Waiblingen

Stihl gibt Beschäftigungsgarantie bis zum Jahr 2025

Kandziora
Bertram Kandziora bei einem Pressegespräch. © Benjamin Büttner

Sicherheit für die Stihl-Belegschaft: Gemeinsam mit dem Gesamtbetriebsrat hat der Motorsägenhersteller einen neuen Beschäftigungs- und Standortsicherungsvertrag (BuS-Vertrag) bis 2025 abgeschlossen. Mit hohen Investitionen und einer Beschäftigungsgarantie für die mehr als 5.700 Beschäftigten des deutschen Stammhauses setzt das Unternehmen laut eigenem Bekunden „ein besonderes Zeichen inmitten der weltweiten Coronavirus-Pandemie“.

Stihl-Vorstand für Personal und Recht, Michael Prochaska, betont: „Der BuS-Vertrag ist ein Zeichen dafür, dass es Stihl als Familienunternehmen ein wichtiges Anliegen ist, auch in schwierigen Pandemie-Zeiten und in einer Phase des technologischen Wandels und der Transformation Stabilität und Sicherheit zu vermitteln.“

60 neue Ausbildungsplätze pro Jahr

Der Beschäftigungsvertrag ist ein deutliches Bekenntnis zu den deutschen Standorten und beinhaltet sowohl eine vierjährige Beschäftigungsgarantie als auch den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen. Neben der Förderung von Weiterbildung und Höherqualifizierung wird Stihl am Standort Deutschland bis Ende 2025 Investitionen in Höhe von 200 Millionen Euro für Gebäude und Maschinen tätigen. Auch werden weiterhin mindestens 60 Ausbildungsplätze pro Jahr neu besetzt.

Insgesamt absolvieren rund 250 Menschen im Stammhaus eine Ausbildung oder ein duales Studium. Durch den Vertrag würden die Weichen in Richtung Zukunftsfähigkeit gestellt, was sich auch im Motto des Vertrags widerspiegelt: „Stark“. Das steht laut dem Unternehmen für „Sicherheit, Transformation, Attraktivität, Rentabilität und Flexibilität sowie das klare Bekenntnis zu den Standorten“ (das „k“ in „Stark“ stammt vom „klaren Bekenntnis“, Anm. d. Red).

Trend zu Akku-Produkten

Der Trend zu Akku-Produkten, Digitalisierung, Robotik und Online-Handel halte an. Das Unternehmen befinde sich mitten in einer großen Transformation, die sich über alle Unternehmensbereiche erstrecke. „Mit dem neuen Beschäftigungsvertrag sind wir für die Herausforderungen der Zukunft bestens aufgestellt“, sagt Vorstandsvorsitzender Bertram Kandziora. Denn der Vertrag biete nicht nur den Beschäftigten, sonderDie Teilorte Schornbach, Miedelsbach, Haubersbronn, Schlichten, Oberberken und Unterberken sowie Buhlbronn sind je nach Netzbetreiber noch mehr oder weniger unversorgt“n dem gesamten Unternehmen eine sichere Basis, mit der in den nächsten Jahren Veränderungen und Neuerungen erfolgreich angestoßen und umgesetzt werden könnten.

Sicherheit für die Stihl-Belegschaft: Gemeinsam mit dem Gesamtbetriebsrat hat der Motorsägenhersteller einen neuen Beschäftigungs- und Standortsicherungsvertrag (BuS-Vertrag) bis 2025 abgeschlossen. Mit hohen Investitionen und einer Beschäftigungsgarantie für die mehr als 5.700 Beschäftigten des deutschen Stammhauses setzt das Unternehmen laut eigenem Bekunden „ein besonderes Zeichen inmitten der weltweiten Coronavirus-Pandemie“.

Stihl-Vorstand für Personal und Recht, Michael

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