Waiblingen

Waiblingen: Wann gibt es im Remspark den Impfstoff von Novavax?

Impfzentrum Remspark
Das Impfzentrum im Remspark wurde am 7. Dezember 2021 eröffnet. © ZVW/Alexandra Palmizi

Rund 15.000 Menschen sind seit der Eröffnung des städtischen Impfzentrums im Remspark in Waiblingen mit und ohne Termin gegen Corona geimpft worden. Im Dezember wurden teilweise noch mehr als 1000 Impfungen am Tag verabreicht – doch die Nachfrage hat nachgelassen

„Nachdem der erste große Ansturm vorüber war, liegen die Zahlen bei circa 50 bis 100 Impfungen täglich“, teilt die Stadtverwaltung mit. Die große Frage ist, wie es mit dem Impfzentrum im März weitergeht – und ob dort auch der Impfstoff Nuvaxovid von Hersteller Novavax gespritzt wird.

Nuvaxovid ist in der EU bereits zugelassen

Das proteinbasierte Vakzin ist seit Dezember in der EU zugelassen. Baden-Württemberg soll nun von Ende Februar an von dem Hersteller beliefert werden. Mit Nuvaxovid ist die Hoffnung verbunden, dass sich bislang skeptische Menschen damit impfen lassen, da der Impfstoff mit einem traditionellen Verfahren hergestellt wurde. Wissenschaftliche Gründe für das Warten auf das Vakzin von Novavax gibt es aber nicht.

Impfstoff von Novavax soll auch im Impfzentrum im Remspark angeboten werden 

Die Stadt teilte nun mit, dass nach Möglichkeit Nuvaxovid auch im Impfzentrum zur Verfügung stehen soll. Hierfür sei bereits eine große Nachfrage bei Besuchern des Remsparks vorhanden. Der Impfstoff ist für Personen ab 18 zugelassen und benötigt nach der ersten Impfung eine zweite Impfung nach 21 Tagen, um einen vollständigen Impfschutz zu erhalten. „Der Rems-Murr-Kreis wird voraussichtlich Ende Februar mit diesem Impfstoff beliefert und wird diesen dann den niedergelassenen Ärzten und den Impfzentren zur Verfügung stellen.“

Damit es überhaupt möglich ist, im Impfzentrum im Remspark den Impfstoff von Hersteller Novavax zu spritzen, muss das Impfzentrum mindestens auch noch im März betrieben werden. „Die Räume im Remspark sind bis Ende März angemietet. Aktuell ist das Impfangebot bis Ende Februar sichergestellt“, sagte der Waiblinger Wirtschaftsförderer Marc Funk noch Mitte Januar. Das klang damals so, als ob noch nicht ganz klar ist, wie es im März weitergeht.

Entscheidung, an welchen Tagen im März das Impfzentrum betrieben wird, fällt Ende Februar

Eine Nachfrage bei der Stadt ergab, dass bislang nur feststeht, dass die Räume und die Infrastruktur bis Ende März zur Verfügung stehen. „An welchen Tagen und mit welcher Intensität im März geimpft wird, hängt von der Bereitschaft der Ärzte und von weiteren Empfehlungen der Stiko und der Verfügbarkeit von Novavax ab.“ Die städtische Wirtschaft-, Tourismus- und Marketing GmbH (WTM) sei deshalb im Dialog mit den Ärzten. „Welche Tage und Zeiten belegt werden und wie sich dann die Öffnungszeiten gestalten, wird sich Ende Februar entscheiden.“

15 Ärzte abwechselnd im Einsatz

Es ist aber nach Auskunft der Stadt geplant, den Betrieb im März aufrechtzuerhalten. Momentan arbeiten abwechselnd 15 Ärzte aus acht verschiedenen Praxen im Impfzentrum. Sie werden jeweils durch zwei bis drei Helfer pro Schicht unterstützt. Diese sind auch für die Organisation und das Ausstellen der Impfzertifikate zuständig.

Vierte Impfung: Steigende Nachfrage

Durch die Stiko-Empfehlung für eine vierte Impfung für Menschen über 70 ist laut der Stadtverwaltung bereits wieder ein Ansteigen der Zahlen im Impfzentrum im Remspark festzustellen. „Es ist davon auszugehen, dass sie mit der Verfügbarkeit von Novavax weiter zunehmen werden.“

Vorläufig nichts ändern wird sich bei der angesprochenen Altersgruppe. Das Impfangebot im Remspark richtet sich bislang an Personen ab zwölf Jahren – wobei Impfungen für Kinder ab fünf Jahren im Impfzentrum möglich wären. Es hat sich jedoch laut der Stadt bislang kein Kinderarzt gefunden. „Impfstoff für diese Altersgruppe steht in ausreichender Menge zur Verfügung.“

Rund 15.000 Menschen sind seit der Eröffnung des städtischen Impfzentrums im Remspark in Waiblingen mit und ohne Termin gegen Corona geimpft worden. Im Dezember wurden teilweise noch mehr als 1000 Impfungen am Tag verabreicht – doch die Nachfrage hat nachgelassen

„Nachdem der erste große Ansturm vorüber war, liegen die Zahlen bei circa 50 bis 100 Impfungen täglich“, teilt die Stadtverwaltung mit. Die große Frage ist, wie es mit dem Impfzentrum im März weitergeht – und ob dort auch der

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