Waiblingen

Stau in Waiblingen: Sanierung an Westumfahrung und Alter Bundesstraße dauert an

BaustelleWesttangente
Auf der linken Seite wird die Fahrbahndecke abgefräst. © Gaby Schneider

Es staut sich gewaltig in Waiblingen – und zwar an der Kreuzung der Westumfahrung und der Alten Bundesstraße (L 1193). Wer nach Fellbach abbiegen oder auf die B 14 oder B 29 nach Stuttgart fahren will, muss Geduld mitbringen. Denn im Bereich der Ampelanlage wird die Fahrbahn saniert. Das bedeutet auch: Linksabbiegen, in Richtung Waiblingen, ist in dieser Zeit nicht möglich.

Dabei handelt es sich um eine Fläche von 1100 Quadratmetern, sagt Projektleiter Michael Knefel. Er ist Bauingenieur bei der Stadt Waiblingen im Fachbereich Städtische Infrastruktur, Abteilung Straßen und Brücken. Und damit der Fahrbahnbelag erneuert werden kann, müssen die Linksabbieger- und die Geradeausspur auf die B-14-Auffahrt gesperrt werden. Für Autofahrer und Lkw bleibt eine Spur übrig.

Am Tag fahren hier 20.000 Fahrzeuge

Eine Auflage sei gewesen, dass die Bauarbeiten in der Ferienzeit stattfinden, so Knefel. In dieser Zeit sei mit weniger Verkehr zu rechnen. Der Verkehr, insbesondere der Schwerlastverkehr, ist der Grund, dass die Fahrbahndecke abgetragen und neu verlegt werden muss. „Am Tag fahren hier 20.000 Fahrzeuge entlang“, sagt der Projektleiter. Der Schwerlastanteil liege bei neun Prozent. Die hohe Belastung führte dazu, dass sich vor der Ampelanlage tiefe Spurrillen gebildet haben.

Anderorts liegt der Anteil normalerweise bei vier Prozent, sagt Michael Knefel. „Das liegt an der Umgehungsstraße mit überregionalem Charakter.“ Der Verkehr aus dem Rems-Murr-Kreis und aus Ludwigsburg nutzt die Westumfahrung in den Großraum Stuttgart. „Wir planen bereits ein halbes Jahr im Voraus“, erklärt Michael Knefel. Die Baustelle wurde zudem in Absprache mit Behörden wie der Polizei, dem Ordnungsamt und dem Landratsamt Rems-Murr umgesetzt. Trotzdem gab es am ersten Baustellen-Tag eine Verzögerung. Weil die Fräsmaschine, die den Asphalt abträgt, noch woanders im Einsatz war, starteten die Arbeiten erst am Dienstag, 23. August.

Zweiter Bauabschnitt beginnt am Montag

„In der Ferienzeit wird viel gebaut“, sagt Michael Knefel. Man habe aber Puffer eingeplant, so dass diese Verzögerung keine weiteren Auswirkungen hat. Nächste Woche sollen die Arbeiten auf den linken zwei Spuren beendet werden. Dabei wurde die Fahrbahndecke bis zur Tragschicht abgetragen – „ungefähr 13 Zentimeter“, sagt Michael Knefel von der Stadt Waiblingen. Danach werden die Asphaltbinderschicht und die Deckschicht, auf der die Autos fahren, neu aufgebaut. Dafür wurden der Straße im Vorfeld Probebohrungen, sogenannte Bohrkerne, entnommen. So habe man das Material analysieren und eventuelle Schäden entdecken können, so der Projektleiter.

Im Gegensatz zu der 20 Jahre alten Fahrbahndecke soll das Material – bestehend aus Schotter, Bitumen und Zusatzstoffen – besonders robust und belastbar sein. „Das Material kann die Schubspannung, die beim Bremsen und Anfahren erzeugt wird, besser aufnehmen“, sagt Knefel. Bislang hat das Bauteam, bestehend aus vier Männern pro Kolonne, Glück mit dem Wetter. „Nur wenn es stark regnet, müssen wir die Arbeiten unterbrechen“, sagt er.

Wenn die linke Seite der Fahrbahn saniert ist, werde die rechte Seite gesperrt. Für Verkehrsteilnehmer habe das keine Auswirkungen. Man könne immer noch nach rechts in Richtung Fellbach abbiegen, so Michael Knefel. Linksabbiegen ist aber im Zeitraum der Baustelle weiterhin nicht möglich. „Das würde zu Konflikten mit den anderen Abbiegespuren führen“, erklärt er. Die Kosten für die Sanierung belaufen sich nach Angaben der Stadt Waiblingen auf 120.000 Euro. Die Sperrung gilt bis einschließlich Freitag, 2. September.

Es staut sich gewaltig in Waiblingen – und zwar an der Kreuzung der Westumfahrung und der Alten Bundesstraße (L 1193). Wer nach Fellbach abbiegen oder auf die B 14 oder B 29 nach Stuttgart fahren will, muss Geduld mitbringen. Denn im Bereich der Ampelanlage wird die Fahrbahn saniert. Das bedeutet auch: Linksabbiegen, in Richtung Waiblingen, ist in dieser Zeit nicht möglich.

Dabei handelt es sich um eine Fläche von 1100 Quadratmetern, sagt Projektleiter Michael Knefel. Er ist

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