Weinstadt

Drive-in-Testzentrum in Weinstadt-Endersbach: Corona-Test durchs Autofenster

Bogner Teststation
Testzentrumsleiter Rene Michael Fübi (rechts) vor dem neuen „Drive-in“-Testzentrum: Die Abstriche werden im Auto gemacht. © Gabriel Habermann

In Endersbach gibt es mittlerweile zahlreiche Angebote, um sich schnell und unkompliziert auf Corona testen zu lassen: Sei es bei der Teststation der Spiess‘schen Apotheke, im Testcontainer des Hautzentrums Dr. Pfeifer im Kalkofen-Areal oder dem Schnelltest-Zelt vor dem Globus, in dem die Hubertus-Apotheke aus Leinfelden-Echterdingen testet.

Zusätzlich gibt es Testmöglichkeiten bei einer Firma in der Mercedesstraße, bei einer Arztpraxis in der Strümpfelbacher Straße, beim SG-Cube und dem Endersbacher Testzentrum in der Waiblinger Straße. Viele der genannten Testzentren bieten auch PCR-Tests an, teilweise auch für Selbstzahler.

Drive-in-Testzentrum als Tochterfirma eröffnet

Eigentlich genug Testzentren für eine Ortschaft – in der Werkstraße 13 hat am 10. Januar aber noch ein zusätzliches Testzentrum eröffnet.

Das „Drive-in Corona Testzentrum Weinstadt-Endersbach“ ist als kleine Tochterfirma an das in der Werkstraße ansässige Unternehmen „Medical Promotion“ angegliedert, das eigentlich vor allem medizinische Werbeprodukte herstellt. Geschäftsführer Marc Sauer und Testzentrumsleiter Rene Michael Fübi finden: Ihr Testzentrum hebt sich durchaus von den anderen Testmöglichkeiten in Endersbach ab.

Besonders beliebt bei Familien mit kleinen Kindern

Das Vorbild für die neue Teststation mit den beiden Parkplätzen, auf denen direkt durch das Autofenster hindurch der Nasenabstrich gemacht wird, sei die Drive-in-Teststation in Winnenden gewesen, erzählt der Testzentrumsleiter. Einer der beiden Parkplätze ist sogar überdacht.

Ihr Angebot werde besonders von Familien mit kleinen Kindern oder auch Angehörigen von Menschen mit Behinderung sehr gerne angenommen: Denn für den Test können alle im Auto sitzen bleiben.

Auch viele LKW-Fahrer kommen jeden Tag her

Die Person, die die Tests durchführt, geht von Autofenster zu Autofenster. Das erspart Eltern viel Hin und Her und Menschen, die schlecht zu Fuß sind oder sogar einen Rollstuhl brauchen, haben es auch leichter. Außerdem sei ihnen bei den Testungen auch eine gewisse persönliche Note wichtig, so Rene Michael Fübi: „Wir wollen die Menschen nicht als Nummern behandeln, sie nicht einfach abfertigen.“

Das komme auch bei den LKW-Fahrern hier im Industriegebiet sehr gut an. Da sei oft eine Sprachbarriere da, weiß Rene Michael Fübi aus Erfahrung. „Da dauert es dann halt mal fünf Minuten länger“ – aber diese Zeit nehme man sich in jedem Fall.

PCR-Tests vom Labor auch am Wochenende

Viele Menschen, die zum Testen kommen, hätten Fragen: Zum Beispiel, wie man anhand des Schnelltestzertifikats ein Reisedokument erstellen kann. Dass das ganz einfach über die Corona-Warn-App geht und dass man dort sogar für das jeweilige Reiseziel im Voraus eine Gültigkeitsabfrage machen kann, wüssten viele nicht, berichtet der Testzentrumsleiter.

Um zu erklären, wie das geht, wolle man demnächst auch noch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung anfertigen und im Testzelt aufhängen. Noch etwas, was viele nicht wissen: Wer Kontaktperson von jemandem ist, der Corona hat, ein positives Schnelltestergebnis bekommen hat oder eine rote Warnung auf der Corona-App hat nach wie vor Anspruch auf einen PCR-Test – und zwar, ohne selbst dafür bezahlen zu müssen.

Bei PCR-Test vor 9 Uhr kommt das Ergebniss noch am selben Tag

Die Diskussion über die Priorisierung der PCR-Tests habe die Menschen verunsichert, glaubt Medical-Promotion-Geschäftsführer Marc Sauer. Viele denken, dass sie gar keinen PCR-Test mehr bekommen – dabei bietet das „Drive-in“-Zentrum diese sogar am Wochenende an.

Man habe nach langer Suche ein Labor gefunden in Stuttgart, das die Tests jeden Tag abholt und auswertet. „Wer sich vor 9 Uhr testen lässt, bekommt das Ergebnis sogar noch am selben Tag“, verrät Testzentrumsleiter Rene Michael Fübi. Ansonsten dauere es so etwa 24 Stunden, bis das Ergebnis vorliege. PCR-Tests für Selbstzahler bietet die Teststation im Industriegebiet allerdings keine an.

Testzentrum sucht noch Tester

Im Moment arbeiten im „Drive-in“-Testzentrum neun Personen als Tester auf 450-Euro-Basis. Jeder Tester werde sowohl für die Antigen-Tests als auch für die PCR-Tests durch einen Facharzt geschult. „Wir suchen gerade auch noch Leute“, merkt der Testzentrumsleiter an.

In Endersbach gibt es mittlerweile zahlreiche Angebote, um sich schnell und unkompliziert auf Corona testen zu lassen: Sei es bei der Teststation der Spiess‘schen Apotheke, im Testcontainer des Hautzentrums Dr. Pfeifer im Kalkofen-Areal oder dem Schnelltest-Zelt vor dem Globus, in dem die Hubertus-Apotheke aus Leinfelden-Echterdingen testet.

Zusätzlich gibt es Testmöglichkeiten bei einer Firma in der Mercedesstraße, bei einer Arztpraxis in der Strümpfelbacher Straße, beim SG-Cube und

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