Weinstadt

Nach Rüffel vom Landrat: Weinstadt verschärft die Corona-Maßnahmen im Gemeinderat

Scharmann Corona
Oberbürgermeister Michael Scharmann (Archivfoto) © Gabriel Habermann

Nach Ablauf seiner Quarantäne wechselt Oberbürgermeister Michael Scharmann an diesem Freitag wieder aus dem Homeoffice in sein Büro im Rathaus. Für den Gemeinderat in der kommenden Woche gelten jetzt verschärfte Regeln.

Wie berichtet, hatte sich der Verwaltungschef als Kontaktperson 1 eines mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Amtsleiters aus dem Baudezernat in häusliche Isolation begeben müssen. Weitere Kontaktpersonen und wohl auch der Betroffene selbst, dem es nach Informationen aus dem Rathaus gut geht, sollen am kommenden Montag an ihre Schreibtische zurückkehren.

Bei den Stadtwerken kehren die Mitarbeiter zurück

Und auch bei den Stadtwerken, wo der Corona-Ausbruch stattgefunden hat, kehren die Mitarbeiter nach und nach zurück. Schwere Verläufe habe es unter den elf Erkrankten, von denen fast alle „zähe“ Symptome gezeigt hätten, glücklicherweise nicht gegeben, berichtet Betriebsleiter Thomas Meier.

Fest steht seit diesem Donnerstagnachmittag auch: Die Nachhol-Sitzung des Gemeinderats am kommenden Donnerstag soll in der Jahnhalle stattfinden – unabhängig davon, ob der Rems-Murr-Kreis zum Corona-Hotspot erklärt wird.

Diese Haltung begründet Pressesprecher Holger Niederberger unserer Zeitung gegenüber in der Abwägung zwischen Infektionsschutz und Rechtssicherheit. Diese gebe es momentan noch nicht für Beschlüsse, die ein Gemeinderat in einer digital abgehaltenen Sitzung treffe. Nichtsdestotrotz hält sich die Stadt diese Option offen: Sollten zum Beispiel weitere Coronafälle auftreten, könnte die Sitzung am 17. Dezember auch per Videoschalte stattfinden.

Jeder Teilnehmer muss eine FFP2-Maske tragen

Für den Fall, dass der Gemeinderat wie geplant in der Jahnhalle tagt, werden zusätzliche Schutzmaßnahmen ergriffen, um Ansteckungen und Quarantäneverordnungen zu vermeiden. Zuletzt hatte Landrat Richard Sigel die Weinstädter, die nicht konsequent genug gelüftet hatten, als Negativbeispiel herangezogen.

Nun müssen laut Pressesprecher Niederberger alle Teilnehmer eine FFP2-Maske aufsetzen, die sowohl den Träger als auch das Umfeld schützen. Diese Maske muss, anders als die Alltagsmasken in den vergangenen Sitzungen, auch am Platz getragen werden. Wer keine eigene FFP2-Maske hat, bekommt diese von der Stadt gestellt. Außerdem hat sich die Stadt die Kritik des Landrats offenbar zu Herzen genommen: Ein Lüftungskonzept, das regelmäßiges Stoß- und Querlüften vorsehe, liege dem Gesundheitsamt zur Genehmigung vor. Außerdem soll die Zahl der Verwaltungsmitglieder, die an der Sitzung teilnehmen, auf das Minimum reduziert werden.

Nach Ablauf seiner Quarantäne wechselt Oberbürgermeister Michael Scharmann an diesem Freitag wieder aus dem Homeoffice in sein Büro im Rathaus. Für den Gemeinderat in der kommenden Woche gelten jetzt verschärfte Regeln.

Wie berichtet, hatte sich der Verwaltungschef als Kontaktperson 1 eines mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Amtsleiters aus dem Baudezernat in häusliche Isolation begeben müssen. Weitere Kontaktpersonen und wohl auch der Betroffene selbst, dem es nach

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