Weinstadt

Edeka Reichert in Weinstadt wappnet sich für Kunden-Ansturm vor dem Feiertag

Edeka
Im Edeka-Markt von Inhaber Dietmar Reichert wird der Zutritt mit einer Ampel geregelt. © ZVW/Palmizi

„Es wird ziemlich turbulent.“ Mit diesen Worten blickt Dietmar Reichert, der Inhaber von Edeka Reichert in Endersbach, dem Feiertagswochenende entgegen. Durch den „Tag der Arbeit“ am Samstag, 1. Mai, rechnet er wie andere Supermarkt-Inhaber auch am Freitag mit einem erhöhten Kundenaufkommen. Seit nunmehr einer Woche gilt jedoch die bundeseinheitliche Corona-Notbremse. Das heißt: Es dürfen nun deutlich weniger Menschen in die Supermärkte. Dietmar Reichert berichtet, wie sein Markt den großen Ansturm trotz Beschränkungen meistern will.

Ampel und Sicherheitsdienst

Die Bundesnotbremse sieht vor, dass sich in Märkten mit einer Verkaufsfläche bis 800 Quadratmeter insgesamt höchstens eine Person pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche befinden darf. Bei größeren Geschäften gilt ab 800 Quadratmetern die Erlaubnis von einer Person für jede weitere 40 Quadratmeter Verkaufsfläche.

Für den Edeka-Markt in Endersbach bedeutet das konkret, dass sich im Laden 65 Kunden aufhalten dürfen. Um die Begrenzungen einzuhalten, hat Dietmar Reichert vergangenes Jahr vor Weihnachten eine Ampel vor dem Markt einrichten lassen. „Bei 65 Kunden macht die Ampel zu“, erklärt er.

Zusätzlich wird es am Donnerstag und am Freitag vor dem Feiertag einen Sicherheitsmann vor dem Markteingang geben. „Der Security-Mann soll ein bisschen für Ruhe sorgen, darauf achten, dass die Warteschlange nicht über die Straße geht und den Kunden die neuen Regeln freundlich vermitteln“, sagt Dietmar Reichert.

Er appelliert an die Kunden, möglichst alleine einzukaufen und die Vorgaben zu beachten: „Es geht ja um Ihren eigenen Schutz. Wir wollen nichts Böses von den Menschen“, erklärt er.

Inhaber hält Regel für zu scharf

Auf die Vorgaben der Bundesregierung angesprochen sagt Dietmar Reichert: „Ich persönlich halte die Regelung für zu scharf.“ Dass die Infektionsgefahr mit weniger Personen im Geschäft geringer sei, sei ein Trugschluss, meint er. Draußen in der Schlange sei es schwieriger, den Abstand zu wahren als im Geschäft: „Das ist wie beim Skilift. Jeder versucht, so schnell wie möglich reinzukommen und es wird gedrängelt“, sagt Dietmar Reichert. Dass man angesichts der hohen Zahlen eine Begrenzung festlegen müsse, hält er aber für richtig: „Die Regelung, die an Ostern galt, war in Ordnung. Da durften wir 180 Kunden in den Laden lassen und haben das selbst noch mal auf 130 Personen reduziert. Mit der jetzigen Regelung ist es noch mal die Hälfte“, sagt der Supermarkt-Inhaber.

Viel Ärger bei der Maskenpflicht 

Ob es Kunden-Beschwerden wegen der neuen Regeln geben wird, sei schwer zu sagen. Die Maskenpflicht im Markt hat jedenfalls schon zu einigem Ärger geführt: „Wir wurden zum Teil wüst beschimpft. Dabei tun wir nur das, was das Gesetz von uns verlangt“, sagt Dietmar Reichert.

„Es wird ziemlich turbulent.“ Mit diesen Worten blickt Dietmar Reichert, der Inhaber von Edeka Reichert in Endersbach, dem Feiertagswochenende entgegen. Durch den „Tag der Arbeit“ am Samstag, 1. Mai, rechnet er wie andere Supermarkt-Inhaber auch am Freitag mit einem erhöhten Kundenaufkommen. Seit nunmehr einer Woche gilt jedoch die bundeseinheitliche Corona-Notbremse. Das heißt: Es dürfen nun deutlich weniger Menschen in die Supermärkte. Dietmar Reichert berichtet, wie sein Markt den großen

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