Waiblingen

Waiblingen: Stihl gegen "nationale Alleingänge" bei Energie

Firma Stihl
Symbolfoto. © ZVW/Benjamin Büttner

In der Diskussion um hohe Energiepreise hat sich der Waiblinger Motorsägenhersteller Stihl gegen "nationale Alleingänge" ausgesprochen. Diese seien zu vermeiden, so das Unternehmen gegenüber unserer Redaktion. "Um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen sicherzustellen, fordern wir in dieser Sondersituation eine politische Lösung auf EU-Ebene."

Eine sichere Strom- und Gasversorgung sowie Planbarkeit seien unabdingbar, so Stihl, das nach eigenen Angaben insbesondere in energieintensiven Bereichen wie der Produktion bereits die Folgen der steigenden Preise spürt.

Die Waiblinger fordern: "Ein einseitiges Abschalten der Energieversorgung für die Industrie muss vermieden werden."

Am Freitag treffen sich laut Deutscher Presseagentur (dpa) die EU-Energieminister, um über die Vorschläge der EU-Kommission zur Abschöpfung übermäßiger Gewinne von Energiefirmen zu beraten. "Die Vorschläge ähneln den Plänen der Bundesregierung, übermäßige Gewinne von Stromproduzenten abzuschöpfen", berichtet die dpa. "Derzeit wird der Strompreis in Europa vor allem von teuren Gaskraftwerken bestimmt, die zur Stromproduktion genutzt werden. Andere Energiefirmen, die billiger Strom erzeugen, machen große Gewinne, weil sie ihren Strom auch zu dem höheren Preis verkaufen können."

Die Bundesregierung will diese "Zufallsgewinne" begrenzen und damit den Stromverbrauch für Privathaushalte und kleinere Unternehmen günstiger machen. 

In der Diskussion um hohe Energiepreise hat sich der Waiblinger Motorsägenhersteller Stihl gegen "nationale Alleingänge" ausgesprochen. Diese seien zu vermeiden, so das Unternehmen gegenüber unserer Redaktion. "Um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen sicherzustellen, fordern wir in dieser Sondersituation eine politische Lösung auf EU-Ebene."

Eine sichere Strom- und Gasversorgung sowie Planbarkeit seien unabdingbar, so Stihl, das nach eigenen Angaben insbesondere in

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