Waiblingen

Valentinstag: Alles nur Kommerz?

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Am Valentinstag scheiden sich die Geister – auch auf dem Alten Postplatz, wo die Geschäfte fleißig um verliebte Kunden werben... © Danny Galm
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Julia Drögmöller ist mit ihrem Freund Steve Müller in Waiblingen unterwegs. „Der Valentinstag ist ein schöner Tag. Man bekommt als Frau Blumen geschenkt.“ Klar, kleine Geschenke könne man sich auch an jedem anderen Tag machen, aber: „Im Alltag passiert das ja eher nicht.“ Eine Kleinigkeit wünscht sie sich also schon zum Valentinstag, die junge Frau aus Weilderstadt findet aber auch: „Man muss ja nicht zu viel Geld dafür ausgeben.“ Ihr Freund aus Fellbach sagt: „Für mich ist der Valentinstag ein Tag wie jeder andere“, muss sich aber gleich selbst korrigieren: Weil sich die Freundin drüber freut, wirds eine Kleinigkeit geben. © Danny Galm
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Die Schnaiterin Mareike Zangenberg ist frisch verheiratet mit ihrem Mann Michael. Sie hält nicht viel vom Valentinstag: „Das ist doch nur ein Tag für den Blumenhandel. Die sind da sogar noch teurer als sonst. Wenn einem wirklich etwas an seinem Partner liegt, kann man ihm das jeden Tag zeigen.“ Das haben sich sie und ihr Mann auch fest vorgenommen. © Danny Galm
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Michael Zangenberg ist seit 13. August 2016 mit Mareike verheiratet. Vom Valentinstag hält er ebenso wenig wie seine Frau: „Man braucht keinen extra Tag, um sich zu zeigen, dass man sich liebt. Das kann man auch die restlichen 364 Tage im Jahr tun.“ Für Michael Zangenberg sind es kleine Gesten im Alltag, die zählen: „Man kommt heim von einer anstrengenden Schicht und wird bekocht“, schwärmt er. Kürzlich habe seine Frau ihm sogar aus heiterem Himmel eine Uhr geschenkt. Wenn es einen Tag gibt, an dem die beiden ihre Liebe in besonderem Maße zelebrieren, dann ihren 1. Hochzeitstag: „Vielleicht machen wir da eine kleine Reise“. © Danny Galm
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„Wir schenken uns nix zum Valentinstag“, sagt Elisabeth Dilchert bestimmt. Die Waiblingerin ist mit ihrem Mann in der Stadt unterwegs. „Das war einmal, ganz früher, ganz verliebt ...“, sagt sie und lacht. „Heute ist mein Mann in Rente. Aber wenn er früher zur Arbeit gegangen ist, habe ich ihm immer eine Kleinigkeit in seinen Rucksack gepackt. Aber was die Blumensträuße angeht, ist das für mich reiner Kommerz.“ Freude herrsche an diesem Dienstag allerdings bei einer von Elisabet Dilcherts Arbeitskolleginnen: „Sie hat am Valentinstag Geburtstag – und heißt deshalb Valentina.“ © Danny Galm
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„Ab diesem Jahr feiere ich den Valentinstag“, sagt der Waiblinger Antonio Modica und lächelt. „Ich bin frisch verlobt, deshalb ist das für mich ein Tag, auf den ich mich sehr freue. Als ich als Single alleine war in den letzten Jahren, gab es natürlich nichts zu feiern.“ Erst im August vergangenen Jahres haben er und seine Freundin sich einander versprochen. Am ersten Valentinstag an diesem Dienstag gibt’s ein leckereres Essen und Blumen für die Verlobte. „Ich selbst erwarte keine Geschenke, ich bin da eher traditionell: Der Mann schenkt der Frau etwas.“ © Danny Galm

Waiblingen.
Tag der großen Liebe oder doch Tag des großen Umsatzes? Am Valentinstag scheiden sich die Geister – auch auf dem Alten Postplatz, wo die Geschäfte fleißig um verliebte Kunden werben. Manche begehen den 14. Februar mit Blumen und Pralinen, andere verweigern sich dem Fest, feiern lieber ihren Hochzeitstag und schimpfen über Kommerz im Namen der Liebe. In einem sind sich allerdings alle einig: Kleine Aufmerksamkeiten und Geschenke können keiner Beziehung schaden. ZVW-Redakteur Sebastian Striebich hat  sich in der Waiblinger Innenstadt zum Thema Valentinstag umgehört. Die Antworten finden Sie in unserer Bildergalerie.