Weinstadt

Betreuung in Kitas in Weinstadt wird erweitert: Wer profitiert davon?

Kinderbetreuung
Symbolbild. © pixabay.com

Aufgrund der geänderten Corona-Verordnung vom 16. Mai ist es der Stadt Weinstadt laut eigener Darstellung nun möglich, ihre kommunalen Kindertagesstätten weiter zu öffnen.

In den meisten Einrichtungen gibt es bereits eine erweiterte Notbetreuung. Neu ist von Montag, 25. Mai, an, dass in den Kitas die Notbetreuung durch eine Betreuung für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf ergänzt wird. Dafür ist ein Antrag beim jeweiligen Träger notwendig. Familien, die die Notbetreuung bereits in Anspruch nehmen, brauchen keinen neuen Antrag stellen.

Aus räumlichen Gründen nicht möglich

In elf von 16 städtischen Kitas (trägerübergreifend in 16 von 23) gibt es zusätzlich ein rollierendes System für alle Kinder, die normalerweise die Einrichtung besuchen. Dieses ist laut der Stadt abhängig davon, wie umfangreich die Notbetreuungsgruppen werden. So würden in diesen Einrichtungen alle Kinder mit einem Angebot erreicht. Nur in wenigen Einrichtungen sei der Parallelbetrieb von Notbetreuung und rollierendem System leider aus räumlichen Gründen nicht möglich.

Kleiner Schritt

„Die Stadt Weinstadt schöpft damit den ihr zu Verfügung stehenden Rahmen vollumfänglich aus, so dass möglichst viele Kinder wieder betreut werden können. Klar ist jedoch, dass die momentane Situation nicht optimal ist und diese Anpassung nur ein kleiner Schritt auf dem Weg hin zu einem hoffentlich bald wieder anlaufenden Regelbetrieb sein kann“, heißt es in der Pressemitteilung.