Waiblingen

Waiblingen: Glockenläuten und Andacht für Flutopfer

Kirchenglocke
Die Kirchenglocken werden läuten (Symbolfoto). © Benjamin Büttner

Wie das Evangelische Dekanat Waiblingen in einer Pressemitteilung bekanntgegeben hat, rufen die Evangelischen Kirche im Rheinland und die Evangelische Kirche der Pfalz diesen Freitag zu einem öffentlichen Zeichen des Zusammenhalts und einem Bitten um Gottes Beistand auf. Dazu werden in allen Kirchengemeinden der Evangelischen Landeskirche Württemberg am Freitag, 23. Juli, um 18 Uhr die Glocken läuten und auch Andachten abgehalten: In Waiblingen wird es um 18 Uhr eine Andacht im Nonnenkirchlein aus Anlass der Flutkatastrophe geben.

Die Flutkatastrophe hat in ganz Deutschland viele hilfsbereite Reaktionen ausgelöst: Auch Einsatzkräfte aus dem Rems-Murr-Kreis waren kurz danach vor Ort im Hochwassergebiet: Ein Feuerwehrzug ausgerüstet mit speziellen Fahrzeugen und Equipment war in Rheinland-Pfalz im Einsatz: Mit dabei war ein Fahrzeug aus Winterbach, Einsatzleitwagen und Rüstwagen aus Schorndorf, Gerätewagen aus Auenwald und Mannschaftstransportwagen aus Welzheim.

Viele wollen helfen: Auch auf kommunaler Ebene

Laut Pressemitteilung des Dekanats unterstützt auch die Diakoniekatastrophenhilfe die Aktionen vor Ort und sammelt Spenden unter der Bankverbindung Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin Evangelische Bank IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02 BIC: GENODEF1EK1 Stichwort: Hochwasserhilfe Deutschland. Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/. Auf der Homepage der Landeskirche gibt es unter www.elkwue.de/flut ebenfalls Informationen für Menschen, die helfen möchten.

Auch auf kommunaler Ebene gibt es Aktionen: So will die Gemeinde Kernen insgesamt 5000 Euro Soforthilfe an zwei der stark betroffenen Kommunen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz überweisen. Die Stadt Waiblingen beteiligt sich zwar nicht an einer Sachspenden-Aktion für die Hochwasser-Opfer, weist aber auf die Möglichkeit hin, Geld zu spenden: „Die Geldspende ist derzeit wohl eine der besten Möglichkeiten, die Betroffenen der Hochwasser-Katastrophe zu unterstützen“, so die Stadtverwaltung Waiblingen.

Vier Tonnen Sachspende gesammelt

Ein Weinstädter hat in Eigeninitiative einen Hilfskonvoi nach Remagen in Rheinland-Pfalz organisiert, er brachte vier Tonnen Arbeitskleidung, Werkzeug, Spielgeräte, Benzinkanister. Mehr als 100 Weinstädter seien seinem Aufruf in den sozialen Netzwerken gefolgt und hätten gespendet, so der Mann.

Wer selbst helfen will, hat mehrere Möglichkeiten: Die „Aktion Deutschland hilft“, das Rote Kreuz und das Technische Hilfswerk zum Beispiel nehmen Geldspenden entgegen und leiten sie weiter. Auf seiner Website hat der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz das Spendenkonto für Feuerwehrangehörige gelistet: Landesfeuerwehrverband RLP gemeinsam mit der THW-Stiftung: DE86 5765 0010 0020 0135 95, Kreissparkasse Mayen.

Und: Spendenkonto „Hochwasser“ bei der Kreissparkasse Ahrweiler, IBAN: DE86 5775 1310 0000 3394 57. Die Volksbank Rhein-Ahr-Eifel verdoppelt zudem in einer Unterstützungsaktion jede Spende bis zu einer Höhe von maximal 5000 Euro: https://bit.ly/3xPaB5B.

Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz hat eine Übersicht der Hilfsangebote für Hochwasseropfer zusammengestellt: https://add.rlp.de/de/themen/hochwasserkatastrophe-hotlines-und-spendenkonten.

Wie das Evangelische Dekanat Waiblingen in einer Pressemitteilung bekanntgegeben hat, rufen die Evangelischen Kirche im Rheinland und die Evangelische Kirche der Pfalz diesen Freitag zu einem öffentlichen Zeichen des Zusammenhalts und einem Bitten um Gottes Beistand auf. Dazu werden in allen Kirchengemeinden der Evangelischen Landeskirche Württemberg am Freitag, 23. Juli, um 18 Uhr die Glocken läuten und auch Andachten abgehalten: In Waiblingen wird es um 18 Uhr eine Andacht im

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