektroautos in Betrieb genommen. Auf der Korber Höhe gibt es nun zwei Ladepunkte im Schwalbenweg, in Beinstein in der Rathausstraße hinter der Ortsbücherei und in Bittenfeld auf dem öffentlichen Parkplatz am Jakob-Fischer-Weg 4. Wer sie nutzen will, zahlt über einen Ladevertrag mit einem Partner der Stadtwerke oder über die „eCharge+“-App.

Ladesäule am Jakob-Fischer-Weg in Bittenfeld funktionierte wochenlang nicht

Bei der neuen Ladesäule für Bittenfeld sollten E-Autos eigentlich schon seit Ende März aufgeladen werden können – doch es gab technische Probleme. Esma Cakici, die sich bei den Stadtwerken um die Ladesäulen kümmert, erklärte dies mit Verbindungsproblemen. Die Ladesäule am Jakob-Fischer-Weg war zwar vollständig aufgebaut, allerdings war sie wochenlang nicht funktionsfähig, weil sie erst von einem Dienstleister repariert werden musste. Am Mittwoch, 18. Mai, wurden die beiden Ladepunkte nun von den Stadtwerken getestet – und sie sind jetzt voll funktionsfähig. Dort steht eine Ladeleistung von 22 Kilowatt (kW) bereit, genau wie an den meisten anderen Ladesäulen der Stadtwerke Waiblingen.

Die neue Ladesäule in der Rathausstraße in Beinstein ist bereits am 17. März in Betrieb genommen worden. Im Schnitt gibt es hier laut Esma Cakici ein bis zwei Ladevorgänge am Tag. Die Nachfrage an einzelnen Wochentagen kann durchaus höher sein und bei drei bis fünf Ladevorgängen liegen – aber das heißt im Umkehrschluss, dass es auch Tage gibt, an denen kein einziges E-Fahrzeug die Säule nutzt.

Ladestation im Schwalbenweg auf der Korber Höhe schon seit 17. März in Betrieb

Ebenfalls seit dem 17. März kann die neue Ladestation im Schwalbenweg auf der Korber Höhe aufgesucht werden. Noch Mitte Februar äußerten sich die Stadtwerke Waiblingen vorsichtig, als es um die drei weiteren Ladesäulen ging. Esma Cakici sagte damals, dass der Aufbau der neuen Stationen Mitte bis Ende März erfolgen soll, dass dies aber eben auch von den zuständigen Tiefbaufirmen abhängt. Letztendlich klappte der Aufbau wie geplant, „es hat alles funktioniert“.

Neue Ladesäule in Hohenacker seit Mitte Februar 2022 in Betrieb

Zeitgleich mit der neuen Hegnacher Ladestation wurde Mitte Februar auch in Hohenacker eine neue zweite E-Ladesäule in Betrieb genommen. Sie befindet sich auf öffentlichen Parkplätzen in der Erbachstraße und wird im Vergleich etwa mit der neuen Beinsteiner Ladesäule besser genutzt. Laut Esma Cakici gibt es hier im Schnitt drei bis vier Ladevorgänge, zu Spitzenzeiten sind es an einem Tag sogar sechs bis sieben.

Insgesamt betreiben die Stadtwerke nun 25 öffentliche Ladestationen in Waiblingen. Fast alle haben eine Ladeleistung von 22 Kilowatt, außer die Schnellladesäule an der Heerstraße beim Waiblinger Remspark: Sie kommt auf 50 kW. Dazu gesellen sich noch 29 Ladepunkte im neuen Parkhaus am Bahnhof (Innerer Weidach 26), das kurz vor Weihnachten 2021 eröffnet wurde. Diese haben eine Leistung von elf Kilowatt.

Zehn Ladesäulen der Stadtwerke Waiblingen haben noch keine RFID-Technik

Alle neuen Ladestationen inklusive der Ladepunkte im Parkhaus am Bahnhof unterstützen die RFID-Technik. Das steht für „Radio-frequency identification“, zu Deutsch „Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen“. Mit der RFID-Funktion können Ladevorgänge durch Ladekarten kontaktlos freigeschaltet werden. Bei älteren Ladesäulen ist dies noch nicht möglich. Dazu gehören insgesamt zehn Ladesäulen. Sie stehen vor dem Gebäude der Stadtwerke in der Schorndorfer Straße 67, in der Tiefgarage Alter Postplatz, am Parkplatz in der Neustädter Straße 33, auf dem Parkplatz beim Bahnhof, auf dem Stihl-Parkplatz von Werk 2 in Neustadt, in der Marktgarage (drei Säulen), im Bürgerzentrum und in der Heerstraße beim Remspark. Eigentlich sollten die älteren Ladesäulen schon 2021 nachgerüstet werden. „Wir hätten es schon letztes Jahr umgebaut, wenn wir die Bauteile bekommen hätten“, sagt Esma Cakici. Dies liege aber an Problemen in den globalen Handelsketten.

Es gibt allerdings eine Möglichkeit, wie auch die älteren Ladesäulen der Stadtwerke Waiblingen ohne RFID-Technik genutzt werden: Wer auf dem Handy die App „eCharge+“ nutzt, kann sich überall freischalten lassen.

Nach der Einweihung der Ladesäule im Pfefferminzweg in Hegnach Mitte Februar haben die Stadtwerke Waiblingen weitere Ladesäulen für Elektroautos in Betrieb genommen. Auf der Korber Höhe gibt es nun zwei Ladepunkte im Schwalbenweg, in Beinstein in der Rathausstraße hinter der Ortsbücherei und in Bittenfeld auf dem öffentlichen Parkplatz am Jakob-Fischer-Weg 4. Wer sie nutzen will, zahlt über einen Ladevertrag mit einem Partner der Stadtwerke oder über die

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