Weinstadt

Corona: So viel Geld gibt Weinstadt 2021 für Schnelltests, Masken und Co. aus

Mehrkosten Corona
Die Stadt Weinstadt gibt viel Geld für Corona-Infektionsschutz aus. © Joachim Mogck

Corona-Schnelltests für Kita-Kinder und Verwaltungsmitarbeiter, Schutzmasken, die die Stadt ihren Mitarbeitern zur Verfügung stellen muss, Desinfektionsmittelspender und hohe Gebäudereinigungskosten vor allem in den Schulen: Die mit der Corona-Pandemie einhergehenden Schutzmaßnahmen kosten viel Geld. Allein bis Ende September hat die Stadt Weinstadt rund 189 000 Euro für Schnelltests und Schutzmasken ausgegeben. Weitere knapp 40 000 Euro sollen bis Jahresende noch dazukommen. Auch die besonderen Reinigungskosten fallen weiterhin an.

Bislang waren keine Mittel eingeplant

Deshalb hat der Weinstädter Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung für das laufende Jahr außerplanmäßige Aufwendungen für Schutzausrüstung in Höhe von insgesamt 261 589 Euro bewilligt. Denn anders als in anderen Kommunen waren im Weinstädter Haushalt bis dato überhaupt keine Mittel für die Beschaffung von Antigentests und medizinischen Masken eingeplant. Die Stadtverwaltung begründet das in ihrer aktuellen Beschlussvorlage mit dem „unvorhersehbaren Verlauf“ der Corona-Pandemie.

Land zahlt nicht für Kita-Tests

Den kostentechnisch mit Abstand größten Posten machen die Schnelltests aus, die die Stadt für die Kita-Kinder einkauft. Bis Ende des Jahres werden diese Tests die Stadt nach aktuellen Berechnungen knapp 120.000 Euro kosten.

Zwei Schnelltests pro Woche stellt die Stadt für jedes Kita-Kind zur Verfügung – angeglichen an die für die Schulen geltenden Regelungen. Anders als die Tests für die Schulen und das Personal der Kindertageseinrichtungen, die das Land kostenfrei zur Verfügung stellt, müssen diese bisher von der Stadt selbst bezahlt werden. Der Städtetag verhandle allerdings gerade mit der Landesregierung über mögliche Kostenerstattungen in diesem Bereich, informiert die Verwaltung.

Teuer zu stehen kommt Weinstadt außerdem die deutlich aufwendigere Gebäudereinigung – besonders in den Schulgebäuden. Dadurch, dass die Corona-Verordnung Schule vorschreibt, Handkontaktflächen wie zum Beispiel Tische, Türklinken oder Treppengeländer mindestens einmal täglich zu säubern, kommt es hier zu erheblichen Mehrkosten: Bis Ende dieses Jahres rechnet die Verwaltung mit über 85 000 Euro zusätzlich.

Auch Anschaffungskosten für Schnelltests und Schutzmasken für die Mitarbeiter der Stadt und höhere Reinigungskosten in den Verwaltungsgebäuden und den Freibädern fallen an.

Stadt hat ausreichend Schnelltests

Die Stadtverwaltung rechnet mit Blick auf die aktuellen Infektionszahlen und die bevorstehenden Wintermonate damit, dass weiterhin in den Gebäuden ein höherer Reinigungsaufwand notwendig sein wird. Schnelltests für Kita-Kinder und Verwaltungsmitarbeiter hat die Stadt im Oktober noch einmal im großen Stil eingekauft, sie sollen bis Jahresende reichen. Auch Schutzmasken gebe es noch genug.

Corona-Schnelltests für Kita-Kinder und Verwaltungsmitarbeiter, Schutzmasken, die die Stadt ihren Mitarbeitern zur Verfügung stellen muss, Desinfektionsmittelspender und hohe Gebäudereinigungskosten vor allem in den Schulen: Die mit der Corona-Pandemie einhergehenden Schutzmaßnahmen kosten viel Geld. Allein bis Ende September hat die Stadt Weinstadt rund 189 000 Euro für Schnelltests und Schutzmasken ausgegeben. Weitere knapp 40 000 Euro sollen bis Jahresende noch dazukommen. Auch die

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