Weinstadt

Kitas in Weinstadt: 2023 deutlich mehr Kindergartenplätze, Krippenplätze fehlen

Kindergarten
Symbolfoto. © ZVW/Alexandra Palmizi

Regelmäßig schaut sich die Stadt im Sozial- und Kulturausschuss die Entwicklungen bei der Kinderzahl in den verschiedenen Ortsteilen an: Denn als Kommune ist Weinstadt verpflichtet, genügend Betreuungsplätze sowohl für Kindergartenkinder als auch für unter Dreijährige bereitzustellen.

2023 soll es mehr Kindergartenplätze als Kindergartenkinder geben

Die Bedarfsplanung von vor einem Jahr sagte in beiden Bereichen einen drohenden Mangel voraus. Seitdem hat die Stadt zumindest einige damals beschlossene Maßnahmen, wie die Erweiterung des Kinderhauses im Irisweg um eine Gruppe, bereits umgesetzt.

Dadurch sieht es bei der diesjährigen Kita-Bedarfsplanung etwas positiver aus: Im Moment gibt es im Kindergartenbereich nur 13 Plätze zu wenig, zeigt Marvin Schlicht von der Projektgruppe Bildung und Region (Biregio) in der jüngsten Sitzung des Sozial- und Kulturausschusses auf. 2021 waren es noch 31. 2023 sagen die Zahlen sogar mehr Kindergartenplätze, als Kinder im entsprechenden Alter voraus.

Bedarf in den einzelnen Ortsteilen sehr verschieden

Die Stadt habe seit der letzten Bedarfsplanung ihre Hausaufgaben gemacht: In Endersbach und Beutelsbach, den Ortsteilen mit den meisten Kindern und den höchsten zu erwartenden Zuzugsraten wegen neuer Wohngebiete, gibt es im Moment sogar einige Kita-Plätze mehr im Ü-3-Bereich, als Kinder in diesem Alter. Das ist allerdings auch notwendig: Denn in Großheppach, Schnait und Strümpfelbach gibt es jetzt schon jeweils ein paar Plätze zu wenig.

Dies könne aber momentan durch die übrigen Plätze in Endersbach und Beutelsbach weitestgehend aufgefangen werden, so Marvin Schlicht. Schon 2021 hat die Stadt außerdem unter anderem beschlossen, bis 2026 in Schnait eine neue Kindertagesstätte zu bauen und auch in den restlichen Ortsteilen das Betreuungsangebot weiter auszubauen - soweit es die finanzielle Situation der Stadt es zulässt. Ansonsten setzt die Stadt auch auf die freien Träger.

Das Problem ist bekannt - die Lösung noch nicht 

Dringenden Handlungsbedarf gibt es aber nach wie vor – nämlich im Bereich der Kleinkindbetreuung, also bei den unter Dreijährigen. Wenn die Stadt hier nicht tätig wird, fehlen laut der Analyse 2031 etwa 80 Betreuungsplätze im Krippenbereich - die Plätze, die von der Tagespflege übernommen werden können (etwa zehn Prozent), schon abgezogen. Eine konkrete Lösung für das Problem gibt es allerdings noch nicht.

Regelmäßig schaut sich die Stadt im Sozial- und Kulturausschuss die Entwicklungen bei der Kinderzahl in den verschiedenen Ortsteilen an: Denn als Kommune ist Weinstadt verpflichtet, genügend Betreuungsplätze sowohl für Kindergartenkinder als auch für unter Dreijährige bereitzustellen.

2023 soll es mehr Kindergartenplätze als Kindergartenkinder geben

Die Bedarfsplanung von vor einem Jahr sagte in beiden Bereichen einen drohenden Mangel voraus. Seitdem hat die Stadt zumindest

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