Weinstadt

Keine Masken, keine Kontrollen: Ausgelassene Stimmung bei Schnaiter Kirbeparty

Kirbeparty
Sorgten für Stimmung: Die Band „Die Bande“ traten am Samstagabend vor der Schnaiter Halle auf. © Gabriel Habermann

Wenn am Sonntagnachmittag der eine oder die andere Angehörige des grünen Kirbejahrgangs in Schnait noch etwas unausgeschlafen wirkte, so durfte der Grund dafür in der traditionellen Party gesehen werden, die am Abend davor auf der Wiese neben der Schnaiter Halle abgegangen war.

Dort hätte eigentlich die Kabarettistin Ute Landenberger als Käthe Kächele bereits am Freitagabend mit ihrem Programm „Mensch Männer“ auftreten sollen. Wetterbedingt war diese Veranstaltung dann aber ins Trockene verlegt worden, so dass die Künstlerin in der Halle für Begeisterungsstürme und Lachsalven sorgte.

Corona-Auflagen des vergangenen Jahres sind Geschichte

Feuchtfröhlich ging es dann am Samstag vom Spätnachmittag bis in die Nacht hinein unter freiem Himmel zu. Auch wenn die Biergarnituren auf der Festwiese höchstens zu einem Drittel besetzt waren, kam ruckzuck Stimmung auf. Zwar mussten sich die Partygäste wie schon im vergangenen Jahr durch akribische Kontrollen auf die Festwiese schlängeln, aber weder waren sie gezwungen, unter den Argusaugen unerbittlicher Security-Mitarbeiter ihre Hände zu desinfizieren, noch mussten sie sich Masken vor Mund und Nase klemmen, sobald sie nur ihre Sitzplätze verließen.

Diesmal war Durchatmen angesagt, und für den Rest sorgte „Die Bande“, eine Partyband von der Ostalb, die sich bereits auf der SchoWo ihre Sporen verdient hatte.

Band „Die Bande“ animierte das Publikum am Samstag zum Mitsingen und Mittanzen

Die sechs Vollblutmusiker um Sängerin Kathrin und Entertainer Felix schafften es bereits mit ihrem ersten Titel „Reiß die Hütte ab“, einer Mickie-Krause-Version des „Middle of the Road“-Hits „Chirpy Chirpy Cheep Cheep“ von 1971, das Schnaiter Publikum mitzunehmen und die Richtung für den weiteren Verlauf vorzugeben.

Bereits nach den folgenden beiden Titeln „Hallo Klaus“ und Axel Fischers „Allein in Amsterdam“ konnte Felix konstatieren: „Jetzt haben wir eine richtig geile Party. Jetzt schwingen wir gemeinsam. Gott hat die Bierbänke nicht gemacht, um darauf zu sitzen“, animierte er dazu, dass die Konzertbesucherinnen und -besucher die Garnituren bis unmittelbar vor die Bühne trugen und auf den Bänken mittanzten.

Artig vergaß er auch nicht, die Ordnungshüter zu grüßen, die auf dem Feldweg über dem Schnaiter Sportplatz den Zaun entlangpatrouillierten und das muntere Treiben unter ihnen interessiert verfolgten.

Wenn am Sonntagnachmittag der eine oder die andere Angehörige des grünen Kirbejahrgangs in Schnait noch etwas unausgeschlafen wirkte, so durfte der Grund dafür in der traditionellen Party gesehen werden, die am Abend davor auf der Wiese neben der Schnaiter Halle abgegangen war.

Dort hätte eigentlich die Kabarettistin Ute Landenberger als Käthe Kächele bereits am Freitagabend mit ihrem Programm „Mensch Männer“ auftreten sollen. Wetterbedingt war diese Veranstaltung dann aber ins

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