Waiblingen

Trauerbeflaggung zu Ehren von Roman Herzog

Halbmast_Herzog_0
Trauerbeflaggung am Landratsamt in Waiblingen. © Anja Lächner (Online-Praktikant)

Waiblingen.
Trauerbeflaggung am Landratsamt in Waiblingen - Die Spitzen von Staat und Gesellschaft haben sich mit einem Trauergottesdienst im Berliner Dom von dem verstorbenen Alt-Bundespräsidenten Roman Herzog verabschiedet. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm würdigte vor allem Herzogs Einsatz für die Verständigung mit den östlichen Nachbarn Deutschlands, berichtet die dpa. Roman Herzog wird am Freitag im baden-württembergischen Schöntal beigesetzt.

Der Lebenslauf Roman Herzogs in Kürze:

Herzog wurde am 5. April 1934 in Landshut geboren und studierte nach dem Abitur Rechtswissenschaften. Im Jahr 1970 begann er seine politische Karriere und trat in die CDU ein. Seine Amtszeit als Bundspräsident war von 1994 bis 1999. Im Alter von 82 Jahren, am 10. Januar 2017 ist Roman Herzog verstorben.

Der Alt-Bundespäsident wird als ein sehr geradliniger und ehrlicher Mensch beschrieben, der sich nicht davor scheute, schwere Wahrheiten anzusprechen. In bleibender Erinnerung wird seine Rede aus dem Jahr 1997 bleiben, in der er darauf plädierte: "Durch Deutschland müsse ein Ruck gehen." Im Oktober 2004 nahm er bei der Verleihung des Leibniz-Rings in Hannover kein Blatt vor den Mund: "Die ganze Gesellschaft leidet bei uns an eingeschlafenen Füßen, die allerdings bis ans Hirn führen." Wir verabschieden uns mit großem Respekt von Roman Herzog.