Weinstadt

Digitalisierung Weinstadt: 61 Display-Tafeln in den Schulen aufgestellt

Display Tafeln Weinstadt
Julia Scheifele, Lehrerin an der Reinhold-Nägele-Realschule, mit einer der neuen Display-Tafeln. © Stadt Weinstadt/ Rother

Die Stadt Weinstadt treibt im Zuge des Digitalpakts Schule des Landes Baden-Württemberg die Digitalisierung im Bildungsbereich voran. Wie die Stadt mitgeteilt hat, sind Anfang des Monats insgesamt 61 Display-Tafeln an vier Schulen geliefert und aufgestellt worden.

Dabei hat die Reinhold-Nägele-Realschule 30 Tafeln bekommen, zehn Tafeln erhielt die Friedrich-Schiller-Grundschule, 14 Tafeln die Vollmarschule und sieben Display-Tafeln wurden an die Grundschule Strümpfelbach geliefert.

Moderne Tafeln sollen es Lehreren und Schülern leichter machen

„Das ist ein wichtiger Schritt für die Bildung unserer Kinder und Jugendlichen in Weinstadt“, sagt Oberbürgermeister Michael Scharmann: „Die Stadt Weinstadt investiert an dieser Stelle in mehrfachem Sinn in die Zukunft.“ Mit der Ausstattung von 61 Klassenzimmern kostet das Projekt laut Stadt rund 260 000 Euro. Die nun gelieferten Display-Tafeln ersetzen Kreidetafeln sowie weitere Präsentationstechniken.

Darüber hinaus bieten sie die Möglichkeit, jede Art von digitalen Medien in den Unterricht einzubinden – und das ohne das Hin- und Herschleppen von schweren Unterrichtsmaterialien, so die Stadt. Welche weiteren Vorteile die neuen Tafeln für die Wissensvermittlung haben, erläutert Julia Scheifele, die an der Reinhold-Nägele-Realschule unterrichtet: „Die Display-Tafeln bieten viele Möglichkeiten. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern kann ich interaktiv an der Tafel arbeiten: Textpassagen markieren, Randnotizen ergänzen, Videos abspielen“, sagt die Lehrerin.

Lehrer werden jetzt mit neuer Technik eingearbeitet

„Durch die neuen Tafeln ist das Bild im Vergleich zum vorherigen Whiteboard deutlich besser“, lobt eine Schülerin die neue Technik. In den nächsten Wochen sollen sich die Lehrerinnen und Lehrer mit der neuen Technik vertraut machen.

„Es ist wichtig, ein machbares Tempo für alle Kolleginnen und Kollegen zu finden“, erklärt Stefanie Böhringer, Schulleiterin der Reinhold-Nägele-Realschule. „Daher bitten wir sowohl Schüler und Eltern, geduldig mit den Lehrkräften zu sein, bis wir die neuen Medien vollumfänglich ausnutzen können.“

Schüler können auch von zu Hause aus auf Tafel-Inhalte zugreifen

Die Schulleiterin sieht noch einen großen Vorteil der neuen digitalen Tafeln: „Wir haben jetzt die Möglichkeit, erarbeitete elektronische Inhalte abzuspeichern, wieder aufzurufen oder über den pädagogischen Server den Schülern auch extern, also für zu Hause, zur Verfügung zu stellen“, betont Böhringer.

An den Weinstädter Schulen kommen Display-Tafeln der Marke Prowise zum Einsatz. Die Tafeln bringen ein integriertes Android-Betriebssystem, einen zusätzlichen Windows PC, ein hochaufgelöstes 4K-Touchdisplay und eine integrierte Soundbar mit. Geschrieben werden kann mit dem Finger oder Stift. Die Tafel kann über WLAN oder LAN mit dem Internet verbunden werden, auch ein Fernzugriff ist möglich. Tablets, Handys und Laptops können kabellos mit der Tafel gekoppelt werden.

Die Stadt Weinstadt treibt im Zuge des Digitalpakts Schule des Landes Baden-Württemberg die Digitalisierung im Bildungsbereich voran. Wie die Stadt mitgeteilt hat, sind Anfang des Monats insgesamt 61 Display-Tafeln an vier Schulen geliefert und aufgestellt worden.

Dabei hat die Reinhold-Nägele-Realschule 30 Tafeln bekommen, zehn Tafeln erhielt die Friedrich-Schiller-Grundschule, 14 Tafeln die Vollmarschule und sieben Display-Tafeln wurden an die Grundschule Strümpfelbach

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