Waiblingen

Verkehr auf B 14 und B 29: Der Corona-Knick an den Blitzersäulen bei Waiblingen

TITEL 3SP Blitzer
Das Verkehrsaufkommen am Bundesstraßen-Teiler ist während der Zwangspause für viele Pendler spürbar zurückgegangen. Zahlen bestätigen diesen Eindruck. (Fotomontage) © Gabriel Habermann

Ausgangsbeschränkungen, Kontaktsperren, Kurzarbeit und Home-Office: All das hat während des Corona-Shutdowns im Frühjahr zu einem verringerten Verkehrsaufkommen auf den Straßen geführt. Was jeder, der in diesen Wochen unterwegs war, subjektiv beobachten konnte, findet sich durch die Daten der Blitzersäulen bei Waiblingen an den Bundesstraßen B 14 und B 29 bestätigt. Besonders offensichtlich zeigt sich die Corona-Delle im statistischen Vergleich im April.

Waiblingen und der Rems-Murr-Kreis sind Teil der Pendlerregion Stuttgart. Staus am Kappelbergtunnel gehören zum Alltag – oder, wenn man so will, zum ganz normalen Wahnsinn. Deutlich mehr als zwei Millionen Fahrzeuge passieren monatlich die stationäre Messstelle Waiblingen-Süd. Anders in diesem Frühjahr: Am B-14/B-29-Teiler ging das Verkehrsaufkommen im April, verglichen mit dem Vorjahresmonat, um rund 30 Prozent zurück. Am Standort Waiblingen-Nord fuhren auf der B 14 sogar rund 40 Prozent weniger Autos.

Messungen an der Alten Bundesstraße

„Auch die Zahl der gravierenden Verstöße von Rasern ist im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen“, sagt Werner Nußbaum anhand der jüngsten Messergebnisse. Dazu nur ein Beispiel: Am Bundesstraßen-Teiler hatten im April 2019 noch 76 Autofahrer mindestens 30 Stundenkilometer zu viel auf ihrer Tacho-Anzeige. Diesen April waren es nur 18. Allerdings: Raser gibt es nicht nur auf den Bundesstraßen. Mitte April zum Beispiel wurde auf der Alten Bundesstraße ein 19-Jähriger bei einer Lasermessung der Polizei mit 108 Sachen erwischt. Erlaubt waren nur 50. Und vom 14. bis 20. April stand auf Höhe des Autohauses Oetinger der angemietete, getarnte Blitzer-Anhänger. 308 Geschwindigkeitsverstöße wurden dabei dokumentiert. Das schnellste Fahrzeug wurde mit 97 Kilometern pro Stunde gemessen.

Ausgangsbeschränkungen, Kontaktsperren, Kurzarbeit und Home-Office: All das hat während des Corona-Shutdowns im Frühjahr zu einem verringerten Verkehrsaufkommen auf den Straßen geführt. Was jeder, der in diesen Wochen unterwegs war, subjektiv beobachten konnte, findet sich durch die Daten der Blitzersäulen bei Waiblingen an den Bundesstraßen B 14 und B 29 bestätigt. Besonders offensichtlich zeigt sich die Corona-Delle im statistischen Vergleich im April.

Waiblingen und der

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