Waiblingen

Wahl des Jugendgemeinderats 2022 in Waiblingen: Das sind die Neuen

Rathaus Waiblingen
Symbolfoto. © Joachim Mogck

Zum zweiten Mal in diesem Jahr wurde in Waiblingen gewählt: Nach der OB-Wahl im Februar sind nun 17 Mädchen und Jungen zu Mitgliedern des 14. Jugendgemeinderats auserkoren worden. Insgesamt haben 548 Jugendliche ihre Stimme abgegeben – „die Wahlbeteiligung lag bei 16,46 Prozent“, sagt Karl-Henning Reuter, Abteilungsleiter für Kinder- und Jugendförderung der Stadt Waiblingen. Zur Wahl aufgestellt hatten sich insgesamt 31 Kandidatinnen und Kandidaten. Das Wahlergebnis wurde an diesem Freitag im Jugendzentrum Villa Roller bekanntgegeben.

Stimmenkönig ist Paolo Cordaro mit 473 Stimmen. Auf Platz zwei und drei folgen Marco Hilt mit 458 Stimmen und Lorena Reci mit 433 Stimmen.

Was das neue Jugendgremium plant

Und schon bald müssen die jungen Rätinnen und Räte im Alter zwischen 14 und 18 Jahren zur Tat schreiten: Ende April findet die erste Hauptsitzung des neugewählten Jugendgemeinderats (JGR) statt. Vereidigt werden die Jugendlichen von Waiblingens Ersten Bürgermeister Ian Schölzel.

Am ersten Maiwochenende wird sich das neue Gremium zur Planung und Vorbereitung auf die kommende Amtszeit auf eine zweitägige Klausurtagung begeben, berichtet Klaus-Henning Reuter über die anstehenden Verpflichtungen des Jugendgemeinderats. „Als Partner für das Klausurwochenende werden Referentinnen und Referenten der Landeszentrale für Politische Bildung dabei sein“, sagt Reuter.

Das sind die Ziele des neuen Jugendgemeinderats

Die Jugendlichen gehen keinesfalls unvorbereitet in ihre neue Amtszeit: Bereits vor der Wahl wurden Ziele formuliert, welche das Gremium in den zwei Jahren ins Auge fassen möchte.

Auf der Liste steht ein breites Spektrum an Themen: Mehr attraktive Freizeitveranstaltung für Jugendliche, Umweltschutz und Nachhaltigkeit, der ÖPNV, öffentliche Plätze für Jugendliche, interkulturelle Veranstaltungen und Integration von Kindern und Jugendlichen. Außerdem soll es mehr Sportveranstaltungen und Verbesserungen der Sportstätten geben, freies WLAN in der Stadt und bessere technische Ausstattung an Schulen.

Laut Aufzeichnungen niedrigste Wahlbeteiligung seit 2005

Dass in diesem Jahr die Wahlbeteiligung mit 16,46 Prozent den niedrigsten Wert seit 2005 aufweist, sei trotz der herausfordernden Umstände in Ordnung, so Karl-Henning Reuter. Und das, obwohl das Alter der Wahlberechtigten seit 2019 von 17 Jahren auf 19 Jahren angehoben wurde. Im Vergleich: 2017 haben 26,66 Prozent der 2228 Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. 2022 konnten 3330 Mädchen und Jungen mitentscheiden, wer in den Jugendgemeinderat zieht.

Abstimmen konnten die zur Wahl berechtigten Jugendlichen online über das Smartphone, in den Schulen oder Jugendeinrichtungen. „Seit 2011 wir per Online-Wahl gewählt“, sagt Reuter.

Den Jugendgemeinderat Waiblingen gibt es seit 1994. Die Zusammensetzung wird alle zwei Jahre neu gewählt. Mit einer Ausnahme: Die Amtszeit des 13. Jugendgemeinderats, dem Vorgängerinnen und Vorgängern der frisch gewählten Gruppe, wurde um ein Jahr verlängert. „Coronabedingt“, so Reuter.

Was ist die Aufgabe des Jugendgemeinderats in einer Kommune? „Das überparteiliche Gremium kann in den Gemeinden bei Planungen und Vorhaben, die jugendliche Interessen berühren, in angemessener Weise einbezogen werden. Außerdem können Jugendgemeinderäte eigene Projekte anstoßen oder Veranstaltungen organisieren“, so die Stadt auf ihrer Internetseite.

Zum zweiten Mal in diesem Jahr wurde in Waiblingen gewählt: Nach der OB-Wahl im Februar sind nun 17 Mädchen und Jungen zu Mitgliedern des 14. Jugendgemeinderats auserkoren worden. Insgesamt haben 548 Jugendliche ihre Stimme abgegeben – „die Wahlbeteiligung lag bei 16,46 Prozent“, sagt Karl-Henning Reuter, Abteilungsleiter für Kinder- und Jugendförderung der Stadt Waiblingen. Zur Wahl aufgestellt hatten sich insgesamt 31 Kandidatinnen und Kandidaten. Das Wahlergebnis wurde an diesem Freitag

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 5,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 71,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper