Waiblingen

Waiblingen-Hegnach: Umbau der katholischen Kita soll Ende November fertig sein

Kita
Der katholische Kindergarten Sankt Christophorus in Hegnach. © ZVW/Benjamin Büttner

Seit Franz Klappenecker kürzlich den neuen Bauzeitenplan für den Ausbau des katholischen Kindergartens Sankt Christophorus in Hegnach sah, weiß er, dass alles nun Ende November 2022 fertig sein soll. Anfang Juli, im Ausschuss für Bildung, Soziales und Verwaltung der Stadt Waiblingen, war noch von Oktober/November die Rede. „Es geht weiter, aber mit Verzögerungen“, sagt der Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde Sankt Antonius Waiblingen.

2,5 Stellen müssen in der katholischen Kita in Hegnach besetzt werden

Der Estrich steht nun gerade an. Krankheitsfälle bei Mitarbeitern und Materialprobleme haben immer wieder zu Verzögerungen des Projekts geführt, bei dem Franz Klappenecker Anfang 2021 damit rechnete, dass es Ende 2021, Anfang 2022 abgeschlossen ist. Nun also Ende November 2022. Aber auch dieses Datum kann Klappenecker niemandem garantieren.

Genau das macht auch die Personalplanung für die Kirchengemeinde gerade schwer. 2,5 Stellen müssen mit neuem pädagogischen Personal besetzt werden, schließlich soll es nach der Fertigstellung drei statt wie bislang zwei Gruppen geben. Aber wie kann Pfarrer Franz Klappenecker planen, wenn sich das Ende des Ausbaus immer wieder verschiebt? „Es ist ganz schwierig, die Stellen auszuschreiben, wenn man nicht weiß, wann es beginnt.“

Im Moment gibt es kein Mittagessen im Kindergarten Sankt Christophorus

Aktuell hat die Sankt-Antonius-Gemeinde Waiblingen vor, unmittelbar nach den Sommerferien alle Stellen auf einmal auszuschreiben. Wenn der Umbau abgeschlossen ist, soll schließlich schnell der Betrieb der neuen Gruppe starten. Auch soll es dann möglich sein, die Öffnungszeiten auszuweiten. Im Moment können die Eltern ihre Kinder dort für sechs Stunden betreuen lassen, entweder von 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr oder von 8 Uhr bis 14 Uhr. Künftig soll es dann auch VÖ7 (Verlängerte Öffnungszeit) geben, also sieben Stunden Betreuung inklusive Mittagessen. „Wir planen mit VÖ7, wenn der Neubau bezogen wird“, betont Franz Klappenecker. Das Mittagessen soll von der Diakonie Stetten kommen – für den Pfarrer eine Entscheidung für einen bewährten Anbieter. „Die beliefern ganz viele Kindergärten.“

Stadt Waiblingen zahlt weiteren Zuschuss

Eine gute Nachricht gibt es für die Kirchengemeinde auch beim Thema Zuschuss durch die Stadt Waiblingen. Der Gemeinderat hatte 2018 beschlossen, den Großteil der Kosten des Umbaus zu tragen, nämlich 318.000 Euro. Für nachträglich nötige Brandschutzmaßnahmen und Vorgaben des Kommunalverbands für Jugend und Soziales wurden vom Waiblinger Ausschuss für Bildung, Soziales und Verwaltung dann noch mal 2019 zusätzlich 35.200 Euro sowie 2020 weitere 165.000 Euro genehmigt.

Der starke Anstieg der Baukosten in den Jahren 2021 und 2022 machte alles dann noch teurer, weshalb die Kirchengemeinde die Stadt bat, ihren Anteil zu erhöhen. Der Ausschuss für Bildung, Soziales und Verwaltung entschied in seiner Sitzung im Juli nun, der katholischen Kirchengemeinde einen zusätzlichen Zuschuss von 117.000 Euro zu zahlen – was Franz Klappenecker sehr freut.

Seit Franz Klappenecker kürzlich den neuen Bauzeitenplan für den Ausbau des katholischen Kindergartens Sankt Christophorus in Hegnach sah, weiß er, dass alles nun Ende November 2022 fertig sein soll. Anfang Juli, im Ausschuss für Bildung, Soziales und Verwaltung der Stadt Waiblingen, war noch von Oktober/November die Rede. „Es geht weiter, aber mit Verzögerungen“, sagt der Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde Sankt Antonius Waiblingen.

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