Waiblingen

Wie Waiblingen die Notbetreuung in Kitas und Schulen plant

Tagesmütter
Symbolbild. © Alexandra Palmizi

Viele Eltern fragen sich derzeit, ob es eine Notbetreuung für ihre Kinder in der Schule oder im Kindergarten gibt. Noch fehlt der Stadt die angekündigte Orientierungshilfe des Kultusministeriums. Doch einige Hinweise konnte die Verwaltung bereits geben. Unter anderem teilte sie mit, dass sie aus Gründen des Infektionsschutzes plane, alle Kitas geöffnet zu lassen, damit die Notbetreuung in den festen Gruppen stattfindet. Die Notbetreuung darf von den Eltern unter der Voraussetzung genutzt werden, dass eine berufliche Notwendigkeit besteht und aus Gründen des Kindeswohls. Die Arbeit im Home-Office sei dabei kein Ausschlusskriterium, so die Stadt.

Braucht es einen Nachweis?

Anmeldung auf die Notbetreuung müssten die Eltern bei ihrer jeweiligen Kita stellen. Man gehe im Moment davon aus, dass diese Notwendigkeit anhand einer Unabkömmlichkeitsbescheinigung durch den Arbeitgeber und einer Selbsterklärung nachgewiesen wird. Mit Blick auf die bevorstehende Urlaubszeit gehe man aber nicht davon aus, dass in vielen Familien die Betreuung zu Hause stattfinden werde.

Für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 1 bis 7 soll es eine Notbetreuung in der Comeniusschule geben. Die Stadt sei im engen Austausch mit den Schulen und unterstütze sie mit einer zentralen Anlaufstelle. Formulare zur Anmeldung finde man auf der Homepage der Stadt Waiblingen.